Weitere Hintergründe zu den Unruhen in der Ukraine

In der letzten Ausgabe stellten wir dar, dass die Unruhen in der Ukraine durch pro-westliche und pro-amerikanische Mächte hervorgerufen wurden, ausgebrochen dadurch, dass die Ukraine entgegen dem Assoziierungsabkommen den EU-Beitritt verwehrte und zu Russland gehören wollte. Nun gibt es weitere Hinweise dafür. Der ehemalige ukrainische Geheimdienst-Chef Alexander Jakemenko bestätigte in einem Fernseh-Interview vom 12. März, dass die gewaltsame Machtergreifung in Kiew durch oppositionelle Parteien und faschistische Bewegungen von den USA initiiert und finanziert wurde, und nicht von Präsident Janukowitsch, und dass der CIA in der Ukraine Einzug gehalten und das Regime quasi übernommen habe. Die USA seien gegen eine Einigkeit zwischen der Ukraine und Russland. Die Extremisten, die die Unruhen anzettelten, seien bewusst aufgebaut worden, finanziert von westlichen Kräften, und zwar bereits zwischen 2004 und 2010, weil dieser Putsch seit langem geplant war. Als der ukrainische Geheimdienst versuchte, die Trainingslager (die aus Staatsmitteln der Westukraine finanziert wurden), zu schließen, wurden sofort neue in Polen, Litauen, Lettland und anderen Ländern aufgemacht. Den Finanzfluss aus dem Ausland zu stoppen war weder dem Innenministerium noch dem Geheimdienst möglich. Der Westen transportierte innerhalb von zwei Monaten Millionen von Dollar bar nach Kiew, teilweise als diplomatische Sendungen getarnt, die nicht vom Zoll kontrolliert werden durften. Auch milliardenschwere ukrainische Oligarchen hätten Geld beigesteuert, so Jakemenko. Teilweise waren diese dazu gezwungen, da ihnen sonst eine westliche Kontensperrung gedroht hätte. Denn die meisten haben ihre Konten im Westen. Alle Befehle, die an die unruhestiftenden Oppositionellen gingen, kamen von der EU-Vertretung und der US-Botschaft in Kiew. Der EU-Vertreter wiederum ist Pole und hofft auf eine Wiedervereinigung von Polen und Litauen. Die NATO ist ebenfalls involviert. Sie hatte es ganz bewusst auf die Krim und speziell Sewastopol abgesehen, weil sie der Ukraine die Handelswege kaputtmachen wollte. Sewastopol ist ein wichtiger militärischer Stützpunkt, von dem aus auch die Gaspipe-lines verteidigt werden. Man wollte den Russen den Markt mit Öl und Gas versperren. Putin hat das mit seinem Referendum verhindert, bei dem 96,6 Prozent der Krim-Bewohner abstimmten, zu Russland gehören zu wollen. Im Vorfeld wurden sogar noch Bürger mit Geld bestochen, damit sie gegen den Anschluss an Russland stimmen. Doch dies hat alles nichts genützt.

Zusätzlich ist Putin jetzt auch dabei, seine Ölverkäufe in Rubel und nicht mehr in Dollar abzuwickeln, was die USA nicht gerne sehen. Putin war gezwungen, sich militärisch in der Krim aufzustellen, nicht um anzugreifen, wie es in den Medien dargestellt wurde, sondern um die dort lagernden Atom-U-Boote bewachen zu lassen. Denn hätte er das nicht getan, hätte es möglicherweise westliche „Terrorangriffe“ unter falscher Flagge gegeben, die man ihm dann angelastet hätte.

Die westlichen Mächte (EU, USA, NATO) provozieren einen Krieg in der Ukraine, um Russland und Europa zu spalten. Für die USA geht es um alles, denn es ist wirtschaftlich am Ende und braucht einen Krieg, eine Dollarschwemme und mehr Ressourcen, um wieder auf die Beine zu kommen. Allerdings darf dieser Krieg nicht auf eigenem Boden stattfinden. Für die EU geht es vor allem um die Ausdehnung Europas und einen sicheren Anschluss an Russland. Und das ist die Ukraine, die man „kapern“ möchte. Ginge es nach Obamas früherem Berater Zbigniew Brzezinski, der schon 1997 forderte, die USA müsse die Kontrolle über die Ukraine an sich reißen, könne die EU mit einem Sieg in der Ukraine sogar Weltmacht werden. Gleichzeitig würde Russland ohne die Ukraine an Macht verlieren. Und das wollen die USA.

Um das Bild eines bösen Russlands aufzustellen, propagieren die westlichen Medien Putin als den „Bösen“, der einen neuen kalten Krieg provoziert. Dabei ist es genau umgekehrt. Allein der gesunde Menschenverstand sagt einem schon, wer hier wirklich der Aggressor ist. Man muss sich nur anschauen, wie viele Kriege die USA in letzter Zeit begonnen haben und wie viele von Russland ausgingen. Die USA waren im Irak, in Afghanistan, in Libyen und in Syrien, während Russland keinen einzigen Kriegsakt begangen hat. Obama hat allein in seiner Amtszeit sechs Länder bombardieren lassen, Bush zwei. Und Putin? Null. Neun Regierungen wurden unter Bush und Obama gestürzt. Unter Putin keine einzige. Ganzen 12 Ländern haben die USA in den letzten 10 Jahren mit Angriffen gedroht; Putin keinem einzigen. Und so betonte Putin in einer Pressekonferenz vom 4. März, dass er nicht vorhabe, gegen das ukrainische Volk zu kämpfen. Leider haben die westlichen Medien diese Aussage ignoriert. Medien wie das Fernsehen, die Süddeutsche Zeitung, der Spiegel und andere sind alle das Sprachrohr Washingtons, weshalb sie die Tatsachen über das, was in der Ukraine passiert, verdrehen. Auch der Tagesspiegel gehört dazu. Als er am 6. März eine Umfrage online stellte, mit der Frage, wie der Westen auf Russland reagieren sollte und 78 % der Meinung waren, dass die Kritik des Westens heuchlerisch ist und Russland legitime Interessen vertritt, wurde die Umfrage schnell wieder vom Netz genommen. Angela Merkel, deren einziges Ziel es ist, Europa (nicht Deutschland) zu dienen, erklärte sogar am 27.2.2014, Deutschland würde für die Ukraine in den Krieg gegen Russland ziehen. Und auch der neue ukrainische Präsident Arsenij Jazenjuk ist ein westlicher Agent, finanziert und aufgebaut durch die USA, den CIA, die NATO und mehrere Trusts, finanziert durch Rockefeller, Bill Gates, der NATO, der EU und der deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung. Auf seine Anweisung wurden die Goldreserven der Ukraine in die USA geschafft, um sie vor einer angeblichen Beschlagnahmung durch Russland zu schützen. Wahrscheinlich wird die Ukraine nun aber ihr Gold nie mehr wiedersehen! Und schon hat, wie wir bereits in der letzten Ausgabe betonten, die Plünderung der Ukraine begonnen, so wie man es schon im Irak und in Libyen gemacht hat. Der IWF gab im März die Ukraine zur Plünderung durch Konzerne und die Finanzindustrie frei. Exxon Mobil und Shell kämpfen bereits um ukrainische Öl- und Gasfelder. In der Ukraine hat die neue (westliche) Regierung jetzt die Gaspreise und die Steuern erhöht und die Renten und Sozialleistungen gekürzt, während bei den Bewohnern auf der Krim die Renten erhöht wurden. Und zuguterletzt kam heraus, dass die USA glauben, Russland habe sich nicht an die Pläne der Neuen Weltordnung gehalten, zu der es die letzten 25 Jahre (seit Glasnost und Perestroika) gehört hätte. So jedenfalls der Ex-US-Botschafter Christopher Hill. Denn Russland geht es wirtschaftlich gut; auch die Schulden sind weniger geworden. Es hat Goldreserven, Öl, Gas und bald keine Dollarbindung mehr. Dazu hat Russland im asiatischen Raum Verbündete, die ebenfalls gut aufgestellt sind. Und vielleicht weiß Putin auch, dass mit dem Zusammenbruch des Dollars die geostrategischen Karten ganz neu gemischt werden. Vielleicht ist also auch das Ausscheren aus dem alten Bündnis ein Grund, ihn so anzugreifen. Leider ist die Gehirnwäsche durch die Medien schon so weit fortgeschritten, dass die NATO bereits eine gewisse Mobilmachung in anderen Ländern erreicht hat. In Polen sind Reservisten einberufen worden und es wurde ein Raketenabwehrschild errichtet. Riesige Truppentransporte wurden ins Baltikum und nach Ungarn geleistet. Durch Österreich rollten hunderte Panzer per Zug in Richtung Osten. Und auch in Rumänien fand eine Generalmobilmachung statt. 

Also noch einmal: Die Medien lügen. Nicht Russland ist der Aggressor, sondern die USA im Verbund mit der EU und der NATO. Die USA wollen einen Krieg zwischen Europa und Russland anzetteln, um die eigene globale Vorherrschaft zu bewahren.

Quellen: www.youtube.com/watch?v=JSJhi95cryo, tomatobubble.com, KenFM, Kopp (G. Wisnewski), Deutsche Wirtschaftsnachrichten, S & G 14/14, Tagesspiegel, goldreporter.de, Inter-Info April 2014, Kosmische Tagesschau, www.youtube.com/watch?v=FC0_rT-Euns, dorfling.de, Inter-Info Mai 2014, S & G 17/14, S & G 19/14 (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 90, Juni/Juli/Aug. 2014)

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