Anastasia - Die Einsiedlerin aus der Taiga

oder

 Wie ein einziges Wesen die Welt zu einer Besseren zu machen versucht

Als ich das erste Mal von Anastasia erfuhr – das war um das Jahr 2007 – ließ ich die Information über eine angeblich in der sibirischen Taiga lebende Einsiedlerin an mir vorbeigehen. Erst vor drei Jahren entdeckte ich die Bücher über sie und begann diese mit Leidenschaft zu lesen. Dabei entdeckte ich, dass wir es bei dieser Einsiedlerin mit einer Frau zu tun haben, die denselben Bestrebungen wie wir Lichtarbeiter nachgeht – die Welt grundlegend zu transformieren!

Doch mal von Anfang an.

Der russische Unternehmer Wladimir Megre (damals um die 40) erlebte in der Zeit der Wende, als Glasnost und Perestroika in der ehemaligen Sowjetunion aufkamen, ein Erblühen des Unternehmertums und der Wirtschaft Russlands mit. Als tüchtiger und findiger Geschäftsmann, der er schon immer gewesen war, gelang es ihm sofort, Marktlücken aufzuspüren und sie zu nutzen, so dass es ihm und seiner Familie wirtschaftlich sehr gut ging. Im Zuge seiner vielfältigen Geschäfte kaufte er mehrere Schiffe und fuhr mit einem von ihnen den Ob entlang, einem Fluß in Sibirien, von Nowosibirsk bis hinauf zum nördlichen Polarkreis. Das Schiff beherbergte ein Restaurant, eine Bar und einen Tanzsaal, war also auch eine Art Vergnügungsort, wenn es an einem Hafen festmachte. Eines Tages kam ein seltsames junges Mädchen an Bord, das unscheinbar und auffällig zugleich wirkte. Unscheinbar, weil es schlicht gekleidet war, und auffällig, weil es eine starke Ausstrahlungskraft besaß. Wladimir Megre machte die Bekanntschaft dieses Mädchens, umwarb sie mit seinen üblichen Methoden, und als sie wieder von Bord ging, wunderte er sich nur darüber, dass sie in keinster Weise auf seine Avancen eingegangen war. Schließlich vergaß er das junge Mädchen wieder, denn zu diesem Zeitpunkt war er so sehr mit seinen Geschäften verbunden, dass ihm lediglich etwas an oberflächlichen, kurzweiligen Vergnügungen lag. Erst viel später erzählte Anastasia ihm, dass sie das Mädchen gewesen sei, dass zu ihm auf das Schiff gekommen war.

Ein anderer Tag, ein anderer Hafen. Wladimirs Schiff befand sich auf dem Rückweg nach Nowosibirsk und legte am Hafen eines kleinen Dorfes an. Am Kai traf er auf zwei ältere Männer, die ihn ansprachen und darum baten, 50 seiner Männer mit in die Taiga mitnehmen zu dürfen, um 25 Kilometer von der Anlegestelle entfernt einen besonderen Baum zu fällen. Es handele sich um eine 40 Meter hohe „Klingende Zeder“, wie die beiden Alten den Baum nannten. Die Zeder müsse danach in kleine, handliche Stücke zersägt werden, die dann zum Schiff getragen werden sollten. Megre sollte alle Stücke mitnehmen und später in noch kleinere Stücke zersägen. An-schließend sollten die Stücke an Mitarbeiter, Verwandte und Freunde als Geschenke verteilt werden. Die Holzstückchen sollte man an einer Schnur auf der Brust tragen und ab und zu reiben. Das Holz würde Krankheiten heilen und eine verjüngende Wirkung haben, sagte der Jüngere der beiden, der, wie er sagte, bereits seit 93 Jahren an seinem Holzstück rieb und 119 Jahre alt war. Megre war erstaunt, sah der alte Mann doch nicht älter als 75 aus. Der ältere Alte war dessen Vater und dementsprechend noch älter!  Die Zeder, so erfuhr Megre, hat eine Lebensdauer von 550 Jahren, in der sie unaufhörlich kosmische Energie sammelt, und zwar mit ihren Millionen von Nadeln, die wie Antennen funktionieren. Am Ende ihres Lebens enthält die Zeder – die eigentlich eine Zirbelkiefer ist, in Russland aber Zeder genannt wird – so viel Energie wie sonst keine vom Menschen gemachte Energieanlage.

Zuerst reagierte Wladimir Megre misstrauisch, war er doch Geschäftsmann und weigerte sich, 25 Männer seines Schiffes umsonst herzugeben. Er war ein Unternehmer und dachte stets profitorientiert. Und so ließ er die beiden ziehen, ohne ihrer Bitte nachzukommen. Doch der Gedanke an diesen verjüngenden Baum ließ ihn nicht los, und als er wieder zuhause war, besorgte er sich mehrere Bücher, um sich über die Zeder zu informieren. Er fand heraus, dass die Zedernzapfen ein gesundes und wertvolles Öl produzieren und witterte ein Geschäft. Fasziniert von dem Baum legte er, als er später wieder in dieselbe Gegend kam, an und machte sich auf den Weg in den Wald – die Taiga, in dem der Wunderbaum stehen sollte. Es war das Jahr 1994, als er sich in diesen Wald begab und nicht wusste, dass sich an diesem Tag sein Leben für immer verändern sollte. Denn nach nur wenigen Schritten in Richtung Wald begegnete er einer jungen Frau, die wie ein einfaches Bauernmädchen daherkam. Er fragte sie nach dem Weg zu den Zedern und sie bot ihm an, ihn zu seinem Ziel zu bringen. Die junge Frau war Anastasia, und ihm war nicht bewusst, dass er ihr sowie ihrem Großvater und Urgroßvater schon begegnet war. Erst bei der beschwerlichen 25 Kilometer langen Wanderung in die Tiefe des Waldes hinein wurde Megre klar, dass er keine normale Frau an seiner Seite hatte. Obwohl es kalt war, brauchte sie keinen Mantel. Im Gegenteil: sie war lediglich mit einem dünnen Kleid bedeckt und dennoch fror sie nicht. Der Weg – für Megre eine Tortur – war für Anastasia leicht zu bewältigen. Ja, als Wladimir einmal hinfiel, fing Anastasia ihn sogar auf und stellte ihn mit einer Hand wieder aufrecht hin. Sie schien über besondere physische Kräfte zu verfügen. Im Laufe der Zeit stellte Megre außerdem fest, dass die junge Frau über eine große Klugheit, viel Wissen und große Kenntnisse verfügte, dabei aber – und das hielt Megre zunächst für ein Manko – auch etwas naiv und wie eine Weltverbesserin oder Träumerin wirkte. Doch die Stunden, in denen er von ihr zu dem Ort geführt wurde, an dem die seltsamen Zedernbäume wuchsen, waren so faszinierend und anregend, dass Wladimir Megre gleich drei Tage in der Taiga blieb. Er lernte die Lichtung kennen, auf der die Einsiedlerin im friedlichen Verbund mit Bären und Wölfen lebt, schlief in einer Bärenhöhle, aß ausschließlich Blätter und Beeren und – hatte eine Liebschaft mit Anastasia, aus der zuerst ein Sohn und später eine Tochter hervorgingen. Anastasia erkannte in dem Unternehmer sofort ihren Seelengefährten und erkor ihn als den Mann aus, mit dem sie ein Leben lang verbunden sein würde. Trotzdem lebten die beiden nie zusammen, denn ihre Welten waren zu verschieden und nicht zu vereinbaren. Geistig ist Anastasia dem Mann immer weit überlegen gewesen, und auch die Umstände, in denen beide lebten, unterschieden sich so gravierend, dass ein Zusammenleben nicht möglich war. Wladimir Megre war stets tief mit dem gesellschaftlichen und öffentlichen Leben verbunden, strebte nach äußerlichem Erfolg und einem materiell abgesicherten Leben. Anastasia dagegen ist tief mit ihren Ahnen, den Wedrussen, verbunden und ihr Leben ist in den Wäldern der Taiga verwurzelt. Sie lebt als Eremitin auf einer Waldlichtung, ohne Haus oder sonstige Komfort-Einrichtungen unserer modernen Welt. Ihr Leben besteht darin, mit der Natur zu schwingen und sich gänzlich aus ihr zu versorgen. Das weiche Gras dient ihr als Bett, ein Eichhörnchen bringt ihr Nüsse und legt für sie sogar einen Vorrat an, und die Tiere des Waldes sind ihre Begleiter und Beschützer. Im Winter schläft sie angekuschelt an einen Bären in einer Höhle. Und ernähren tut sich Anastasia von Beeren, Nüssen, Kräutern, Früchten und Wildgemüse. Trinken tut sie Wasser und Zedernmilch. Auch als sie ihren Sohn gebar, blieb sie auf ihrer Lichtung und begann den Kleinen genau an dem Ort großzuziehen, an dem schon ihre Eltern sie großgezogen hatten. Da beide nicht mehr lebten, waren ihre einzigen Verwandten damals ihr Groß- und ihr Urgroßvater, die in der angrenzenden Familienlandsiedlung lebten und sie täglich besuchten. Anastasia wiederum besucht die Bauern der Siedlung regelmäßig und hat einen regen Kontakt zu den Taiga-Bewohnern, die sie auch beschützt.

Denn Anastasia verfügt nicht nur über herausragende physische Kräfte, sie ist auch mental hochaktiv und mit dem Universum und kosmischen Kräften verbunden. Wladimir Megre erlebte, wie Anastasia sich auf den Waldboden oder eine Wiese legte, ihre Arme ausbreitete und geistig auf Reisen ging. Sie ist fähig, in die Leben anderer Menschen hineinzusehen und mit ihrem „Strahl“, wie sie es nennt, erwärmend auf die Menschen einzuwirken, die Probleme haben. Es ist, als flüstere sie Menschen in Not Hoffnung ein und stärke sie mit ihrer Energie. Wladimir Megre erlebte selbst auch, wie seelenvoll und erwärmend sich ihr „Strahl“ anfühlt. Danach gefragt, woher die Energie kommt, sagte sie ihm, dass wir eigentlich alle über diese Kraft verfügen und dass sie bei uns Menschen, die stark in die Zivilisation eingebunden sind, nur in Vergessenheit geraten ist. Der „Strahl“ entspringe der Liebe, die man in sich trägt, so Anastasia. Das künstliche, zunehmend technokratische Leben schneidet uns jedoch von dieser Fähigkeit ab, die Anastasia sich bewahrt hat. Dazu gehören auch Heilfähigkeiten, die sie bei Wladimir Megre ein paar Mal anwendete und ihm seine Schmerzen nahm. Sie hat so einen starken Zugang zu kosmischen Kräften, dass gewisse Vorfälle, die Wladimir Megre beobachtet hat, den Gedanken aufkommen lassen, sie sei eine Außerirdische. Einer dieser Vorfälle war zum Beispiel eine leuchtend blaue Kugel, die vor Anastasia erschien und mit ihr kommunizierte. Diese Kugel ist seit ihrer Kindheit bei ihr. Anastasia ist auch der Teleportation mächtig, was sie Wladimir Megre bewies, indem sie vor seinen Augen verschwand. Wieder erscheinen tat sie kurze Zeit später einige Meter entfernt am Rand eines Sees. Wladimir Megre war völlig verblüfft. Doch Anastasia sagt, dass wir alle über diese Fähigkeit verfügen und sie nur vergessen hätten. Man müsse dazu schnell sein, ein gutes Selbstvertrauen und einen starken Willen haben und bildlich denken können, denn der Körper wird dabei in seine atomaren Bestandteile aufgelöst und wieder zusammengesetzt. Ihre überaus meisterhaften geistigen Kräfte bewies sie in einem anderen Vorfall, als ein ganzer Trupp von Forschern, unterstützt vom Militär, sie versuchte aufzuspüren und sie sich den Männern entgegenstellte und sie entwaffnete, so dass diese außerstande waren, irgendetwas gegen sie und die Taiga-Bewohner zu unternehmen. Denn nachdem die Geschichte über die Einsiedlerin bekannt wurde, war auch irgendwann die Regierung und deren Geheimdienst alarmiert und wollte herausfinden, mit welchen Mächten Anastasia verbündet ist.

Verbunden aber ist sie nur mit dem Kosmos, ihren Ahnen und der Natur der sibirischen Taiga. Sie ist weder eine Außerirdische, noch eine Bedrohung für die Menschheit. Sie selbst sieht sich als einfaches Mädchen, das lediglich eine gute Verbindung zu allem hat. Tatsächlich aber stammt sie aus einer alten wedischen Erblinie. Sie und ihre Vorfahren leben schon seit mehr als tausend Jahren an diesem abgelegenen Ort in der Taiga. Ihre Aufgabe sieht sie in der Unterstützung der Familienlandsitze und der Menschheit im Wandel. Sie sagt, dass dunkle Kräfte uns Menschen davon abhalten, uns eine schöne bessere Welt zu erschaffen. Diese dunklen Kräfte bekämpft sie mit ihren geistigen Reisen und ihrem Strahl. Und obwohl sie ihre Waldlichtung in der Taiga fast nie verlässt, kennt sie die ganze Welt, weil sie geistig überallhin zu reisen vermag. Sogar des Zeitreisens ist sie mächtig. Dement-sprechend groß ist ihre Kenntnis über die Welt.

Wladimir Megre kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn sie ihm – der meinte, sich mit der Welt auszukennen – die Welt erklärte. Ihre Sicht auf die Welt ist eine gänzlich andere als die, die Wladimir Megre bis zu dem Tag kannte, als er ihr begegnete. In diesen drei Tagen, in denen er bei Anastasia in der Taiga verweilte, lernte er so viel über die Schöpfung und das wirkliche Leben, über den Kosmos und die Natur, dass diese wenigen Tage sein Leben komplett umkrempelten. Anastasia prophezeite ihm, dass er einmal ein weltbekannter Schriftsteller sein würde, wenn er aufschreibt, was sie ihm mitteilt und was er mit ihr erlebt hat. Zuerst lachte der Unternehmer darüber, später sträubte er sich dagegen, doch am Ende schrieb er ein Buch über die drei Tage in der Taiga. Am Ende wurden es 10 Bände, in denen er seine Beziehung zu Anastasia beschreibt und berichtet, wie sich sein Leben verändert hat. Er verließ seine Frau, gab seine Firma auf und war kurz davor, als Obachloser zu enden, denn die kurze Zeit mit Anastasia hatte in ihm so viel Transformation erzeugt, dass er nicht mehr in sein altes Leben zurückkonnte. Ein Obdachloser, mit dem er eine Nacht in einem Keller verbrachte, rührte ihn schließlich so stark an, dass er sich hinsetzte und anfing, seine Geschichte aufzuschreiben. Es folgten weitere Besuche in der Taiga. Schließlich kam sein Sohn – Vladimir – zur Welt, den der Autor in der Taiga gelegentlich besuchte. Später wurde Anasta, die Tochter der beiden geboren. Der kleine Sohn Vladimir wollte noch eine Schwester haben. Und bei den Weden ist es Tradition, dass dieser Wunsch nach einem Geschwisterchen von den Eltern erfüllt wird. Es soll sogar noch ein drittes Kind kommen.

Der Familienlandsitz

Mit Anastasia ist vor allem das Leben auf einem Familienlandsitz bekannt geworden. Jede Familie brauche einen Hektar Land, um sich und die Folge-Generationen unabhängig versorgen zu können, so Anastasia. Und nicht nur das: der moderne Mensch hätte mit einem Familienlandsitz die Möglichkeit, wieder in das ursprüngliche und natürliche Leben zurückzufinden. Möglicherweise stellt diese Lebensweise sogar den einzigen Weg dar, damit die Menschheit überlebt, denn wenn der durch Gier und Macht vorangetriebene Ressourcen-Raubbau so weiter geht, schafft es die Menschheit nicht über die nächsten zwanzig Jahre hinaus, zu überleben. Mit einem Familienlandsitz hat jede Familie ein Stück Land, mittels dessen sie sich selbst versorgt…

 

Der ganze 10-seitige Artikel findet sich in LICHTSPRACHE Nr. 99

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