Die Facebook-Falle

Immer mehr Menschen vernetzen sich mit Facebook und haben ein Profil. Ein Viertel aller weltweiten Webseiten besitzen schon Facebook-Links. Und die Nutzer, die bei Facebook sind, vertrauen dem Sozialen Netzwerk all ihre Daten samt Fotos an. Inzwischen ist bekannt, dass Facebook die Daten seiner Nutzer sammelt und sie gezielt für Werbung nutzt. Mit dem „Freundefinder“ wurden und werden Nutzer verleitet,ihre kompletten Email-Adressbücher in Facebook zu importieren. Diese Emailadressem werden dann von Facebook genutzt, um Menschen, die noch nicht bei Facebook sind, „einzuladen“. Über ein App, eingesetzt auf einem iPhone, zieht Facebook sogar sämtliche Kontaktdaten der Freunde von Nutzern an sich. Und über den „Gefällt mir“-Button, kann Facebook sehen, auf welchen Webseiten der Nutzer sich aufhält. So entsteht nach und nach ein Profil. Big Brother lässt grüßen! Neuerdings hat Facebook allen Nutzern sogar ungefragt neue Email-Adressen verpasst. Gleichzeitig sind alle Emailadressen von Facebook-Nichtnutzern aus ihrem Adressbuch verschwunden und tauchen umgeschrieben nur noch im Facebook-Adressbuch auf. Der Email-Dienst „Incredimail“ scheint nun auch Geschäfte mit Facebook zu machen, denn seit kurzem taucht bei jedem Klick, der über Email in eine Website erfolgt, das F-Zeichen auf, mit der Aufforderung „Share“ oder „Upload“, und zwar auf sehr aufdringliche Weise. Auch Yahoo arbeitet nun mit Facebook zusammen.

Firmengründer Mark Zuckerberg äußerte sich über die Leichtgäubigkeit seiner Nutzer schon vor Jahren: „Sie vertrauen mir – die Idioten!“ Nachgewiesenermaßen bestehen die Investoren von Facebook unter anderem aus dem Hedgefonds-Manager Peter Thiel, Jim Breyer, dem Vorsitzenden des US-Branchenverbandes der Risikokapitalfirmen, in den auch der CIA eingebunden ist, und der Firma „Greylock Partners“, ebenfalls mit Kontakten zum CIA und zum Pentagon. Nach dem holprigen Börsengang von Facebook im Frühjahr, reichten amerikanische Nutzer eine Sammelklage gegen Facebook wegen der Verletzung der Privatsphäre ein. Und wen wunderts – Mark Zuckerberg war 2011 einer der Teilnehmer bei dem Bilderberger-Treffen. Kurz darauf war er bei Shimon Perez eingeladen und hat eine Video-Kampagne gemacht, in der Nikolas Sarkozy, David Cameron und Queen Elisabeth II. als Menschenrechtsaktivisten und Friedensbringer dargestellt werden. Er wird heute als Propaganda-Mittel benutzt. Und so hat Facebook seit kurzem eine neue Gesichtserkennungs-Software erhalten, die in Israel entwickelt wurde. Dadurch lassen sich Menschen auf Fotos und Videos besser erkennen, und zwar in Echtzeit, weil Facebook gleichzeitig eine Kamera-App anbietet. Nebenbei wird diese Software auch zur Kamer- und Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen und Straßen verwendet. Mark Zuckerberg sagt selbst, dass Facebook das mächtigste Werkzeug zur Bevölkerungsüberwachung ist, das je geschaffen wurde.

Quelle: P.M. 2/2012, unbenannte Quelle, Voltairenet.org, Spiegel Online, Inter-Info 8/2012 (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 83)



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