3. Oktober 2014:

Tag der Demonstrationen

Am Feiertag der Wiedervereinigung, dem 3. Oktober, gab es in Deutschland zahlreiche Demos und Proteste. Die Wis-sensmanufaktur erkor den Tag als „Tag der Wahrheit“, ausgerufen durch die ehemalige Tagesschau-Sprecherin Eva Herrmann, die in einem Internet-Video darauf drang, dass Journalisten der Massenmedien an diesem Tag über die Wahrheit berichten mögen oder schweigen sollten, wenn sie es nicht könnten. In Berlin fanden zeitgleich zwei wichtige Demonstrationen statt. Die eine entsprang den Montags-Mahnwachen und fand am Kanzleramt statt. Zahlreiche Redner wie z.B. Jürgen Elsässer kamen zu Wort.

Die andere Demo fand direkt vor dem Reichstag statt und wurde initiiert von Thomas Mann vom Freistaat Preussen und von Rüdiger Klasen von Staatenlos.info. Die „Lichtsprache“ war auf letzterer und erlebte mit, wie zahlreiche Sprecher kraftvolle Reden hielten. Überraschungsgast war Xavier Naidoo, der als erster Prominenter zur deutschen Frage und dem fehlenden Friedensvertrag mutig Stellung bezogen hat und nun verunglimpft wird. Selbst Wikipedia hat die Einträge zu seiner Person zum Negativen hin umgeschrieben! Xavier stellte sich auf beiden Bühnen vors Mikrophon, damit keine der Gruppierungen, die sich leider gespalten haben, zu kurz kommt. Bedauerlicherweise wurde diese Demonstration in den Medien, vor allem der BILD-Zeitung, als „Reichsbürger-Demo“ abgestempelt.

Die Ziele, die auf der Demo ausgesprochen wurden und direkt an das Kanzleramt gerichtet waren, lauteten: Die Abwicklung der BRD (die ja kein Staat, sondern eine Firma ist), die Schaffung eines Friedensvertrages (denn der 2+4-Vertrag ist kein Friedensvertrag) und eine Verfassung, die sich das deutsche Volk selbst gibt (denn das Grundgesetz ist von den Alliierten verfasst worden). Eine weitere Forderung war, die Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen, weil sich die Bundesrepublik längst in einem Rechtsbankrott befindet. „In der Kolonie BRD“, so Rüdiger Klasen, „lässt sich nichts mehr bewegen.“

Die Reden waren so kraftvoll, dass der Ausspruch „Wir sind das Volk!“ ein paar Mal laut und kräftig von den gesamten Demonstranten wie mit einer Stimme ausgerufen wurde.  

(S. Kreth, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 92, Dez. 2014/Jan./Febr. 2015)
eingestellt am 10.6.15

 

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