Film-Tipp

Friedlich in die Katastrophe

 

Ein Film von Holger Strohm

 

Der Antiatom-Kritiker Holger Strohm, von der Atomlobby gemieden und verfolgt, hat in den 1970er-Jahren ein Buch geschrieben, um alles, was die Atomkonzerne ausmacht, ans Licht zu bringen. Nun hat er aus dem Buch einen Film gemacht, der es in sich hat. Die „Lichtsprache“ hat diesen Film vorab gesehen und ordnet ihn in einer Kategorie ein, die reif fürs Fernsehen und ein Muss für die gesamte Bevölkerung ist. Holger Strohm macht Schluss mit Märchen, die uns vom billigen Atomstrom erzählen, und ebenso mit der Sicherheit unserer Atomkraftwerke. Er weist auf das Problem des Atommülls und der Endlager genauso hin wie auf die Wahrheit hinter der Katastrophe von Tschernobyl. Denn trotz des Atomausstiegs, dem die deutsche Bundesregierung zugestimmt hat, sind noch immer Lobbyisten am Werk, die alles versuchen, um weiterhin für Profit die Gesundheit der Menschen aufs Spiel zu setzen. „Friedlich in die Katastrophe“ ist ein Mahnmal gegen die Atomenergie, ein Manifest gegen deren Nutzung. Wer diesen Film gesehen hat, kann unmöglich noch für die Atomkraft sein!

Der Film wurde als Vorpremiere am 22. September 2012 in Hamburg gezeigt und läuft nun in alternativen Kinos oder bei privaten Vorführungen, da TV-Sender wie auch große Kinos es abgelehnt haben, den Film zu zeigen. Begründung: Zu kritisch. Spätestens im Herbst 2013 ist er auch als DVD zu bekommen. Da die Produktion des Films sehr kostspielig war, bittet Holger Strohm um Vorab-Bestellungen der DVDs. Mehr Info und ein Trailer auf der Seite http://friedlich-in-die-katastrophe.de. Dort sind auch die Termine von Kinovorführungen zu finden!



SK (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 84)

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