Ein ehemaliger Pharma-Manager packt aus

Immer mehr Machenschaften der Pharmaindustrie kommen jetzt ans Licht. Dr. John Virapen war früher bei dem weltweit größten Pharma-Konzern Eli Lilly beschäftigt. Als sein Sohn geimpft werden sollte, seine Frau dies ablehnte und sie aus der Klinik geworfen wurde, begann er zu recherchieren und fand heraus, dass die Ärztin, die seinen Sohn impfen wollte, zusammen mit Pharmavertretern und Politikern in einem Komitee sitzt, das sich für Pflichtimpfungen einsetzt. Später fand er noch mehr heraus und entdeckte, dass er Teil eines „verbrecherischen Systems“ war, wie er gegenüber der Journalistin und Filmemacherin Anne Blumenthal zugab. Er sagt, dass die heutige Medizin nur noch ein einziges Geschäft sei, das nichts mehr mit Menschlichkeit und dem Hippokratischen Eid zu tun hat. Die Pharmaindustrie erfindet einfach Krankheiten zu bereits vorhandenen Produkten! Am Beispiel „Prozac“, das in Deutschland unter dem Namen „Fluctin“ vertrieben wird, zeigt er dies auf. Zunächst gäbe es einen Wirkstoff, hier war es Fluoxetin. Dieser wurde an Menschen getestet und man fand heraus, dass diese an Gewicht verloren. Da eine Zulassung als gewichtsreduzierendes Mittel schwer zu bekommen ist, meldete man es zunächst als Antidepressivum an, um es später auszuweiten, da Fluoxetin die Serotoninbalance im Gehirn beeinflusst und somit zu einem ausgeglichenen psychischen Zustand führt. Schon während der Zulassungsprozedur lief die PR-Maschine an und es wurde ein Bedarf kreiert. Für Prozac suchte man sich dafür Kinder und ADHS aus. Dementsprechend wurden Anzeigen in Erziehungs-Magazinen geschaltet. Obwohl das Mittel noch nicht zugelassen war, lief die Kampagne bereits. Dadurch, dass immer mehr nach diesem Medikament fragten, geriet die Zulassungsbehörde unter Druck. Schließlich lud Dr. Virapen den Experten zum Essen ein, dem die un-abhängige Begutachtung des Mittels zugeteilt war. Zuvor recherchierte er dessen Hobbys und Vorlieben, machte ihm dann ein Angebot und dieser schlug ein. So kam „Prozac“ auf den Markt. Das Ergebnis des weltweiten Verschreibens dieses Mittels ist, dass sich eine Viertelmillion Menschen, die Prozac bekamen, versuchten umzubringen, zehn Prozent davon erfolgreich.

Auch „Tamiflu“ von GlaxoSmithKline (GSK) wurde auf diese Weise auf den Markt gebracht. Das Mittel war bereits vorhanden, und man schuf dazu die Vogelgrippe, die im Februar erneut „ausbrach“ und vor der gewarnt wurde. Inzwischen wurde GSK wegen illegaler Werbung, gefälschter Daten, Schmiergeldzahlungen an Ärzte und weitere Vergehen angeklagt; leider blieb es bei einer Geldstrafe. Auch Eli Lilly wurde zur Zahlung einer Milliarden-Strafe verdonnert, als herauskam, dass Werbung für Medikamente gemacht wird, die noch gar nicht zugelassen sind. Dr. Virapen bereut es, je für die Pharmaindustrie gearbeitet zu haben. Darum hat er ein Buch geschrieben, in dem er alles aufdeckt („Nebenwirkung Tod: Korruption in der Pharma-Industrie“ (Familienverlag Buchner). Er sagt, wir müssen anfangen, die Ärzte zu hinterfragen und aufhören, Medikamente zu nehmen, die wir nicht brauchen und die uns die Krankheit erst aufdrängt. „Es gibt nicht ein einziges chemisches Medikament, das von der Pharmaindustrie verkauft wird, dessen Nutzen höher ist als sein Schaden.“ Danach gefragt, was er mache, wenn er krank wird, antwortete Virapen, dass es am besten ist, sich mit Substanzen aus Mutter Natur zu behandeln.

Quellen: sein.de, medicinecult.com, Kopp (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 85)



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