Psychiatrische Zwangsbehandlungen in Vorbereitung

Im letzten und vorletzten Jahr wurden per Gerichtsentscheid die Rechte von psychisch Kranken gestärkt. Dies führte dazu, dass Patienten nebenwirkungsfreie Behandlungen bekamen, während die Absätze der Pharmaindustrie sanken. Doch jetzt hat die Bundesrepublik eine Gesetzesänderung erwirkt, welche die psychiatrische Zwangsbehandlung von Menschen erlaubt, die unter rechtlicher Betreuung stehen. Dies wurde im Betreuungsrecht gesetzlich verankert. Im Mai 2013 erscheint zudem die fünfte Neuauflage des „DSM“ (Diagnostisches und statistisches Handbuch psychischer Störungen), in dem alle psychischen Erkrankungen verzeichnet sind. In der Neuauflage kommen neue Krankheiten hinzu und werden Veränderungen bei der Definition von Diagnose-Kriterien vorgenommen. Die diesmaligen Veränderungen sind ganz besonders auffällig, denn sie machen aus einem Eigenbrötler eine „schizoide Persönlichkeit“, und ein Schüchterner bekommt das Etikett „soziale Phobie“. Trauer und Vergesslichkeit im Alter soll als psychische Krankheit gelten. Das Buch wird von der American Psychiatric Association herausgegeben. Auf diese Weise werden Krankheiten erfunden, an denen die Pharmaindustrie Millionen verdienen kann. Gesellschaftlich nicht erwünschtes Verhalten (auch bei Kindern) wird dadurch außerdem pathologisiert. Beide Maßnahmen legen den Verdacht nahe, dass Menschen damit leichter weggesperrt werden können, die regierungskritisch und im System nicht erwünscht sind. Und dass die neuen Kinder, die – wie wir wissen – mit einer voll-ständigeren DNS und mehr Fähigkeiten geboren werden, gedimmt werden sollen. Denn auch ADHS ist eine erfundene Krankheit, die ursprünglich dazu diene sollte, Medikamente wie „Ritalin“ zu verkaufen.

Quellen: S&G 49/12, S&G 55/12, S&G 58/12, Spiegel Online 18.1.13 + 21.1.2013 (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 85)



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