Filmvorstellung:

 

Wie im Himmel


Der berühmte Dirigent Daniel Dareus (Michael Nyqvist) hat großen Erfolg. Doch das wirkliche Glück hat er noch nicht gefunden, und nachdem er bei einem Auftritt auf der Bühne zusammenbricht, geht er zurück in sein Heimatdorf, weit ab von allem städtischen Leben. Mit Musik kommt er hier nur durch einen aus Laien bestehenden Kirchenchor in Kontakt. Das Dorf ist geteilt in Verehrer Dareus´ und dessen Feinde. Doch schon bald lässt sich der positive Einfluss, den Dareus auf das Dorf hat, nicht mehr verkennen, und auch der Dirigent selbst merkt, dass er hier sein Glück finden kann...

Der Film wurde für den Oscar für den besten ausländischen Film nominiert. Das Drama lockte über 2 Millionen Zuschauer in Schwedens Kinos und gehört damit zu den einspielstärksten schwedischen Filmen der letzten 10 Jahre.

Die Redaktion „Lichtsprache“ sagt zu diesem Film: Faszinierende Charaktere zeigen das Bild von Menschen, die sich finden, nach und nach ihr Herz öffnen und die Liebe füreinander zulassen. Selbst Engel kommen in diesem großartigen Film vor. Herausragend die beiden Hauptdarsteller: Er, ein Dirigent, der sich als Junge gesagt hatte, er wolle mit seiner Musik die Herzen der Menschen öffnen und der dann 30 Jahre später vor lauter Leistungsdruck mit Herzinfarkt zusammenbricht und seine Musik aufgibt. Sie, ein optimistisches, lebendiges junges Mädchen aus seinem Heimatdorf, in das er zurückkehrt, um Frieden und Ruhe zu finden, und das ihm zeigt, dass das Öffnen des Herzens wieder möglich ist. Um die beiden herum bildet sich eine wachsende Schar von Menschen, die den Traditionen und Abwehrhaltungen der Dorfgemeinde den Rücken kehren und neue, erfrischende Wege gehen, um das Leben wieder neu zu entdecken. Ein ganzes Dorf transformiert sich in diesem Film und bricht aus eingefahrenen Mustern und verkrusteten Traditionen aus! Sehenswert und nachwirkend! (SK)

 

Wie im Himmel
Schweden 2004. Regie: Kay Pollak, Darsteller: Michael Nygvist, Frida Hallgren, Helen Sjöholm u.a. Kinostart war am 20. Oktober 2005

 

(erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 36, Dez. 2005)

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