Die aktuelle Situation auf dem Finanzmarkt

Ich werde desöfteren von Lesern gefragt, wie es wirtschaftlich aussieht und ob wir mit einem baldigen Crash des Geldsystems rechnen müssen oder können. Sagen kann niemand genau, was passiert, aber es dürfte jedem klar sein dass das Geldsystem nur noch aus einer Schuldenblase besteht, die früher oder später platzen wird. Die globalen Schulden liegen jetzt bei über 100 Billionen Dollar – Geld, das niemals mehr zurückgezahlt werden kann. Das Derivate-Volumen liegt noch höher, etwa bei 350 bis 500 Billionen Dollar. Allein die USA haben 56 Billionen Dollar Gesamtschulden (1970 lagen diese noch bei 2 Billionen). Allein an Zinsen müssen sie in diesem Jahr 218 Millarden Dollar zahlen. Es ist also keine Frage, ob es passiert, sondern wie und wann. Denn dass etwas passieren wird, ist offensichtlich. Das System hält sich nur noch mit Zinslockerungen, massivem Gelddrucken und den Medien aufrecht, die uns immer wieder weismachen wollen, dass die Einlagen sicher sind und die Wirtschaft stabil. Nichts davon ist wahr. Alles, was jetzt getan wird, sind Verzögerungen. Man schiebt den Zusammenbruch hinaus, zieht ihn in die Länge, um das System noch so lange wie möglich aufrechtzuerhalten und noch so viel wie möglich von ihm abschöpfen zu können. Vom einfachen Bürger in Richtung Elite, vor allem mit höheren Steuern. Die Elite verspricht sich davon nur eins: eine eigene Absicherung, wenn der Crash kommt. Wird der Zusammenbruch weiter hinausgezögert, wird es ein Crash sein, den wir erleben. Sie planen ihn sogar, und der Entwurf sieht vor, danach ein neues System mit ähnlichen Bedingungen zu starten, sozusagen wieder bei Null anzufangen, mit neuer einheitlicher Währung, die zur Neuen Weltordnung passt. Doch es ist auch eindeutig, dass die sog. Eliten das Finanzsystem gar nicht mehr im Griff haben und deshalb einen kontrollierten Crash planen (bis 2015). Das merken wir an den Schwierigkeiten, die große Banken wie J.P. Morgan, die Deutsche Bank, Barclays und die Royal Bank of Scotland haben. Wir merken es auch daran, dass es immer wieder zu Bankruns kommt, so wie kürzlich in China und in Bulgarien, oder dass Banken plötzlich ihre Bargeldauszahlungen einstellen, so wie zuletzt die russische My Bank. Tragisch sind die vielen Todesfälle von Bankern, die sich selbst das Leben nehmen oder auf mysteriöse Weise ums Leben kommen. Bis Ende April waren es bereits 14. Zwei davon sprangen vom Dach einer J.P.Morgan-Zentrale. Wir merken es auch daran, dass Banken wie die EZB massenweise wertlose Staatsanleihen aufkaufen. Laut Bundesverfassungsgericht verstößt dieses Vorgehen wahrscheinlich sogar gegen EU-Recht. In Wirklichkeit sind diese Schrottpapiere aus EU-Pleitestaaten. Sie werden aber in den Bilanzen mit dem vollen Betrag bewertet. EU-Banken wie die Deutsche Bank können auf diese Weise an EZB-Geld kommen, ohne Sicherheiten hinterlegen zu müssen und damit weiter Kredite aus dem Nichts generieren zu können, ebenso wie die EZB Geld nachdruckt. Nur auf diese Weise erhalten sich die Banken jetzt noch am Leben. Je mehr ihnen das System entgleitet, umso stärker kann das Volk einwirken und das bisherige System transformieren statt es sterben zu lassen. Letzteres ist jedoch schwierig zu erreichen, solange noch so viele Menschen gar nicht begriffen haben, was vor sich geht oder – wie in anderen Ländern – nichts mehr hat als seine Wut und seinen Protest. In Ländern wie Griechenland, Italien, Spanien, Portugal oder Bosnien sind unhaltbare Zustände entbrannt, von denen die Medien aber nichts berichten. Immerhin vertrauen bei uns nur noch 25 % der deutschen Bürger den Banken. Da aber die Schwingung des Planeten so rasant steigt, kommt unweigerlich alles ans Licht, was die Finanzeliten treiben, wodurch diese an Macht verlieren. Das merken vor allem die USA, deren Dollar nirgendwo mehr gerne gesehen ist. Russland, China, Japan – alles Länder, die den Dollar abstoßen und ihren Handel in eigener Währung tätigen. Das gilt auch für US-Staatsanleihen.
Es gibt bereits einige gute Initiativen bzw. Ansätze, wie das Finanzsystem transformiert werden kann. Neben der Idee der Zinsabschaffung und der Umlaufsicherung, dem Grundeinkommen und dem Plan B der „Wissensmanufaktur“ hat sich in der Schweiz die Vollgeld-Initiative entwickelt, die für die Abschaffung des elektronischen Geldes ist (die Banken erschaffen es ja aus dem Nichts!) und erreichen will, dass nur noch die Nationalbank Geld drucken kann. Mehr dazu auf www.vollgeld-initiative.ch. Und ein Bürgerverein in Österreich, angeführt von dem Wirtschaftsprofessor Franz Hörmann ist dabei, eine groß angelegte Klage gegen die österreichischen Banken zu machen, weil alle Kreditgeschäfte auf Betrug beruhen, wenn die Banken Kredite aus dem Nichts erschaffen. Mit 2000 Mitstreitern will er vor Gericht gehen, mit dem Ziel, das gegenwärtige Geldsystem zu stürzen. Weil es Sammelklagen in Österreich nicht gibt, muss jeder einzeln seine Bank verklagen, wird aber von dem 2012 von Hörmann ins Leben gerufenen „Kreditopferverein“ mit Mitteln unterstützt. Auch in Deutschland hat sich bereits jemand an die Arbeit gemacht, damit auch hier Klagen gemacht werden können. Mehr dazu: https://www.kreditopferhilfe.net.
Es ist also sehr viel im Hintergrund im Gange. Letzte Meldungen besagen, dass die G20 bereits dabei sind, über ein neues Währungssystem zu verhandeln. Da der Dollar im Absturz ist, wartet man beim IWF nur noch auf die USA, die ihre Stimmenanteile abgeben müssten. Geplant ist der Aufbau eines Systems, das zum einen weiter aus den Fiatmoney-Währungen besteht (den nicht edelmetallgedeckten, die wir jetzt haben) und Währungen der Emerging Markets, versehen mit „Sonderziehungsrechten“. Allerdings würde man damit das alte ungerechte Wirtschaftssystem fortführen, das zum heutigen Verteilungskampf geführt hat. Da die Wirtschaft in der Zwischenzeit weiterhin rasant abstürzt, wird vermutet, dass der Crash des Finanzsystems nicht mehr lange auf sich warten lässt. Stimmen sprechen vom Zeitraum 5. bis 15. Juli dieses Jahres. Hartgeld.com hat einen Collapse-O-Meter (http://www.hartgeld.com/collapse-o-meter.html) erstellt und auch dieser spricht vom 15. Juli als das Datum für den Systemabbruch. Es kann aber auch sein, dass das natürliche Ende unseres Systems erst 2015 kommt, wenn man überhaupt von einem natürlichen Ende sprechen kann, da es von vorne bis hinten manipuliert ist. Es bleibt uns nur übrig, uns für ein besseres System einzusetzen, diese Vision weiter aufrechtzuerhalten und Vorsorge zu treffen.

SK (Quellen: Inter-Info Mrz. 2014; http://info.kopp-verlag.de; Spiegel Online; www.vollgeld-initiative.ch; http://derhonigmannsagt.wordpress.com; http://diepresse.com; 55. Tagesenergien, A. Wagandt, bewusst.tv; http://kingworldnews.com, www.heise.de, www.hartgeld.com)  

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