Wo ist das deutsche Gold?

Vor etwa einem Jahr hat Deutschland sein im Ausland, vor allem in den USA, lagerndes Gold zurückgefordert. Bis 2020 will es fast 700 Tonnen zurückholen. Nach monatelangem Warten bekam die Deutsche Bundesbank aber nur einen Bruchteil davon zurück, nämlich nur 37 Tonnen, die aus New York und Paris herbeigeschafft wurden. Insgesamt wäre aber eine Rückführung von mindestens 84 Tonnen jährlich nötig, um die geplante Gesamtmenge schrittweise bis 2020 zurückzuholen. Der Grund: es ist zu vermuten, dass das Gold gar nicht mehr da ist. Der US-Hedgefonds-Manager William Kaye erklärte, die deutschen Goldvorräte seien längst verkauft worden, und zwar von der Federal Reserve Bank. Diese soll das Gold über Leasing-Verträge verliehen haben, um den Goldpreis zu drücken. Gelandet sein soll das Gold bei US-Banken wie Goldman Sachs und JP Morgan, die es dann unter anderem über die chinesische Börse weiterverkauft haben sollen. Käufer sollen auch die Reserve Bank of India, die Peoples Bank of China und die russische Zentralbank sein. Und so hat die FED auch nur 5 Tonnen der zurückgeführten 37 Tonnen aufgebracht, der Rest stammt aus dem Pariser Depot. Dieses Jahr (2014) sollen 30 bis 50 Tonnen aus New York überführt werden.

Aber dies ist alles kein Wunder, wurde es doch in der „Kanzlerakte“ festgeschrieben, dass die Goldreserven der BRD durch die Alliierten gepfändet bleiben.

(erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 89, Mrz./Apr./Mai 2014)

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