Die „Atlantik-Brücke“

Wie wir wissen, ist Deutschland ein besetztes Land. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges werden wir im Grunde von den Alliierten regiert, allen voran die USA. Das ist auch der Grund, warum die regierenden Politiker so sehr darauf achten, gute Beziehungen zu den USA zu pflegen. Der Verein, die „Atlantik-Brücke“ ist ein seit inzwischen 60 Jahren bestehender Freundschaftsverbund zu den USA, eine ähnliche Organisation und Lobby-Gruppe wie die Bilderberger, die Trilaterale Kommission oder der Club of Rome, nur dass er äußerst diskret im Hintergrund agiert. Offiziell will die „Atlantik-Brücke“, die etwa 500 Mitglieder hat, die Beziehung zwischen Deutschland und den USA fördern. Bei der Gründung des seit 1952 bestehenden „Vereins“ mit dabei war unter anderem Helmut Schmidt. Später kamen viele weitere Mitglieder dazu, unter anderem Josef Ackermann, Kurt Biedenkopf, Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl, Friedrich Merz (CDU), Manfred Wörner, Volker Rühe, Rudolf Scharping, Otto Graf Lambsdorff, Alexander Dibelius (Goldman Sachs), Mathias Döpfner (Axel Springer-Verlag), Jürgen Schrempp (Daimler), Axel Springer, Michel Friedman, Sigmar Gabriel, Guido Westerwelle, Christian Wulff und Bundespräsident Joachim Gauck. Auch Alfred Herrhausen, Jürgen Ponto und Uwe Barschel gehörten dem Verein an, sowie alle großen Medien Deutschlands, Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehsender. Und auch Angela Merkel ist Mitglied. Der Schatzmeister der „Atlantik-Brücke“, Andreas R. Dombret, arbeitete viele Jahre für JP Morgan und Rothschild, dann für die Bank of America und für die Deutsche Bank. Ebenfalls 1952 wurde eine Schwesterinstitution in den USA gegründet, die „American Council on Germany“ (ACG) (übrigens eine Tochterorganisation des CFR). Zu ihren Vertretern gehörte u.a. Henry Kissinger. Zunächst beschränkte sich die „Atlantik-Brücke“ auf Konferenzen, später wurden Seminare abgehalten, zu denen auch Hochschullehrer aus den USA eingeladen wurden. Die ACG vermittelte Stipendien, die deutschen Journalisten einen jährlichen mehrwöchigen USA-Aufenthalt ermöglichten. Diese absolvierten in den USA ein Lernprogramm und bekamen Kontakte zu den höchsten Kreisen der Hochfinanz, Wirtschaft, des Militärs und der Medien vermittelt. Auf diese Art entstanden Unterrichtsprogramme für deutsche Führungspersönlichkeiten und Journalisten, die pro-amerikanisch ausgerichtet waren. Ihnen wurde sozusagen die amerikanische Sichtweise des Weltgeschehens aufoktruiert, die sie dann mit in die Heimat nahmen und hier umsetzten. Auf diese Weise werden Meinungen gemacht und Entscheidungsträger gelenkt. Dies geschieht nicht nur, um den „Antiamerikanismus“ klein zu halten, sondern um amerikanische Interessen deckungsgleich mit denen der Deutschen bzw. der Europäer zu machen. So wurde sogar in die Geschichte eingegriffen und bestimmte Abläufe und Inhalte verändert, sprich: die Geschichte wurde umgeschrieben. Dazu gehören neben der Deutschen Einheit (die eine Wirtschaftsfusion, keine Staats-Vereinigung war) unter anderem auch Geschehnisse des zweiten Weltkrieges.

Um den Nachwuchs kümmert sich eine eigene Jugendorganisation der „Atlantik-Brücke“, die ebenfalls auf pro-amerikanische Inhalte getrimmt wird. Junge, aufstrebende Führungspersönlichkeiten, die am Anfang ihrer (meist politischen) Karriere stehen, werden zu Konferenzen und Seminaren eingeladen, unterrichtet und regelrecht programmiert. Darunter finden wir Philipp Rösler, Silvana Koch-Mehrin, Thomas de Maizière, Christian Wulff, Karl-Theodor zu Guttenberg und Cem Özdemir – alles Politiker, an denen man nicht spürt, dass sie sich für deutsche Interessen einsetzen! Die „Atlantik-Brücke“ ist ein Instrument, um die stärkste Wirtschaftskraft Europas in das Ziel einer Weltunion einzubinden. Unter diesem Licht ist auch das im Februar vereinbarte Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA zu sehen.

Quelle: „Deutschland in Geschichte und Gegenwart“/www.nordbruch.org, Euro-Kurier 1/2013 (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 85)



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