Visionen zur Zukunft des Geldes und der Wirtschaft – Teil 8

Alternativen zum Geld
 

Unser Wirtschaftssystem liegt im Sterben. Im Zuge des Transformationsprozesses, in dem die Erde und wir Menschen sind, wird es unumgänglich sein, dass die Mächte der Regierungen unserer Welt ihren geistigen Thron verlassen und sich Konzepte überlegen, die zur Neuen Energie passen. Die hohe Arbeitslosenzahl, die steigende Armut, die Proteste derer, die noch Arbeit haben – all das sind Zeichen für sie, sich für Lösungen zu öffnen, wie man dem sterbenden Wirtschaftssystem beikommen kann.
Hierfür gibt es verschiedene Ausgangspositionen, in denen man sich die Frage stellen muss, wann welche Alternative angebracht wäre. Möchte man das Finanzsystem retten, so wie es ist? Viele wollen das, weil sie Angst haben, neue Wege zu gehen, die ihnen ihre bisherigen Sicherheiten nehmen und sie zwingen, aus ihrer Komfortzone herauszukommen.

Grundeinkommen

Das Grundeinkommen für alle bietet eine gute Lösung, um den Übergang in ganz neue Wege zu ebnen, die wir von unserem heutigen Standpunkt aus noch gar nicht richtig erfassen können. Es sieht vor, jedem Bürger bedingungslos einen monatlichen Betrag zu überweisen, von dem er seine Miete und andere Grundkosten zum Leben bezahlen kann. Alles, was der Bürger darüber hinaus zum Leben braucht, kann er sich dazuverdienen. Das Grundeinkommen wird jedem ausbezahlt und ist – nicht wie beim Arbeitslosengeld und der Sozialhilfe – an Bedingungen wie den Nachweis von Bedürftigkeit geknüpft. Finanziert wird es aus z.B. höheren Steuereinnahmen (Umsatzsteuer auf Neuwaren). Gleichzeitig würde man das Steuersystem vereinfachen und den Verwaltungsaufwand reduzieren, was Kosten einspart. Die Produktion und das Wachstum in Deutschland erlebt keinen Mangel, wie uns immer weisgemacht wird. Wir leben – im Gegenteil – im Überfluss. Dass wir trotzdem so viel Arbeitslose haben, die im Mangel leben, liegt daran, dass nicht mehr genug Arbeit da ist, um alle mit Arbeit zu versorgen. Dies ist jedoch kein Zustand, den es auszugleichen gilt. Stattdessen zeigt er, dass wir als Gesellschaft mittlerweile an einem Punkt sind, wo unser System ausreichend viel Wachstum hat, um alle zu versorgen. Es ist nur nicht richtig verteilt, weil es noch zu viele Menschen gibt, die es wichtig finden, so viel wie möglich anzuhäufen.

Zinsabschaffung und Umlaufsicherung

Dort wo etwas angesammelt und gehortet wird, kommt es un-weigerlich zu einem Stau der Energien. Wäre das Geldsystem im Fluss, würde es jeden erreichen und jeder Bürger hätte genug, um ein angenehmes Leben zu führen, das nicht vom Mangel bestimmt ist. Ein Faktor dieses Energiestaus ist das Zinssystem. Die Banken führten es einst ein, um beim Geldverleih etwas dazuzuverdienen. Es hat jedoch zur Bildung von Schulden geführt, hat Menschen, die wenig haben, durch Ratenkauf mit Zinseszins dazu gebracht, dass aus einer Schuld von 30.000 ein Umfang von 100.000 wird, an dem sie ihr Le-ben lang abzahlen und damit für die Banken beherrschbar werden. In dieser Knechtschaft steckt auch unser Staat, dessen Haushalt sich selbst nicht mehr in der Lage ist zu tragen. Irgendwann bricht das Zinssystem unter der Last des künstlich erschaffenen Schuldenberges zusammen.

Die Abschaffung des Zinssystems ergänzt sich sehr gut mit dem Grundeinkommen, denn man muss bedenken, dass jedes Geld, das angehäuft und dem Geldkreislauf entzogen wird, zu einem Stau und damit zu einem Mangel führt. Verbunden mit einem zinslosen Wirtschaftssystem ist darum auch die Umlaufsicherung, die durch stufenweisen Verfall des Wertes eines Geldscheines dafür sorgt, dass es schnell wieder ausgegeben wird.
Geld ist nicht dazu da, sich daran zu bereichern. Es soll lediglich den Tauschhandel erleichtern. Und zu diesem Denken müssen wir wieder zurückkommen. Dafür gibt es mittlerweile schon Regionalwährungen und Tauschbörsen, die nach diesem Prinzip aufgebaut sind.

Alternativwährungen

Die vielen derzeit entstehenden Regionalwährungen sind ein entscheidender wichtiger Schritt zur Abkopplung vom derzeitigen Geldsystem. Sie haben den Vorteil, dass sie durch ihre dezentrale Struktur viel schwerer von der Großfinanz kontrollierbar sind als die nationalen Zentralbanken. Auch alternative Systeme wie „Ökotopia“ (www.oekotopia.de) können zu einer Abfederung des nahenden Zusammenbruch des Geldes beitragen. Der Bremer „Roland“ ist so eine Alternativwährung, die auch eine Umlaufsicherung enthält. Der „Roland“ gilt als Zweitwährung, bei dem man Scheine weitergibt, die regelmäßig eingelöst werden müssen, damit es nicht zum Horten der Geld-mittel kommt. Immer mehr Regionen, Städte und Stadtteile in Deutschland führen eigene Zweit-Währungen ein. Die von gemeinnützigen Vereinen gedruckten Komplementär-Währungen haben vor allem zwei Ziele: Sie sollen die heimische Wirtschaft stärken und Bürger anregen, ihr Geld in der Region auszugeben anstatt außerhalb.

Um keine Probleme mit den Zentralbanken zu bekommen sind die Euro-Alternativen kein Geld im eigentlichen Sinne, sondern Gutscheine. Bürger tauschen ihre Euros bei den regionalen Vereinen in Rolands oder Chiemgauer ein und bekommen Listen, welche Frisöre, Bauern oder Heilpraktiker ihre Währung akzeptieren. Grundsätzlich wird eins zu eins getauscht. "Eine regionale Währung kann ein nationales Transaktionsmittel natürlich nicht ersetzen", meint Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank. Allerdings fördern sie den Lokalkolorit und stärken vor allem kleinere regionale Firmen. Anreiz für Kunden sind häufig Rabatte und für Anbieter natürlich die Kundenbindung. Eine prozentuale Wertminderung pro Monat oder Jahr sichert, dass die Gutscheine schnell weitergegeben werden.

Bremen war 2002 die erste deutsche Stadt mit eigener Zweitwährung. Inzwischen gibt es bundesweit rund 40 Regional- oder Komplementärwährungen. Größere Kreise erreicht der „Chiemgauer“ in der Stadt Prien am Chiemsee in Oberbayern. Vorletztes Jahr sind „Elbtaler“, „Zwönitz-Taler“, „Sterntaler“ und der „Berliner“ als weitere Alternativwährungen eingeführt worden. Auch in den USA gibt es bereits seit 1990 eine Alternativwährung: Der Bundesstaat Missouri verwendet den „Time-Dollar“ seit 1993, der Steuerfreiheit geniesst und durch den das Sozialsystem finanziert wird.
Bedeutsam werden solche Währungen in Krisenzeiten, in denen man mehr zusammenrückt. Als die Reichsmark nach dem Finanzcrash 1929 fast nichts mehr wert war, florierten vor allem in Nordrhein-Westfalen Lokal-Währungen.

Tauschringe
 
Auch andere Tausch-Systeme existieren. Es gibt immer mehr Menschen, die das Füreinander selbst in die Hand nehmen. Menschen mit Sinn für das Gemeinwohl helfen anderen und sich selbst, indem sie Netzwerke aufbauen, in denen Waren und Dienstleistungen getauscht statt bezahlt werden. Gerade in Zeiten der Verschuldung und der immer knapper werdenden Löhne suchen die Menschen nach einer Alternative. Tauschsysteme entstehen oft aus der Not heraus oder in weiser Voraussicht, dass das herkömmliche Geldsystem zusammenbrechen könnte. Menschen tun sich zusammen und beschenken sich gegenseitig mit Dienstleistungen. Weil nicht jeder genau das braucht, was der ihm anbietet, für den er etwas getan hat, gibt es Listen, in denen die Tätigkeiten jedes Mitglieds verzeichnet sind, ähnlich eines Branchenbuches. Bezahlt wird statt mit Geld mit Punkten oder ähnlichen Ordnungssystemen, um einen gerechten Austausch der Dienstleistungen zu gewährleisten. Die Mitglieder von „Tausch-Watt“ in Bremen bezahlen z.B. mit solchen Punkten, die ihnen bei jeder Dienstleistung, die sie jemandem geben, statt Geld gutgeschrieben werden. In den Tauschringen werden Dienstleistungen wie Babysitten, Fensterputzen, Handwerksarbeiten, Altenpflege und andere Betreuungsdienste ausgetauscht. So wird eine Infrastruktur errichtet, die auf dem Prinzip der gegenseitigen Hilfe und Anerkennung beruht und die eine neue Kultur des Gebens und Nehmens schafft. Die derzeit über 350 Tauschsysteme in Deutschland sehen sich als Teil einer gesamtgesellschaftlichen Umorientierung. Es gibt aber auch groß angelegte Tauschgemeinschaften von Firmen. Die bekannteste ist der seit 1934 bestehende Wirtschaftsring WIR, der über 80.000 Teilnehmer (Stand: 1994) zählt.

In wohl fast jeder Stadt gibt es heute einen Tauschring. Doch auch im Ausland geht der Trend in Richtung Tauschsysteme. In Argentinien haben Tauschringe sogar vor dem wirtschaftlichen Ruin ihres Landes bewahrt. Mittlerweile sind mehrere Millionen Familien in den Tauschclubs eingeschrieben. Ein paralleles Währungssystem ist entstanden, auf das die Zentralbank keinen Einfluss hat, dessen „normales“ Währungssystem zusammenbricht. Auch ein Tauschring in einem Dorf in Kanada entstand, nachdem die einzige örtliche Fabrik, die fast alle ansässigen Familien mit Arbeit versorgt hatte, pleite ging. Um ihr Überleben zu sichern, hatten die Bewohner sich zusammengetan und dieses Modell entwickelt. Jeder gab seine spezielle Fähigkeit in einen imaginären Topf, aus dem alle anderen sich bedienen konnten. Wer eines der Angebote wahrnahm, ging zu einer Sammelstelle und ließ es dort verbuchen. Dort wurde es mit der jeweils selbst erbrachten Leistung verrechnet.

In Japan hat sich eine „reine Pflegewährung“ entwickelt („Fureai kippu“), die die normale Krankenversicherung ergänzt: Freiwillige helfen den Alten und Behinderten und lassen sich die Stunden auf einem Zeitkonto gutschreiben. Diese Stunden können sie dann an die eigenen Eltern verschenken oder im Alter selbst für ihre Pflege nutzen. 
Der Vorteil von Tauschringen ist, dass Menschen näher zusammenrücken und den Wert ihrer Arbeit wieder sehen können. Die Diskrepanz zwischen Arm und Reich lässt sich dadurch schmälern. Finanziell schlechter gestellte Menschen haben durch ein Tauschsystem die Möglichkeit, sich Dinge zu leisten, die sie statt mit Geld mit einer Tätigkeit bezahlen. Menschen, die keine Arbeit haben, können in einer Tauschbörse ihre Fähigkeiten einbringen und verlieren so das Gefühl, in unserer Gesellschaft überflüssig zu sein.
Bei uns in Deutschland haben leider die Politiker bereits reagiert und im Steuerrecht einige Klauseln verankert, die den Tauschwert einer Ware dem tatsächlichen Verkehrswert gleichsetzen.

Alternativbanken

Solange wir noch in einem Geldsystem stecken, sollte man sich um Alternativbanken kümmern, die mit faireren Bedingungen arbeiten als es herkömmliche Banken tun, von denen viele zu Illuminaten-Banken gehören, die mit dem Geld Projekte finanzieren, um ihre Neue Weltordnung aufzubauen. Bei der Ethik-Bank kann man z.B. einen Teil der Zinsen an selbst ausgesuchte Projekte spenden. Das ist vor allem wichtig, wenn man vermeiden möchte, dass die Bank mit dem eigenen Geld in fragwürdige Projekte wie Rüstungsgeschäfte, Gentechnik und ähnliches finanziert. Die Ökobank wurde 1988 von Menschen aus der Friedensbewegung gegründet und ist unter anderem aus der Anti-Atomkraft-Bewegung hervorgegangen. Sie ist mittlerweile von der GLS Gemeinschaftsbank übernommen worden. Letztere fördert die unterschiedlichsten Projekte und eignet sich für Menschen, die sich mit ihrem Geld engagieren möchten und einen anderen Umgang mit Geld leben. Die GLS („Gemeinschaft für Leihen und Schenken“) ging einst aus der 1961 von Anthroposophen gegründeten „Gemeinnützigen Treuhandstelle e.V.“ hervor und war eine der ersten ethisch-ökologischen Banken Europas. Die GLS investiert in den Natur- und Naturkosthandel, in Windkraft, Kosmetik (Weleda) und (regional) in Heime für Obdachlose. Die angehängte Aktiengesellschaft spekuliert nicht an der Börse und die Treuhandstelle bietet die Möglichkeit, sich durch Spenden, individuelle Schenkungen und Stiftungen zu engagieren. So gibt es unter anderem eine Zukunftsstiftung Bildung, einen Studienfond, einen Entwicklungshilfe-Fond und die 2001 gegründete Zukunftsstiftung Gesundheit. Die Zukunftsstiftung Landwirtschaft mit angehängtem Saatgutfond unterstützt ökologischen und gentechnikfreien Anbau, und eine regionale Anschubfinanzierung (in Schönau) unterstützt den Ökostrom. Außerdem sind mit der GLS die meisten freien, nicht staatlichen Schulgründungen in Deutschland verwirklicht worden (u.a. Waldorfschulen).
Die Umweltbank investiert vor allem in den Umweltschutz, in Ökostrom wie Solar- und Windkraft-Energie, auch in Häuser, die mit Alternativenergien versorgt werden. Daneben gibt es noch die Ethikbank, die von sich sagt, keine Geschäfte mit Staaten zu machen, die Menschenrechte verletzen. Stattdessen fördern sie mit Spenden Waisen-, Frauen- und Umweltprojekte. Bei Letzterem wird derzeit der Schutz der Baikalrobbe unterstützt.

Ethisch orientierte Banken und Fonds zu unterstützen bedeutet, dass man gute oder sogar lichtvolle Projekte unterstützt, was wiederum eine Investition in die Zukunft beinhaltet. Mit dem Gedanken, das Geld der Wohlhabenden zur Bekämpfung von Armut einzusetzen, hat Oikocredit (früher EDCS) weltweit Maßstäbe gesetzt. Hier werden armen Menschen, vor allem in Entwicklungsländern, Kredite gegeben, um sich eine Existenz aufbauen zu können. So werden auch Projekte des Fairen Handels gefördert. Die Grameen-Bank ist ebenso aufgebaut. Auch sie gewährt Armen und Menschen in Entwicklungsländern Kleinstkredite. Ins Leben gerufen wurde die Bank durch den Wirtschaftsprofessor Muhammad Yunus, der 27 Dollar an 42 bedürftige Familien in Bangladesh verlieh, da sich die Banken weigerten, Kredite an völlig Mittellose zu vergeben, die keinerlei Sicherheiten zu bieten hatten. Über 90 Prozent der Kreditnehmer sind Frauen, die zugleich Eignerinnen der Bank sind. Auch Studien-Darlehen werden vergeben. Die Bank geht zum Kunden, nicht umgekehrt. So hat die Bank auch kein Büro. In den Dörfern haben sich Fünfer-Gruppen gebildet, bei denen jeder dem anderen bei der Rückzahlung hilft, wenn es mal schwierig wird. Durch die Zusammenarbeit fällt es allen leicht, die günstigen Kreditbedingungen einzuhalten. Hintergrund ist nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Armutsbeseitigung in den Ländern der dritten Welt. So ist es der Grameen-Bank gelungen, innerhalb von 10 Jahren ein Drittel  der Kreditnehmer aus der Armut und ein weiteres Drittel an die obere Grenze der Armutsschwelle zu führen.
Alle Banken, auch die Alternativbanken, arbeiten mit Zinsen. Herkömmliche Banken investieren in ausschließlich gewinnbringende Projekte, und Alternativbanken haben sich vor allem das Ziel gesetzt, die Zinsen für Investitionen in gute Projekte zu nutzen. Dennoch sind und bleiben es Zinsen, die zumindest bei den herkömmlichen Banken benutzt werden, um Kreditnehmer klein zu halten, abhängig zu machen und sie möglichst lange an sich zu binden. Die Motivation der Bank ist ausschlaggebend. Solange Zinsen also für negative Zwecke benutzt werden, entstehen aus ihnen auch keine förderlichen Projekte, die Schulden auf Zeit nutzen, um anderen zu helfen, sondern die Schulden als Machtmittel einsetzen.

Die einzigen zinsfreien Banken sind zurzeit noch die islamischen Banken, weil das islamische Recht den Geldverleih gegen Zinsen verbietet.

Alternativbanken:
Ethik-Bank: www.ethikbank.de, Tel. 01805/992199
GLS Gemeinschaftsbank: www.gls.de, Tel. 0234/5797-111
Umweltbank: www.umweltbank.de, Tel. 0911/53080
Oikocredit Dachs e.V.: www.oikocredit.de, Tel. 0221/13996988
Grameen-Bank: www.grameen.de

Pläne der Neuen Weltordnung

Die Illuminati, denen daran liegt, den Menschen in Abhängigkeit zu halten, haben ganz andere Pläne. Zwar ist ihnen ebenso daran gelegen, das Geld abzuschaffen, jedoch nur, um es mit Kreditkarten zu ersetzen. In diesen sollen dann auch die Chips eingebaut werden, die bereits in einigen Geldscheinen sitzen. Chips dienen dazu, den Gang des Geldes nachzuverfolgen - und damit die Gewohnheiten des Besitzers dieser Scheine. Natürlich alles im Rahmen der „Terrorbekämpfung“. Ziel ist der gläserne Mensch, der durch die Bindung an das Plastikgeld manipulierbar und in festen Händen derjenigen ist, die die Kreditkarte ohne Gründe einziehen und damit einem Menschen von heute auf morgen seines gesamten Lebens berauben kann. Nicht nur das gesamte Geld, das jemandem zur Verfügung steht, soll auf dem Chip verwaltet, auch sein Zugang zu allem, was die Gesellschaft anbietet, soll die Karte bieten. Bargeld wird dann überflüssig. In Singapur plant man bereits die stufenweise Einführung des elektronischen Geldes. Bis 2008 will man dort alle Unternehmen zwingen, das E-Geld als legales Zahlungsmittel anzuerkennen. Es soll sich von der Kreditkarte darin unterscheiden, dass es per Handy verfügt werden kann.
Die Saboteure unserer Gesellschaft, diejenigen, denen daran liegt, die Menschheit vor dem Aufstieg zu hindern, benutzen heutzutage vor allem das Geldsystem, um Menschen in einer niedrigen Schwingung zu halten. Dessen müssen wir uns immer wieder bewusst sein. Und über den Geldfluss und die Zinspolitik kann der Gang der Wirtschaft und somit die Güterversorgung und der Arbeitsmarkt direkt gesteuert werden. Über die Medien wird versucht, durch Negativnachrichten die Menschheit auf einem bestimmten Angstniveau (vor allem Existenzangst) zu halten, damit alle in den gewünschten angepassten Positionen bleiben, durch die diese Hintergrundmächte sich weiterhin aufrechterhalten können. Dabei versuchen sie uns davon zu überzeugen, dass Abhängigkeit, Krieg, Krankheit und Mangel zum Leben dazugehören. Mitschöpfertum, Freiheit, bedingungslose Liebe und Fülle als Normalzustände werden dabei völlig ausgeklammert.
Wie bereits in der letzten Ausgabe („Lichtsprache“ Nr. 39) beschrieben, wollen die Illuminati in der ersten Hälfte des nächsten Jahres (2007) ein „Globales Bankensystem“, einführen, für das sie derzeit Gold ankaufen. Dieses Bankensystem, was bereits in einigen Ländern getestet wurde, soll ihnen die totale Kontrolle über alle Bankgeschäfte in der Welt einräumen. Sie wollen ein Kontrollsystem für alles Geld und Gold auf der Welt etablieren und in der Lage sein, die Fonds und Aktivposten von jedem zu tilgen, der gegen die Neue Weltordnung angeht.
Auf der anderen Seite gehen die aktuellen Entwicklungen derzeit in eine ganz andere Richtung: Den massiven Sturz des US-Dollars, der in den nächsten paar Monaten zu einem Wirtschaftszusammenbruch ähnlich der Weltwirtschaftkrise im Jahre 1929 führen wird. Nach der Eröffnung der iranischen Ölbörse, bei der dann in Euro statt in Dollar bezahlt werden kann, sind die USA „raus aus dem Geschäft“. Der Ölpreis ist dann nicht mehr mit der amerikanischen Währung verknüpft. Zeitgleich hat die USA die Veröffentlichung der M3-Geldmenge (die Menge der sich im Umlauf befindlichen Dollars) zum 23. März eingestellt. Da die Umstellung der iranischen Ölbörse auf Euro seit 2004 bekannt ist, reagierte damit die US-Notenbank auf den drohenden Umstand, dass der Dollar bald vom Markt gedrängt wird. So kann sie im Hintergrund noch weiter Dollars nachdrucken, um den drohenden Verfall des US-Wirtschaftssystems noch eine Weile nach hinten zu verschieben.

NESARA

Doch das wird nicht mehr lange funktionieren. Kommen wird dagegen ein neues Wirtschaftssystem, das auf Wohlstand für alle aufgebaut sein wird. Die Reformakte NESARA gilt hier als der nächste und erste Schritt in diese neue gerechtere Wirtschaftspolitik. Wenn ich hier NESARA einfließen lasse, verzichte ich darauf, seine Geschichte zu wiederholen, da die meisten Leser durch die monatlichen Beiträge in diesem Heft wissen, was NESARA beinhaltet. Nur kurz gesagt: NESARA ist ein Ausgleichsgesetz für ungerechtfertigte Zinsabzüge bei Krediten, ausgelöst durch eine Reihe von Farmern, deren Kredite von den Banken gekündigt wurden, und die vor dem Obersten Gerichtshof in den USA gegen diese ungerechte Enteignung von Land geklagt haben. Im Zuge dessen wurde das Gesetz ernannt, gelangte aber nie aus dem Kongress an die Öffentlichkeit. Es würde, wenn es umgesetzt würde, jeglichen Kredit- und Zinsmissbrauch verbieten und bisherigen durch Rückzahlungen wiedergutmachen. Es würde dazu führen, dass ganz neue Bankgesetze entstünden, eine neue Währung eingeführt würde, die von Edelmetallen gedeckt ist, und es würde bewirken, dass die Einkommenssteuer abgeschafft, Preise angeglichen und eine Umsatzsteuer auf ausschließlich Neuwaren eingeführt würde. Dies alles würde die Lebensqualität der Menschen erheblich verbessern. Das NESARA-Gesetz beschränkt sich zunächst auf die USA, andere Länder würden aber sehr bald nachziehen (müssen), damit kein wirtschaftliches Ungleichgewicht entsteht.
Wir wissen nicht, ob dieses Gesetz, das von Hintergrundmächten seit etlichen Jahren unter Verschluss gehalten wird, jemals publik gemacht und anerkannt wird. Doch viel wichtiger ist, dass dieses Gesetz bereits jetzt schon einen Stein ins Rollen gebracht hat. Die Idee des Grundeinkommens kommt dem nämlich schon recht nahe, wenn es auch in einer abgemilderten, sehr viel bescheideneren Form zu Wohlstand und mehr Lebensqualität führt.

Wie sieht die Zukunft des Geldes nun aus? Die Einführung des Grundeinkommens oder des NESARA-Gesetzes ist der nächste Schritt. Diesen werden die Regierenden jedoch erst gehen, wenn der Druck zu groß geworden ist und ihnen keine andere Lösung mehr einfällt, als neue Systeme einzuführen. Doch kommen werden sie - die Grundsicherung für alle oder der Ausgleich für alle durch NESARA. Durch das Grundeinkommen oder/und durch NESARA werden sich schließlich alle Arbeitsbedingungen verändern, weil die Menschen sich nun freiwillig dafür entscheiden können, ob sie dazuverdienen möchten, ob sie arbeiten möchten oder nicht. Arbeitgeber sind dadurch gezwungen, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern, weil ihre Mitarbeiter aus Not nicht mehr auf den Arbeitsplatz angewiesen sind. Im Falle der Einführung von NESARA wer-den Menschen sich zusammentun und ihr Geld für Projekte spenden, die die Welt zu einer besseren machen. Hausbesitzer sind gezwungen, Wohnsituationen zu verbessern und kleine Wohnungen schöner und geräumiger zu machen, wenn die Not und der Mangel erst einmal vorbei sind und keiner mehr in ihren Wohnungen leben möchte.
Aus den vielen Neuerungen, die daraus entstehen, dass der Mangel vorbei ist, entsteht dann der Wandel, der schließlich zu einer ganz neuen Gesellschaft führen wird, in der der Mensch dem nachgehen kann, was er gerne tut und was sein Herz ihm sagt.
Zurzeit steht das Geldsystem an der Schwelle zum Zusammenbruch. Das merken wir an den zunehmend rabiaten Methoden, mit denen Banken derzeit Kredite kündigen, Dispos kürzen und Gebühren einstreichen. Das Geldsystem ist im Umbruch, es bricht zusammen. Die aktuellen Entwicklungen sind die ersten Schritte dahin. Wirtschaftliche Voraussagen des Laboratoire européen d'Anticipation Politique Europe 2020 (LEAP/E2020) sagen, dass der US-Dollar bis zum Ende dieses Jahres immens an Wert verloren haben wird.

Was man tun kann

Was kann der einzelne tun, um einem Zusammenbruch in seinem eigenen Leben so entgegenzuwirken, dass er nicht ebenso wie der Staat zusammenbricht, sondern darauf vorbereitet ist?
Zuallererst muss er wissen: Das Zeitalter des Materialismus ist vorbei. Es geht längst nicht mehr um die Anhäufung materieller Güter, sondern um geistige Werte. Bei jedem Menschen verschwindet gerade sehr viel der früheren Komfortzone, um Platz zu machen für wesentlichere Werte. Das ist normal – wir sind in der Transformation!
Zweitens: Geld hat nichts mit dem Wert des Lebens zu tun. Es ist wichtig, diese psychologische Gedankenbrücke zu entkoppeln. Der Wert liegt in dem, was wir erschaffen, nicht in dem, was wir an Geld dafür erhalten. Es drückt sich nur derzeit noch in Geld aus, weil wir es noch am Geld messen.

Drittens wird es wichtig sein, dafür zu sorgen, langsam schuldenfrei zu werden und keine weiteren Schulden mehr zu machen, die einen selbst noch weiter an das Geldsystem binden. Verzichten Sie lieber einmal mehr auf eine Anschaffung, als sich zu verschulden. Und nehmen Sie bloss keinen Kredit mehr auf!
Und viertens wird es hilfreich sein, damit anzufangen, einen Teil der Investitionen, die man macht, jetzt schon in Alternativen zum Geldsystem umzuleiten: Regionalwährungen, Tauschbörsen, Investitionen in Umweltfonds, lichtvolle Projekte und anderes. Wenn Sie Geld übrig haben, dann investieren Sie es in beständige Sachwerte und in Projekte, die uns in der Zukunft weiterhelfen und die der Erde helfen, sich zu regenerieren. Wechseln Sie im Übergang zur Neuen Erde, auf der es später sowieso kein Geld mehr geben wird, zu Alternativbanken, damit diese – solange das Zinssystem noch funktioniert – Gelder in gute Projekte fließen lassen. Investitionen in Firmen, die in Schwarzprojekten verwickelt sind (Rüstung, Gentechnik, Tierversuche u.v.m.) sollte man unterlassen. Im Hinblick auf die kommende Schuldenkrise ist es in jedem Fall wichtig, immer nur kurzfristig zu investieren. Geldanlagen in Edelmetallen lohnen sich zurzeit noch. Ebenso der Erwerb von Immobilien oder Grundstücken. Jedoch nur, wenn man sich dabei nicht verschuldet und das Objekt selber nutzt. In der Zukunft wird die Notwendigkeit, ein Wohnobjekt käuflich zu erwerben, wegfallen. Doch ebenso wie der totale Wegfall des Geldes wird auch das noch etwas auf sich warten lassen.

Dass man auch ohne Geld leben kann, zeigt  Heidemarie Schwermer, die bekannt ist für das „Sterntalerexperiment“ (Titel ihres Buches). 1996 verschenkte sie all ihr Hab und Gut und beschloss, in Zukunft ohne Geld zu leben. Ihrer Meinung nach mindert der Stellenwert des Geldes erheblich die Lebensqualität. Selbst mit Armut groß geworden, hatte sie sich schon früh vorgenommen, daran mitzuwirken, aus der Welt eine bessere zu machen, eine Welt, in der eben nicht der finanzielle Status bestimmt, wie ein Mensch behandelt wird. Angeregt durch den oben erwähnten Tauschring in Kanada, hatte sie einen Tauschring gegründet, den sie „Gib-und-Nimm-Zentrale“ genannt hatte, der aber auch viele Schwierigkeiten aufwarf, bis sie ins kalte Wasser sprang und ihre Idee von einem Leben ohne Geld radikal umsetzte, alles verkaufte, was sie besaß, ihren Job als Psychotherapeutin aufgab und ihre Wohnung und Krankenversicherung kündigte. Wohnen tat sie fortan nur noch dort, wo sie Häuser hütete. Für Arbeiten, die sie im Haushalt bei anderen erledigt, bekommt sie Lebensmittel und andere Dinge oder kann an dem Computer arbeiten. Die Einnahmen aus ihrem Buch hat sie verschenkt. Dass sie mit dieser Lebensweise nie Mangel leidet, verdankt sie ihrem tiefen Gottvertrauen und ihrer Verbindung zu den Engeln. Ebenso wie das Sterntaler-Mädchen aus dem Märchen vertraut sie darauf, dass immer für sie gesorgt ist. Was sie gewonnen hat, ist Unabhängigkeit und Freiheit vom bestehenden System.

Ohne Geld zu leben heißt in der Zukunft, neue Wege zu finden, um das zu tun, was man am besten kann, damit aus der Gesellschaft eine Gemeinschaft wird, die sich zum Ziel gesetzt hat, Kultur, Wissen und Leben in friedvoller Weise zu fördern und sich gemeinsam weiterzuentwickeln und geistig-seelisch zu vervollkommnen. Man braucht kein Geld, um eine Gesellschaft zum Erblühen zu bringen. Allein die Liebe im Herzen kann das Geld ersetzen, das ja im Grunde nur dazu dient, uns für das, was wir erschaffen, zu danken. „Geld ist Liebe“ – das sagen vor allem spirituelle Menschen und Meister. Aber es stimmt: In Liebe tauschen wir einander das aus, was jeder am besten kann, geben es weiter und freuen uns, wenn es einem anderen Menschen gefällt. Macht man eine Arbeit ganz aus dem Herzen heraus und ist man in voller Liebe dabei, dies zu tun, dann fliesst das Geld einem einfach zu.


(© SK, Quellen: „Etappenziel Euro-Dollar“, Matrix3000 Bd. 26, Mrz./Apr. 2005; „Geld mit gutem Gewissen“, A. Schneeweiß, Raum&Zeit 135/2005; „Wohin mit dem Geld?“, D. Neubronner, Matrix3000, Bd. 14, Mrz./Apr. 2003; www.umweltbank.de; www.ethikbank.de; www. oikocredit.de; „Wann kommt der Kollaps?“, G. Hannich, ZeitenSchrift 33/2002; „Eine Welt ohne Armut“, ZeitenSchrift 47/05; „Bargeldloses Singapur“, Matrix3000 Bd. 7, Mai 01; www.tauschring-archiv.de; „Tauschringe sprengen das System“, D. Neubronner, Matrix3000 Bd. 16, Juli/Aug. 03; „Kommunen entwickeln ihre eigene Zweitwährung“, Lichtsprache Nr. 21, Sept. 04; „Das Sterntalerexperiment“, Regina S. Hartwig, ZeitenSchrift 34/02; „Für psychologische Beratung einmal Haare schneiden“, Ch. Steinacker, Weser-Kurier 7.11.03, „Manipulation gehört zum Leben“, Beat Futterknecht, Lichtforum Nr. 10, Winter 2001/02); www.die-violetten.de) (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 40, Apr. 2006)

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