Das Todesphantom

 

Das „Todesphantom“ oder der „Phantomtod“ ist ein Prozess, den jetzt mehr und mehr Menschen zu machen scheinen. Es handelt sich dabei um folgendes: In der alten Energie war zu einem bestimmten Zeitpunkt für dieses Leben vorgesehen zu sterben. Aber in der neuen Energie, der Aufstiegsenergie, in der wir jetzt sind, hebt sich der ursprüngliche Todeszeitpunkt auf, weil alles alte Karma gelöscht wurde. Der Moment, wo es für uns vorgesehen war, zu sterben, wird aber dennoch durch die Aktivierung neuer DNS-Codes ausgelöst und in Erinnerung gerufen. Möglicherweise ist die Präsenz des Todes auch noch nah. In jedem Fall wird, wie Jan Tober es beschreibt, eine Art Hormon durch die Aktivierung der neuen DNS-Stränge, aktiviert, das eng mit dem Verjüngungshormon der neuen Energie verknüpft ist. Das ist der Moment, wo der Phantomtod beginnt. Das äussert sich dann so, daß man den eigenen, früher zu diesem Zeitpunkt bestimmten Tod, durchlebt – jeder auf seine Weise. Hat man den Prozess überstanden, ist man voll in der neuen Energie angekommen und ist sozusagen neugeboren worden. Das ist der Aufstieg!

Ich selbst habe den Phantomtod im Oktober 2002 durchlebt, wusste aber zunächst nicht, was mir da widerfuhr.

Mitten in der Nacht erwachte ich, weil einer meiner Geistführer zu mir sprach. Damals wusste ich nicht, ob es wirklich einer meiner schützenden Begleiter oder mein verstorbener Geliebter war. Dieser war vor sechs Jahren bei einem Autounfall ums Lebens gekommen. Uns verband eine karmische Liebe, die sehr auszehrend gewesen war. In einem früheren Leben waren wir ein Paar gewesen, hatten uns aber gegen alle Liebe getrennt, worauf er früh gestorben war. Ich war ihm etwa fünf oder sechs Jahre später gefolgt. In diesem Leben waren wir uns wiederbegegnet und hatten unser Karma – zunächst unwissentlich – wiederholt: Einige Jahre nach unserer Trennung starb er. Dies war nun sechs Jahre her.

Nun fand ich mich mitten in einer Oktobernacht im Dialog mit einem meiner Geistführer wieder. Es war ein telepathischer Dialog, der in beide Richtungen ging. Und der Inhalt machte mir echt Angst. Denn mir wurde mitgeteilt, daß „es soweit ist“. Heute sei mein letzter Tag auf Erden. „Hab keine Angst“, sagte man mir. Ich solle mich nicht erschrecken. Es würde über einen Unfall passieren. Ich konnte es nicht glauben. In meinem Dialog teilte ich der anderen Seite mit, daß es für mich noch zu früh sei, fortzugehen, daß ich hier noch etwas zu erledigen hätte. Dann wurde mir mitgeteilt, daß vorgesehen sei, daß ich mit ihm (meinem verstorbenen Geliebten) zusammen zurückkehren würde, daß wir als Zwillingsgeschwister wiederkommen würden. Ich wusste sogar, wer die Mutter sein würde: Meine beste Freundin, die sich gerade auch so sehnlichst ein Kind wünschte. Als ich später mit ihr sprach, hatte sie denselben Gedanken, ohne dass ich diesen direkt aussprach.

Nach dem Dialog schlief ich wieder ein, aber als ich am Morgen erwachte, wußte ich noch jedes Wort von dem nächtlichen Erlebnis, das mich zutiefst erschüttert hatte. Zunächst wusste ich überhaupt nicht, wie ich mit dieser Todes-Vorhersage (denn mehr war es ja erstmal nicht für mich) umgehen sollte. Ich ging nicht aus dem Haus und machte meine Arbeit. Ich war richtig ratlos. Meine Sehnsucht, diesen geliebten Menschen, mit dem ich wiedergeboren werden sollte, wiederzusehen, hatte sich die letzten sechs Jahre nicht geschmälert. Ein Teil in mir wünschte sich den Tod, um sich wieder mit ihm verbinden zu können, da ich auch wusste, daß er mein Seelengefährte ist. Im früheren Leben hatte ich „Nein“ zu unserer Liebe gesagt und uns beiden damit unendlich weh getan und ins Unglück gestürzt. In diesem Leben war das wieder geschehen. Und nun war ich erneut im Begriff, „Nein“ zu ihm zu sagen, indem ich meine Entscheidung erklärte, noch hierbleiben zu wollen, da ich wusste, daß hier noch eine Aufgabe auf mich wartete. Es war eine unendlich schwierige Entscheidung, die begleitet war von großer Angst.

Am Abend teilte ich mich meiner Freundin mit. Sie machte mir klar, dass ich in jedem Fall die Wahl hätte, hierzubleiben oder zu gehen. Das was da passiert war, sei nur eine Art Zeitfenster, das sich jetzt für mich öffnet. Ich kann durchgehen und den Tod und dann das neue Leben als Zwillingsschwester (oder Bruder) von Ingo wählen, ich kann aber auch entscheiden, zu bleiben.

Ich begann, die Todesvorhersage nicht als statisches, unumstößliches Etwas zu betrachten, dem ich nicht entrinnen konnte, sondern tatsächlich als Wahlmöglichkeit. Und vielleicht hatten mich meine Geistführer auch vorgewarnt, damit ich überhaupt die Wahl hatte, mich für das Bleiben zu entscheiden!  - Auch den nächsten Tag ging ich sehr vorsichtig mit mir um. Ich verschob alle Termine, die nicht ohne Straßenverkehr zu erledigen waren und verbrachte die Zeit zuhause.

Zwei Tage später erhielt ich einen Anruf von einer Frau aus unserer Lichtarbeitergruppe. Sie erzählte mir, daß sie vor 2 Tagen - also zum selben Zeitpunkt wie ich meine Botschaft erhalten hatte - in einer Meditation eine Botschaft für mich empfangen hätte. Darin wurde ihr mitgeteilt, daß sie mir folgendes sagen solle: Da würde ein großer Auftrag auf mich warten, für den ich gebraucht würde. Auch Einzelheiten zu einem anderen Schicksalsschlag, den ich einmal erlebt hatte, wurden durchgegeben, die mir erklären sollten, daß dieser Schicksalsschlag einen Grund hatte: Nämlich den, daß ich nur über diesen Weg meiner Aufgabe folgen könne. Ich war sprachlos!! Da hatte ich beschlossen zu bleiben, weil irgendeine Aufgabe auf mich wartet (was ich nur spürte), und dann erfuhr ich auf eine ganz segensreiche Weise schon die Antwort auf diese mir noch nicht zugängliche Aufgabe im Leben.

Drei Wochen später fuhr ich zum Kryon-Channeling nach Hamburg. Noch immer rumorte die Angst vor dem Tod in mir. Vor der Fahrt auf der Autobahn hatte ich schreckliche Angst, weil ich, noch immer nicht ganz mit dem Thema durch, dachte, daß „es“ dort passieren würde. Wir statteten das Auto mit allerlei energetischem Schutz aus und fuhren los. Trotz Unwetters und Sturmböen auf der Autobahn kamen wir heil in Hamburg an. Bestimmte Umstände zwangen uns, am selben Abend zurück nach Bremen zu fahren und am Sonntag morgen wieder nach Hamburg zu fahren. Doch auf der Rückfahrt hatte ich keine Angst mehr. Die Kryon-Energie übte einen solch starken Schutz aus, daß mir jegliche Angst völlig unsinnig erschien. Wir überstanden die vier Fahrten mit unsäglichen Sturmböen und peitschendem Unwetter mühelos.

Ich hatte das Buch „Über die Schwelle“ bei dem Kryon-Meeting erstanden. Nun schlug ich es auf und befand mich plötzlich inmitten eines Kapitels, das da hieß: „Das Todesphantom“. Und nun las ich und verstand erst jetzt, was mir passiert war. Es war tatsächlich vorgesehen, daß ich im Oktober 2002 sterben sollte. Aber das war die alte Energie! Es passte zum Karma des letzten Lebens, in dem ich Ingo hinterhergegangen bin. 5-6 Jahre nach ihm war auch ich gestorben. Dies hätte sich nun normalerweise wiederholt. Aber wir sind nicht mehr auf der alten Erde, sondern inmitten des Transformationsprozesses. Und da lassen wir altes Karma hinter uns. In der neuen Energie hat sich die Wirklichkeit und die Zukunft verändert. Das ist der Aufstieg! In ein neues Leben zu inkarnieren ohne dabei durch den Tod zu gehen! Wir haben das damals nicht begriffen, als wir die ersten Bücher über den Aufstiegsprozess lasen. Wir fragten uns: Wie geht das? Wie kann man den Tod überwinden? Das ist die Antwort.

 

(SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 9, Sept. 2003)

 

Nachtrag: Die Aufgabe, die auf mich wartete, war, die "Lichtsprache" in die Welt zu bringen! Ein halbes Jahr nach dem Vorfall (oder der "Neugeburt") fing ich - geführt und inspiriert von der geistigen Welt - mit dieser Arbeit an!

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