Das Sonnensystem – Teil 4

 

Der Mond

 

von Susanne Sejana Kreth


Der Mond ist der einzige Begleiter unseres Planeten. Er hat einen Durchmesser von 3476 Kilometern und besitzt eine Gesamtfläche von rund 37.000.000 km³. Seine Masse beträgt 1/81 Erdmasse, sein Volumen 1/50 des Erdvolumens und seine Dichte liegt bei 3,3 g pro cm³. Die Schwerkraft auf dem Mond kommt nur auf 1/6 der Schwerkraft der Erde. Die Temperatur auf dem Mond liegt bei –171°C am Äquator und –203°C an den Polen. Auf der sonnenzugewandten Seite beträgt sie + 118°C, auf der Schatten- bzw. Nachtseite –153°C. Dies sind keine Lufttemperaturen, sondern Temperaturen der Gesteine am Mondboden. In den tiefen Kratern herrschen Minusgrade bis zu 230 Grad.

Wissenschaftler sagen, dass der Mond keine Atmosphäre hat und daher auch keine Wolken, so dass man seine Oberfläche klar und deutlich sehen, aber keine Lufttemperatur messen kann. Er besitzt lediglich eine dünne Gashülle, die jedoch 100 Milliarden Mal schwächer als die der Erde ist und keinen Sauerstoff, sondern nur Edelgase enthält. Aber stimmt das wirklich? Die Apollo 12-Astronauten haben auf dem Mond mit einer Metallkappe Frisbee gespielt und erstaunt festgestellt, dass die Mondluft zwar dünn ist, aber doch genügt, um den Frisbee fliegen zu lassen. Tatsächlich haben die von den Astronauten von Apollo 12 und 14 hinterlassenen Instrumente eine dünne Atmosphäre gemessen. Außerdem wurde Wasser registriert und Wolken von 15 Kilometer Durchmesser. Die Wolken wurden auch schon fotografiert, und zwar von Apollo 16 und Luna 5. Auch Howard Menger hatte Wolken bemerkt, die er in einem seiner Fotos festhielt. Leider ist die Aufnahme nicht sehr gut geworden. Sie zeigt eine unscharfe Nahaufnahme der Mondoberfläche mit atmosphärischen Wolken. Omnec Onec berichtet, dass der Mond eine Atmosphäre besitzt, welche menschliches Leben ermöglicht. Auch George Adamski bestätigt das. Der Mond hat eine Atmosphäre, aber eine dünne, mit Wolken, die auf der erdzugewandten Seite kaum zu sehen sind, die aber auf der erdabgewandten Mondseite dichter sind, weil sich dort eine gemäßigte Zone befindet. Dort, wo wir aber meinen, Kraterschatten zu sehen, sind es oft wandernde Wolken. Der Forscher Fred Steckling fand sogar NASA-Fotos, auf denen langgestreckte weiße Wolken sichtbar sind, die Teile von Kratern verhüllten. Auch die Beobachtungen des Astronomen Walter Haas zeigen es, der am 10. Juli 1941 zwei Meteorblitze sah. Ohne Atmosphäre würden Meteore nicht aufglühen.


Die Mondzyklen


Der Mond ist für uns, die wir uns auf der Erde befinden, das hellste und größte Objekt, das wir nachts am Himmel sehen können. Er leuchtet nicht selbst, sondern die Sonne beleuchtet ihn, und je nach Stellung zeigt er uns deshalb eine beleuchtete und eine unbeleuchtete Seite, was wir als Mondphasen sehen. Steht der Mond zwischen Erde und Sonne, wendet er uns seine dunkle Nachtseite zu und ist unsichtbar, was wir als Neumond bezeichnen. Aus der schmalen Sichel wird dann bald ein zunehmener Mond und wird Woche für Woche – mit der Bezeichnung Erstes, Zweites, Drittes und Letztes Viertel – mehr von der Sonne beleuchtet, bis es zwei Wochen später zum Vollmond kommt. Danach nimmt der Mond wieder ab, bis er zwei Wochen danach erneut zum Neumond wird.

In einer Entfernung zwischen 356.000 bis 407.000 Kilometern kreist der Mond in Ellipsenform um die Erde. Die mittlere Entfernung beträgt dabei 384.400 Kilometer. In 27,3 Tagen dreht sich der Mond einmal um seine eigene Achse und auch einmal um die Erde. Das bemerkenswerte ist, dass er der Erde dabei immer nur dieselbe Seite zuwendet, er also eine so genannte “gebundene Rotation” hat. Das heißt, dass Umlaufzeit und Rotationszeit gleich lang sind.

Ein voller Phasenzyklus von einem Neumond zum nächsten dauert 29 Tage, 12 Stunden und 44 Minuten (synodischer Monat). Bis der Mond wieder an denselben Stern im Tierkreis ankommt, vergehen aber nur 27 Tage, 7 Stunden und 43 Minuten (siderischer Monat). Die Mondbahn ist nur um etwas über 5 Grad gegen die Ekliptik geneigt und der Mond nimmt in etwa den gleichen Weg am Himmel wie die Sonne. Der synodische Monat ist daher länger, da er an die Sonnenposition gebunden ist, denn die Sonne läuft in der Zwischenzeit nur ein kleines Stück weiter durch den Tierkreis. Der Mond muss die Sonne also einholen, und dafür braucht er etwas mehr als zwei Tage.


Die astronomischen Zyklen des Sonnen- und Mondumlaufs stimmen jedoch nicht. Unser Sonnenjahr von 365,24 Tagen lässt sich nicht gleichmäßig mit der Länge unseres Monats dividieren, egal ob man den Mondumlauf von 27,3 Tagen als Maßstab nimmt oder den Zeitraum von einem Neumond zum Neumond, der 29,5307 Tage beträgt. Darauf weisen der Forscher A. T. Mann wie auch José Arguelles (der inzwischen verstorben ist) hin. Auch die Verfechter des echten Mayakalenders plädieren darauf, dass dem wahren Umlauf des Mondes um die Sonne Beachtung geschenkt werden müsse. In Wahrheit umkreist der Mond die Erde 13 Mal und nicht 12 Mal im Jahr, was dem synodischen Zyklus entspricht. Der siderische Umlauf hat seine Berechtigung, wenn man von der Erde aus ins All blickt, doch blickt man vom Weltraum aus, sieht man, dass der Mond 13 Mal die Erde umkreist. Deshalb ist unser 12-Monate-Kalender kein harmonischer und auf natürlichen Zyklen beruhender Kalender.


Die Schnittpunkte, auf denen sich Erd- und Mondbahn auf der Ekliptik kreuzen, nennt man absteigender und aufsteigender Mondknoten. Die Zeitspanne, die der Mond auf dieser Mondknotenachse wandert, ergibt neben der siderischen Umlaufzeit noch eine weitere Umlaufzeit von 27 Tagen, 5 Stunden und 5 Minuten, die als drakonische Umlaufzeit bezeichnet wird.

In der Mitte des Mondzyklus kommt es zum Vollmond, bei dem sich Sonne und Mond gegenüberstehen, wobei der Mond auf der Nachtseite der Erde steht und uns seine von der Sonne voll beleuchtete Seite zeigt. Jahreszeitlich bedingt verändert sich dabei die Position des Mondlaufes, da auch die Sonne andere Tagbögen beschreibt. Im Winter zieht der Vollmond daher im hohen Bogen über dem Himmel, während er im Sommer nah am Horizont entlangwandert. Dadurch zieht die Vollmondposition jeden Monat weiter östlich in ein anderes Sternbild.

Wenn der Mond sich zu Voll- oder Neumond an den Knotenpunkten der Mondknotenachse befindet – wobei Sonne, Mond und Erde exakt in einer Reihe stehen – kommt es zu einer Mond- oder Sonnenfinsternis. Bei einer Mondfinsternis wandert der Mond durch den Kernschatten der Erde, die zwischen ihm und der Sonne steht. Bei einer totalen Mondfinsternis befindet er sich im Kernschatten der Erde und ist von vielen Orten aus recht lange zu sehen. Durch die Erdatmosphäre, die die Strahlen der Sonne in den Schattenbereich hineinlenkt, erscheint der Mond dann rot. Taucht der Mond nur teilweise in den Kernschatten der Erde, ist eine partielle Mondfinsternis zu sehen.

Bei einer Sonnenfinsternis bedeckt die Mondscheibe die Sonne. Interessant ist, dass der Mond dabei fast so groß scheint, dass er vor die Sonne passt. Nur wenn er auf seiner elliptischen Umlaufbahn etwas weiter weg ist, ergibt sich, dass er durch seine geringere Größe das Bild einer ringförmigen Sonnenfinsternis abgibt. Dann deckt er nur die Mitte der Sonnenscheibe ab.


Mit dem Mondumlauf hängen auch die Gezeiten der Meere auf der Erde zusammen. Da Mond und Erde eigentlich um einen gemeinsamen Schwerpunkt laufen, der innerhalb der Erde liegt, entsteht beim Umlauf der Erde eine Fliehkraft, die für alle Punkte auf der Erde gleich groß ist. Im Erdmittelpunkt hält sich dies die Waage, doch auf der dem Mond zugewandten Seite entsteht durch die Mondanziehung ein Flutberg, während auf der mondabgewandten Seite ebenfalls ein Flutberg entsteht. Beide stehen sich auf der Erdkugel gegenüber. Da die tägliche Erddrehung viel schneller erfolgt, als die Erde-Mond-Bewegung, dreht sich die Erde unter ihren Flutbergen hindurch und es herrscht zweimal am Tag Flut und dazwischen Ebbe. Auch die Sonne spielt hier noch eine Rolle, denn sie kann je nach Stellung Sonne-Erde-Mond die Wirkung verstärken, wodurch es zur Spring- oder zur Nippflut kommen kann.


Die Beschaffenheit des Mondes


Der Mond ist von Kratern übersät, die durch ein Bombardement von Meteoriten vor etwa 3-4 Milliarden Jahren entstanden sind. Weniger bekannt ist jedoch, dass manche von ihnen auch von Vulkanaktivitäten stammen. Die Apollo-Crew hat dies sogar bestätigt, da sie vulkanische Eruptionen und Mondbeben beobachtet konnte.

Die Krater finden sich in vielen Größen bis zu einem Durchmesser von 300 Kilometern und sind manchmal sogar ineinander verschachtelt. Einige von ihnen, z.B. Aristarch, Copernicus oder Tycho, entstanden jedoch erst vor einigen hundert Millionen Jahren. Die Krater erhielten Namen bekannter Astronomen, Mathematikern und Philosophen, auf der Mondrückseite auch von Physikern und Männern aus der Raumfahrt.

Copernicusist einer der auffälligsten Krater, weil er aus der Ferne wie eine kreisrunde Stanzung aussieht (im Foto oben der Krater nahe des oberen Bildrandes). Er hat einen Durchmesser von 90 Kilometern und sein Wall geht 3900 Meter in die Höhe, weshalb er auch so auffällt. In seinem Inneren befinden sich einige machtvolle Zentralberge.

Östlich von Copernicus am Beginn der Apennien, einer Bergkette (die auffällige Linie im Bild links unten), finden wir den 60 Kilometer großen Krater Erathostenes, der ebenfalls auf eine Wallhöhle von 3760 Kilometer kommt und daher auch sehr auffällig ist. Auch die vertikal verlaufende Kraterreihe weiter unten im Bild fällt einem sofort ins Auge. Der größte ist Ptolemäus, nach unten gefolgt von Alphonsus und Arzachel. Ganz im Süden des Mondes liegen die Krater Clavius (Wallhöhe 4900 Meter) und Tycho (Wallhöhe 4500 Meter). Von einigen jüngeren Kratern gehen auffällige Strahlensysteme aus, wie z.B. von Tycho. Bei diesen handelt es sich um Auswurf-Materie aus tiefen Schichten des Mondes, die bei der Bildung des betreffenden Kraters freigelegt wurde.

Die dunklen Flecken auf dem Mond sind die so genannten Maria (lat. Meere, Betonung auf erster Silbe). Es handelt sich beiihnen jedoch nicht um Meere, wie man früher dachte, sondern um tiefergelegene Becken, die sich durch den Einschlag großer Gesteinskörper gebildet und mit dunkler Lava gefüllt haben. Die Maria wurden mit Phantasienamen geschmückt wie Mare Tranquilitatis (Meer der Ruhe), Mare Serenitatis (Meer der Heiterkeit), Mare Nubium (Meer der Wolken), Mare Foecunditatis (Meer der Fruchtbarkeit) oder Mare Nectaris (Honigmeer). Am eindrucksvollsten ist das Mare Imbrium (Regenmeer) im Norden des Trabanten.

An den Rändern der Maria herum existieren zahlreiche Kettengebirge, die ebenfalls aus dem Bombardement hervorgegangen sind. Die Gipfel dieser Gebirge sind einige tausend Meter hoch, und das höchste in den Apenninen erreicht sogar 6000 Meter. Die Gebirge erhielten die Namen von irdischen Gebirgen. Innerhalb dieser Gebirgszüge findet man vereinzelt Täler, die wie schmale Rillen aussehen. Es handelt sich bei ihnen um eine Art Risse in der erkalteten Mondoberfläche, die mit Gräben, wie wir sie auf der Erde haben, aber nicht vergleichbar sind. Die bekannteste Rille ist Hyginus, die 340 Kilometer lang und 230 Meter tief ist.

Was viele nicht wissen: Der Mond ist reich an Bodenschätzen. Er besteht aus Silizium, Aluminium, Eisen, Magnesium, Titanium und Sauerstoff. Ansonsten ist die Mondoberfläche von einer Schuttschicht, dem Mondregolith, bedeckt. Das Innere des Mondes setzt sich aus zwei Schichten und einem Kern zusammen. Nach der etwa 60 Kilometer dicken äußeren Kruste folgt der ca. 1000 Kilometer starke Mantel. Dem schließt sich ein kleiner flüssiger eisenhaltiger Kern an.


Die Entstehung des Mondes


Über die Entstehung des Mondes hat man lange Zeit gerätselt. Früher dachte man, dass der Mond sich von der Erde abgespalten hat. Eine andere mögliche Theorie war, dass er durch die Erdanziehung in die Erdumlaufbahn eingefangen wurde. Auch nahm man an, er könnte sich möglicherweise durch Vergrößerung der um die Erde kreisenden Materieteilchen entwickelt haben. Dabei vermutete man bisher, dass der Mond etwa 50 bis 100 Millionen Jahre nach Bildung der Erde entstand.

Heute ist man sich jedoch sicher, dass Erde und Mond nicht zusammen entstanden sind, weil ihre Dichte sehr unterschiedlich ist. Auch die Erforschung des mitgebrachten Mondgesteins von den Apollo-Missionen half, mehr Erkenntnisse über den Mond zu bekommen. Heute geht man davon aus, dass der Mond aus Erdmantelmaterie entstanden ist, die durch die Kollision der Erde mit einem anderen Körper, der etwa die Größe des Mars hatte, in der Frühphase des Sonnensystems aus ihr herausgeschleudert wurde („Giant Impact-Hypothese“). Diesem fiktiven Planeten hat man den Namen Theia gegeben. Es wird sogar gesagt, dass Theia ein Schwesterplanet war, der vor 4,5 Milliarden Jahren mit der Erde kollidierte, als diese noch jung und heiß war. Aus den Bruchstücken formte sich schließlich der Mond.


Doch stimmt das alles? Entstand unser Mond auf diese Weise? Es gibt andere Quellen, die sagen, dass der Mond in Wirklichkeit kein natürlicher, sondern ein künstlicher Satellit technischer Herkunft ist, der vor Jahrmillionen in der Orion-Konstellation konstruiert und in unser Sonnensystem geflogen wurde. Zunächst war er einer der fünf Monde, die um Maldek, den einstigen Planeten zwischen Mars und Jupiter existierte. Zu der Zeit hatte die Erde ebenfalls noch zwei Monde. Als Maldek zerstört wurde, blieb dieser eine Mond intakt und geriet in den Einflussbereich unseres Planeten. Er ersetzte die beiden natürlichen Monde, die wiederum im Zuge der Zerstörungen von Lemuria und Atlantis, zerstört worden waren. Der Mond wurde als eine Vermittlungs- und Überwachungseinrichtung erbaut und ist sozusagen ein Supercomputer, der elektromagnetische Frequenzen auf die Erde strahlt, damit die Erdzyklen erzeugt und dafür sorgt, dass unsere zweistrangige DNS beibehalten wird. Die unbemannten Sonden, die in den frühen und mittleren 1960er-Jahren auf dem Mond landeten, führten Experimente durch, die belegen, dass der Mond 'wie eine Glocke tönt', ein ungewöhnliches Phänomen, das sich aus der Hülse aus hochanteiliger Titan-Legierung erklärt, die über die Mondkruste gelegt ist.

Laut der Santiner bildete der Mond sich jedoch auf natürliche Weise bei einem Abstoßungsvorgang aus der Erde. Vor Jahrmilliarden löste sich aus der Erde infolge einer Umdrehungsänderung ein Teil seiner Schwermaterie. Dies war ein Reinigungsvorgang, denn der in seiner Stabilisierungsphase befindliche Planet musste sich von einer das Gleichgewicht störenden Belastung befreien. Aus diesem geistigen Reinigungsprozess ging der Mond hervor.


Durch Untersuchung des Mondgesteins von den Apollo-Missionen, hatte man herausgefunden, dass der Mond Milliarden Jahre älter ist als die Erde, was den bisherigen Theorien widersprach. Einzige Ausnahme: Die Theorie, dass die Erde den Mond durch Anziehung eingefangen hat. Heute datieren die Forscher die Entstehung des Mondes auf 4,527 Milliarden Jahre, was bedeutet, dass der Mond so alt ist wie die Erde.

Als nach der Entstehung des Mondes Lavamassen die Oberfläche bedeckten, sanken schwere eisen- und magnesiumhaltige Minerale darin ab, ließen leichtere aufsteigen, welche kondensierten und die erste Kruste formten. Meteoritenbombardement zerschlug diese wieder und ließ Krater zurück, woraufhin sich wieder Lavamengen ergossen, die in die Krater flossen und die Maria bildeten.


Erste Erforschung des Mondes


Der Mond hat schon viele Menschen dazu verleitet, romantisch zu werden. Dies stammt wohl immer noch aus der Zeit, wo der Mond noch nicht erforscht war und man ihm Bewohner oder den “Mann im Mond” andichtete. Seit dem 20. Juli 1969, dem Tag der ersten Mondlandung, hat sich das geändert. Doch lange vorher haben Menschen bereits unseren Trabanten in Augenschein genommen, denn schon im 3. Jahrhundert v. Chr. berechnete Aristarchus die Entfernungen zwischen Erde, Sonne und Mond. Im 2. Jahrhundert v. Chr. folgte Hipparchos von Nizäa mit weiteren Entfernungsberechnungen. Ptolemäus und arabische Theorien zur Entfernungslehre folgten zwischen dem 5. und 9. Jahrhundert. Der Mond wurde dabei vor allem von dem arabischen Astronom Al-Farghani genutzt, um die Sphärenlehre aufzustellen, die es erleichterte, weite Entfernungen zu bestimmen. Durch die Schifffahrt beschäftigte man sich dann intensiver mit den Sternen, so dass daraus im 17. Jahrhundert schließlich Sternwarten erwuchsen. Galileo Galilei war der erste Mensch, der schließlich per Fernrohr den Mond betrachtete.

Dabei entdeckte er die bergige Natur des Mondes. Im Jahre 1609 untersuchte er als Erster die grundlegenden morphologischen Merkmale des Mondes. Kopernikus verbesserte die Genauigkeit der Planetenbewegungen und brachte das neue heliozentrische Weltbild ein. Die Mondörter waren wichtig, da die genaue Bestimmung der Mondbewegung bei der Ermittlung der Länge auf See helfen konnte. Ebenfalls im 16. Jahrhundert erstellte der Brite William Gilbert die erste Karte des Mondes, wobei er noch wie viele annahm, dass die dunklen Flecken Meere seien, weshalb sie auch die Bezeichnung „Mare“ erhielten. Edmond Halley übernahm schließlich 1720 die genaue Bestimmung der Mondörter. Newton stellte im 18. Jahrhundert die Mondtheorie über die Bewegung des Mondes auf, die von den Mathematikern Euler, Clairaut und d´Alembert verfeinert und verbessert wurden und berechnete außerdem die Masse des Mondes.


Mond und Mythos


Um den Mond rankten sich damals noch unzählige Legenden, Mythen und Geschichten. Der „Mann im Mond“ ist eine davon und kam dadurch zustande, dass die dunklen Mare-Felder zusammengenommen wie ein Gesicht  mit zwei großen Augen aussehen. Hunderte Sagen berichten davon, wie der Mann auf den Mond gelangt ist, und jede Geschichte erklärt es anders: Dass der Mann im Mond ein verbannter Straftäter ist, ein versteckter Liebhaber oder ein Junge, der sich verlaufen hat.
Nach einer Theorie von US-Geologen der Ohio State University kam der „Mann im Mond“ dadurch zustande, dass ein großer Meteorit auf die Rückseite des Mondes einschlug und dessen Schockwellen zur erdzugewandten Seite hin Lavamengen durchbrechen ließen, die sich in die Krater drückten, was die großen Flächen verursachte, die diese wie ein Mondgesicht aussehen lassen. Die Forscher gründen sich dabei auf die Entdeckung, dass im Inneren auf der erdabgewandten Seite das Gestein bis in 1100 Kilometer Tiefe keilförmig einen Einschlagskrater nachzeichnet.

Menschen sahen schon immer im Mond die verschiedensten Figuren: einen Hasen, der aus einem Gebüsch springt, zwei Kinder, die auf einem Balken einen Eimer Wasser tragen, einen Bauern, der auf dem Rücken ein Reisigbündel trägt oder eine Bäuerin an einem Spinnrad.

Ein Aberglaube erzählt, dass man nicht im Mondschein tanzen soll, denn zu dieser Zeit sei die Erddecke sehr dünn und durch das Tanzen würden böse Geister hervorgelockt. Da der Mond oft auch mit Tod in Verbindung gebracht wurde, vermieden die Christen es früher, an Stellen zu schlafen, wo das Mondlicht sie streifen konnte. Der Mond galt auch lange als der Aufenthaltsort der Seelen zwischen ihren Inkarnationen. Menschen, die an prophetische Träume glaubten, behaupteten früher, dass ein Mann, der im Traum sein Bild im Mond sah, Vater eines Sohnes werden würde. Eine Frau, die von ihrem Bild im Mond träumte, konnte damit rechnen, eine Tochter zur Welt zu bringen. Für schottische Mädchen war es undenkbar, an einem anderen Tag als an Vollmond zu heiraten, da dieser Tag als der glückbringenste für Frauen galt. Ein anderer Glaube war der, dass die Steine auf der Erde deshalb verwittern, weil der Mond an ihnen nagt. Am bekanntesten sind Geschichten um Wesen wie der Werwolf, der bei Vollmond seine volle dunkle Kraft entfalten. Somit wurde dem Mond etwas „Dunkles“, Unheimliches nachgesagt. Das englische Wort lunatic (= Verrückter) beschreibt eine mondsüchtige Person. Und auch das mondsüchtige nächtliche Umherwandeln gehört zu den vielen Geschichten, die es rund um den Mond gibt.


Der Mond wurde in fast allen alten Völkern verehrt. Die Lemurianer bezeichneten den Mond als „Hebamme der Erde“. Sie sahen ihn, der für sie weiblich war und Shalumajah oder auch Shelmjana genannt wurde, als die Kraft an, die das Hervorbringen unterstützt. Die Menhire auf der schottischen Insel Isle of Louis zeugen davon, wo vor 5000 Jahren (in der Jungsteinzeit) eine Sternwarte erbaut wurde, die genau auf den Lauf des Mondes ausgerichtet ist. Stonehenge, von dem man immer dachte, es sei auf die Sonne ausgerichtet, ist in Wirklichkeit, wie jüngere Forschungen bewiesen haben, dem Mondkult geweiht gewesen. Es gibt viele solcher Beispiele auf unserem Planeten, und sie zeigen, dass der Mond in früheren Zeiten sehr wichtig für die Menschen war.


Und natürlich gibt es zahlreiche Gottheiten, die mit dem Mond in Verbindung gebracht wurden. Thoth wurde unter anderem als Gott des Mondes verehrt. In Ägypten wurde der Mond als die „Mutter des Universums“ angesehen. In der griechischen Mythologie ist Selene die Göttin des Mondes, oder lateinisch auch Luna genannt. Sie war die Schwester des Helios (lat. Sol) und des Eos (lat. Aurora). Luna und Sol waren ein Paar, und zusammen repräsentierten sie die Polarität von Feuer und Wasser. Die Selenologie ist auch die Lehre von der Beschaffenheit des Mondes, während die Selenographie die Beschreibung des Mondes beinhaltet. Bei der Verehrung der Himmelskörper bevorzugten viele Völker den Mond gegenüber der Sonne, wie z.B. in Babylon oder im Orient. In Zentralasien hieß es, dass der Mond der alles reflektierende Spiegel der Großen Göttin sei. In der baskischen Sprache waren die Worte für „Mond“ und „Gottheit“ identisch. Das Volk der Ashanti benutzte für alle Gottheiten einen einzigen Ausdruck: „Boshun“ – und der hieß übersetzt „Mondin“. Die Mondgöttin gilt in vielen Völkern sowohl als lebensspendendes als auch lebennehmendes Prinzip, als Zerstörerin wie auch Schöpferin. Bei den Maoris hieß die Mondgöttin „Menschenfresserin“. Der Halbmond wurde von heidnischen Priesterinnen, aber auch von römischen Senatoren getragen. Dieses Tragen des Halbmondes galt als sichtbare Verehrung der Göttin. So genannte „Hexen“ riefen ihre Göttin an, indem sie den Mond anriefen. Thessalische Priesterinnen übten ihre „Hexerei“ in Form von Flüchen mit „Mondtau“ aus (das erste, während einer Mondfinsternis gesammelte Regelblut von jungen Mädchen). Lemurianische Mädchen gingen, wenn sie die Periode herannahen spürten, hinaus auf eine mondbeschienene Wiese und ließen ihren Unterleib vom Mondlicht bescheinen. Mythologisch gibt es unzählige Verbindungen zum Mond. Sie alle hier aufzuzählen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.


Auch künstlerisch ließ sich der Mensch vom Mond inspirieren, man denke da an Debussy´s „Claire de lune“ (das Mondlicht). Jules Verne widmete seine Erzählung „Von der Erde zum Mond (1865) unserem Trabanten. H.G. Wells schrieb die Geschichte „Die ersten Menschen im Mond“ (1901). Goethe schrieb ein Gedicht an den Mond. Der italienische Filmregisseur Frederico Fellini drehte „Die Stimme des Mondes“ (1990). Oder man denke an den Spielfilm „Mondsüchtig“.


Mondkalender


Die ersten Kalender, die auf den Mond ausgerichtet wurden, waren bruchstückhafte Beobachtungen der wechselnden Mondphasen, die schon vor etwa 35.000 Jahren in Knochen eingeritzt wurden. Mit der Beobachtung der Natur wuchs das Wissen und in den Jahrtausenden danach lebte der Mensch weitgehend in Harmonie mit den Rhythmen der Natur. Dabei richtete er sein Tun nach den Sternen, der Sonne und des Mondes aus. Diese boten sich wie Zifferblatt und Zeiger an, um die Zeichen der Natur zu verstehen, denn sie folgten wie die Jahreszeiten und die Natur einem Rhythmus. Damit schuf sich der Mensch eine „Sternenuhr“, an der er ablesen konnte, was die Zukunft an förderlichen und bremsenden Einflüssen für seine Vorhaben bringen würde. Ostern wurde z.B. direkt nach dem Mond ausgerichtet, was bis heute so beibehalten wurde. In Teilen Indiens richtet sich z.B. noch heute die landwirtschaftliche Arbeit nach dem Mond. Indonesische Mondpriesterinnen waren dafür verantwortlich, für alle Unternehmungen die jeweils richtige Mondphase herauszufinden. Die Mondsichel stand im Runenkalender der Schotten für das Erntefest. Und auch der 100-jährige Kalender entsprang der Beobachtung des Naturgeschehens. Nach diesem Kalender war 2006 übrigens ein Mondjahr.


Gegen Ende des 19. Jahrhunderts geriet das Wissen um diese natürlichen Rhythmen in Vergessenheit, vor allem weil die Erfindung der Elektrizität die Nacht zum Tage machte und die Uhr einen künstlichen Rhythmus in den Alltag brachte. Auch die aufkommende Wissenschaft, die stets nach Beweisen sucht, verdrängte das alte Wissen um die Mondrhythmen. Der Mondkalender harmonisiert jedoch das Leben, während die künstlich erdachten Zeittakte das Leben polarisieren und von der Natürlichkeit trennen. Selbstversuche moderner Frauen, die sich für Monate in die Wüste zurückzogen und ohne künstliches Licht lebten, zeigten, dass die Menstruationszyklen sich bald wieder auf den Mondrhythmus einstellten.


Nach dem Mondkalender ist es z.B. am günstigsten, bei abnehmendem Mond den Körper zu entlasten und ihn an zunehmendem Mond aufzubauen. Die Entgiftung geschieht am besten an Neumond, während auf das Körpersystem an Vollmond in Bezug auf Operationen und Blutungsrisiko geachtet werden sollte. Haareschneiden an Löwe-Tagen, Waschen bei abnehmendem Mond und an Wassertagen – dies alles ist Menschen bekannt, die noch heute nach dem Mondkalender leben.

Denn der Einfluss des Mondes auf das Leben auf der Erde ist erwiesen, und das nicht erst seit man die Gezeiten erklären kann. So dient helles Mondlicht bei Vollmond zum Beispiel als Paarungssignal für viele im Meer lebenden Arten. Auch der Einfluss auf Zyklen wie den der Frau ist erwiesen, denn Studien haben gezeigt, dass mehr Frauen an Vollmond ihre Periode bekommen.


Der Mond astrologisch


Dass der Mond mit  dem „Dunklen“ wie dem Werwolf in Verbindung gebracht wird, kommt nicht von ungefähr, denn der Mond repräsentiert das tief im Menschen verborgene Unbewusste, die tiefsten Emotionen, Gefühle und Leidenschaften. An Vollmond entfaltet der Mond seine ganze Kraft. Mit Hilfe der Sonne wird all das Verborgene ans Licht, an die Oberfläche gebracht und zeigt sich offen. So wie Mark Twain einmal sagte: „Jeder Mensch ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt.“

Viele Menschen können bei Vollmond nicht schlafen, denn diese Energien in ihnen kommen dann an die Oberfläche und machen unruhig und hindern an einem ruhigen Schlaf. Norbert Blüm z.B. sagte einmal, dass er sich von vorneherein darauf einstellt, an den Vollmondnächten zu arbeiten und Akten zu lesen, weil er nicht schlafen kann. Das Mond-Symbol mit seiner Schalenform repräsentiert auch das empfangende, seelische, weibliche Prinzip, während der ganze Kreis, die Sonne, das Männliche symbolisiert. Das Mond-Symbol kann auch als Reflektor angesehen werden, der sammelt und wieder zurückwirft, wodurch die reflektierende Psyche dargestellt wird, die das Urprinzip Mond verkörpert. In der Astrologie bedeutet der Mond die Reflexion der Seele, des Gemüts, Intuition, inneres Erleben und Wandelbarkeit. Astromedizinisch wird vom Mond das vegetative System, der Flüssigkeitshaushalt, die Lymphe, und die Fruchtbarkeit sowie die Schwangerschaft vertreten. Das zugehörige Tierkreiszeichen ist der Krebs. Das dem Mond zugeordnete Metall ist das Silber.

Erst in unserer modernen Zeit ließen die Mythen, die sich um den Mond rankten, etwas nach, als der Mensch begann, den Mond mit Sonden zu erforschen. Übrig geblieben ist das symbolische Wissen um das Urprinzip des Mondes.


Das Apollo-Programm


Zunächst waren es die Sowjets mit den Luna-Sonden, die anfingen, den Mond zu erkunden. Das Luna-Programm lief von 1958 bis 1976 fast zwanzig Jahre lang. Ein Highlight dieser Missionen war, dass es bereits im Jahr 1959 der 3. Luna-Sonde gelang, das erste Bild von der Mondrückseite zu machen (Foto). Doch mit den Luna-Raumsonden bereitete sich die Sowjetunion vor allem auf die erste bemannte Mondlandung vor, die ihnen jedoch versagt blieb, weil die Amerikaner mit der Appollo 11 zuerst auf dem Mond landeten.Die USA starteten ebenfalls zuerst unbemannt, und zwar im Jahr 1964 mit der Sonde Ranger, die eine Reihe von Fernsehaufnahmen des Mondes zur Erde sandte. Die Sonde Luna 9, die 1966 die erste Landung auf dem Mond vollführte, brachte mit nahen Aufnahmen des Mondbodens die Mondforschung ein großes Stück weiter. Im selben Jahr konnte auch Surveyor 1 Direktaufnahmen von der Mondoberfläche machen. Weitere Surveyor-Sonden hatten Instrumente an Bord, die das Oberflächenmaterial untersuchten. Die in den Jahren 1966 und 1967 auf den Mond geschickten Luna-Orbiter untersuchten den Mond mit Hinblick auf spätere Landestellen. So bereitete sich die Sowjetunion auf ihren ersten bemannten Flug zum Mond vor. Inzwischen waren aber die USA im Wettlauf um den Mond nachgezogen und testeten in den Jahren 1967 bis 1969 sieben Apollo-Sonden. Die erste wurde durch ein Feuer zerstört, und erst Apollo 7 führte zu einem ersten erfolgreichen Probeflug. Mit Apollo 8 gelangten schließlich die ersten Astronauten zum Mond, aber ohne auf ihm zu landen. Berühmt ist dabei das Zitat aus dem Buch „Genesis“ geworden, das von einem der Astronauten bei der zehnmaligen Umrundung des Mondes vorgelesen wurde. Bei der vierten Umrundung sahen die Astronauten dann auch erstmals die Erde am Mondhorizont aufgehen (Bild links).

Apollo 10 wurde vor allem zum Mond geschickt, um einen geeigneten Landeplatz für Apollo 11 zu finden. Schließlich landete am 20. Juli 1969 der erste Mensch auf dem Mond. Neil Armstrong verließ die Raumfähre „Eagle“ und sagte: „Ein kleiner Schritt für einen Mann, aber ein großer Schritt für die Menschheit.“ Dieser berühmt gewordene Satz war vorher festgelegt worden, nur dass ihn zunächst niemand gehört hatte, als Armstrong ihn sagte. Später haben die Verantwortlichen gesagt, er hätte den Satz gesagt, aber es wäre für die Öffentlichkeit nicht hörbar gewesen. Aus diesem Grund hatte man den berühmten Satz später eingefügt. Apollo 11 landete mit Neil Armstrong und Edwin „Buzz“ Aldrin im südwestlichen Teil des Meeres der Ruhe, während der dritte Mann von Apollo 11, Michael Collins, in der Kapsel „Columbia“ blieb, die weiter den Mond umrundete. Die ersten Menschen hatten nun also den Mond betreten!


In Wirklichkeit gab es aber bereits Basen auf dem Mond, die die Amerikaner und die Sowjets lange vor 1969 zusammen mit den Außerirdischen unterhielten. Das „Apollo“-Programm war eine reine Show für die Erdenbewohner, und die Astronauten Armstrong und Aldrin wurden regierungsseitig durch Eid zur Geheimhaltung gezwungen, über das, was sie auf dem Mond sahen, Stillschweigen zu bewahren. Auch was die Technologie des Apollo-Programms und seiner Antriebe betraf, war diese ergänzt durch außerirdische Technologie, die von den negativen Außerirdischen stammten, mit denen sich die Amerikaner seit 1954 eingelassen hatten. Außerdem wurde die gesamte Mondlandung von UFOs begleitet. Schon vor der Landung filmten die Astronauten von der Kapsel aus Leuchtobjekte und meldeten dem Kontrollzentrum in Houston, dass diese Ufos sie sogar zum Mond begleitet hätten. Bei der Landung selber erschienen zwei Raumschiffe, die um den Mond kreisten und später am Kraterrand verweilten und die Astronauten die ganze Mission über beobachteten. Michael Collins sah währenddessen von der Kapsel aus ein zigarrenförmiges Flugobjekt. Während ihres Mondspazierganges stand außerdem ein riesiges leuchtendes Objekt über den Astronauten, das Collins filmisch festhielt. Es blieb eine lange Zeit in Sichtweite, bis es schließlich verschwand. Armstrong und Aldrin durften jedoch nicht darüber sprechen. Erst im letzten Jahr gab Buzz Aldrin nach so vielen Jahren des Schweigens öffentlich bekannt, dass UFOs bei der Mondlandung anwesend gewesen waren. Auch bei den folgenden Apollo-Missionen wurden die Astronauten von UFOs begleitet. Sie sichteten so häufig Flugobjekte, dass diese schon ein fester Bestandteil ihrer Missionen wurden.


Die Verschwörungstheorie


Ein bekanntes Gerücht ist, dass die Mondlandung im Juli 1969 gar nicht auf dem Mond, sondern in der Wüste von Nevada auf dem geheimen militärischen Testgelände “Area 51” stattfand, wo sie vorgetäuscht wurde. Dort soll das Mondgelände nachempfunden worden und die ganze Mondlandung mit absichtlich schlecht-fokussierten Video-Kameras gefilmt worden sein. Nach dieser Theorie soll die Saturn V-Rakete zwar gestartet sein, die Astronauten jedoch nur in eine Umlaufbahn gebracht haben. Währenddessen simulierten andere Personen in Raumanzügen die Mondaktivitäten, und später landeten die Astronauten wieder und wurden als Helden gefeiert. Bestimmte Gruppen von Menschen wollen sogar Beweise dafür haben, dass niemals ein Mensch auf dem Mond war, welche die Wissenschaftler aber genauso einleuchtend entkräften können.

Das überzeugendste Argument der Kritiker ist, dass die Astronauten die Strahlung im Weltraum bei der dünnen Außenhaut der Apollokapsel nicht überstanden hätten. Dies gilt auch für die brillanten Fotos, die auf dem Mond gemacht worden waren. Auch bemerken sie, dass die Raumfähre keine Landeabdrücke im Boden hinterlassen hatte und dass, als sie wieder abhob, sie hochging, als würde sie mit einem Bindfaden hochgezogen werden. Alle drei Einwände lassen sich durch die außerirdische Technologie erklären, die damals bereits benutzt wurde. So ist durchaus möglich, dass eine strahlenundurchdringliche und doch dünne Außenhaut beim Bau der Kapsel Verwendung fand und dass ein Anti-Gravitations-Antrieb benutzt wurde, der auf einem Körper mit geringer Schwerkraft noch sanfter arbeitet. Die wehende Fahne, von denen Kritiker meinten, sie könnte im atmosphärelosen Raum nicht flattern, war mit Streben verstärkt bzw. eingerahmt worden, damit man sie sehen konnte.


Einzig die Tatsache, dass die Mondlandung nicht direkt übertragen wurde, sondern von Houston über Satellit nach Australien zur dortigen NASA-Station ging, wo aus Mangel an kompatiblen TV-Frequenzen die Übertragung von Apollo einfach mit einer Videokamera vom Bildschirm abgefilmt und dann erst über Satellit nach Houston gesendet wurde, ist seltsam. Die Bildübertragung war dann auch dementsprechend schlecht, was natürlich auch an der Strahlung im Raum gelegen haben kann, denn diese erzeugt Schlieren und Schleier. Ganz im Gegensatz dazu waren die Fotos von der Mondlandung brillant – und oft verdächtig mit mehr Lichtquellen ausgeleuchtet als dagewesen sein konnten. Das Gerücht, dass die Mondlandungen nie stattgefunden haben, hat also seine Berechtigung, denn klar ist, dass
etwas vertuscht wurde, ob es nun die außerirdische Beteiligung, die Technologie, die bereits vorhandenen Mondbasen, die Fotos oder die gesamte Mondlandung ist. Der Kontaktler Sixto Paz versichert, die Mondlandung habe stattgefunden. Der ehemalige NASA-Wissenschaftler Maurice Chatelain, der von 1959 bis 1972 für die Weltraumagentur gearbeitet hat und für die Funkverbindung mit Apollo verantwortlich war, bestätigt ebenfalls, dass die Astronauten auf dem Weg zum Mond und um den Mond herum von UFOs begleitet wurden. Auch die Santiner bestätigen, dass die Mondlandung stattgefunden hat und dass die Astronauten auf ihrer Reise zum Mond UFOs gesehen haben.


Schon bei der ersten Mondumrundung mit Apollo wurde den Astronauten signalisiert, dass es Leben auf der Rückseite des Mondes gibt. Sie sahen riesige hell erleuchtete Kuppeln, dessen Licht rhythmisch ein- und ausgeschaltet wurde. Die Astronauten meldeten dies dem Kontrollzentrum in Houston, die dies sofort für „top secret“ erklärten. Die Astronauten wurden zum Stillschweigen verpflichtet.

Wir wissen wohl erst mit Sicherheit, dass die Mondlandungen wirklich stattgefunden haben, wenn die NASA das Hubble-Weltraumteleskop auf den Mond richtet und sagt: „Da sind die Überbleibsel unserer Mondlandungen!“ Denn wenn sie wirklich da gewesen sind, stehen an sechs verschiedenen Orten zurückgelassene Landefähren, Unterteile und Rover herum. Als die Sonde Smart 1 im Jahr 2006 den Apollo-11-Landeplatz überflog, waren viele gespannt, ob die Kamera Amie die Überreste der Mondlandung abbilden würde. Zuerst hieß es nämlich, dass die Kamera den Landeplatz aufnehmen würde, doch im Laufe des Jahres 2006 bedauerten die Zuständigen, dass die Digitalkamera für einen solchen Zoom nicht geeignet sei. (Nachtrag: Später wurden die Landplätze und zurückgebliebene Gerätschaften auf der Mondoberfläche entdeckt!)


Das Apollo-Programm schickte noch sechs weitere Apollos zum Mond. Aufgrund eines explodierten Sauerstofftanks musste die Mission der Apollo 13 abgebrochen werden. Bei Apollo 15 wurde zum ersten Mal ein Jeep eingesetzt, mit dem die Astronauten das Gelände erkundeten. Auch bei den letzten beiden Apollo-Missionen wurden diese Mondjeeps mitgeführt.
Drei weitere Mondmissionen waren geplant, doch die NASA sagte sie ab, weil die Menschen gelangweilt waren und man meinte, dass es nichts mehr zu erforschen gäbe – so sagte man zumindest. Das Apollo-Programm lief zwischen 1968 und 1972 und wurde dann abrupt beendet. Natürlich entsprach das nicht der Wahrheit. Das Apollo-Programm wurde nicht abgebrochen, weil es nichts Neues mehr zu entdecken gab, sondern, wie der Mondforscher Fred Steckling erfuhr, weil sie zuviel entdeckt hatten. Es wurde ihnen von den Außerirdischen untersagt, weiter den Mond zu bereisen. Die Galaktische Föderation, so sagen es sirianische Quellen, hat vor einigen Jahren auch eine Basis auf dem Mond eingerichtet und es den irdischen Kräften ebenfalls untersagt, bemannte Mondmissionen zu starten.


In neuerer Zeit gab es nicht viele Missionen zum Mond. Aufsehenerregend war jedoch das Ergebnis der NASA-Raumfähre „Clementine“, die 1994 über die Mondpole flog und einen Großteil der Mondoberfläche kartierte. Die Sonde maß erhöhte Wasserstoffwerte, was auf kleine Eisvorkommen im Aitken-Becken am Südpol schließen ließ. Daraufhin fingen die Pläne des Baus einer Mondbasis an, denn nun wusste man: Es gibt Wasser auf dem Mond, wenn auch nur in geringen Mengen. Im Herbst 2006 wurde diese Meldung jedoch revidiert, mit der Begründung, dass die Satellitendaten falsch gedeutet worden seien. Endgültigen Aufschluss über mögliche Wasservorkommen erwartet sich die NASA von dem Projektil, dass 2009 in den Shackleton-Krater am Südpol des Mondes geschossen werden soll. (Nachtrag: Inzwischen wurde das Vorkommen von Wasser auf dem Mond bestätigt.) 

2003 wurde die ESA-Sonde „Smart 1“ zu unserem Trabanten geschickt. Mit ihrem Ionen-Antrieb brauchte die Sonde zwar fast anderthalb Jahre, um den Mond zu erreichen, doch dafür wurde kein chemischer Brennstoff verfeuert. Smart lieferte die schärfsten Aufnahmen vom Mond, die jemals aus der Mondumlaufbahn gemacht wurden, und kartierte erstmals die gesamte Rückseite des Mondes. Außerdem ist die Sonde nahe des Nordpols auf ein Gebiet gestoßen, in dem die Sonne immer scheint.

Die NASA hat vor, eine Basis auf dem Mond zu errichten. Dafür sollen 2009 und 2014 erste Testflüge gemacht werden. 2020 will man dann wieder Astronauten auf den Mond schicken. Diese und die nachfolgenden Missionen sollen dazu dienen, nach und nach eine Basis zu errichten, die ab 2024 in Betrieb genommen werden soll. Dann ist geplant, dass die ersten Menschen bis zu 180 Tage lang auf dem Mond verbringen sollen. Die Errichtung eines solchen Außenpostens soll schließlich einem weiteren wichtigen Schritt ins All dienen: Einem ersten bemannten Flug zum Mars.


Geheime Basen auf dem Mond


Offiziell gibt es zwar noch keine Basis auf dem Mond, aber in Wirklichkeit findet seit den 1960er-Jahren rege Aktivität auf unserem Trabanten statt. Die Plejadier (Barbara Marciniak) berichten davon, Dietrich von Oppeln erzählt es in seinem Buch „Lemuria“, Virgil Armstrong, Leslie Watkins („Alternative 3“), Bob Grodin, George Adamski, Fred Steckling („Alien Bases on the moon“) – sie alle berichten, dass es bereits außerirdische Basen und Kolonien auf dem Mond gibt. Aus andromedanischer Quelle wurde übermittelt, dass es viele Stationen mit Fabriken, NSA-Personal, Russen, Engländern, Amerikanern und Außerirdischen gibt. Die Anzahl der auf dem Mond stationierten Menschen soll sich auf mehr als 600.000 Menschen belaufen. Narciso Genovese weiß zu berichten, dass die Marsianer, mit denen er Kontakt hatte, eine Basis auf dem Mond haben. Ebenso erfahren wir von Omnec Onec, dass auch die Venusier vor langer Zeit eine Station auf unserem Trabanten errichteten. Es existiere heute sogar eine geheime Kolonisierung des Weltraums, sagen die Plejadier, aber uns werde eine andere Story präsentiert, die nur einen kleinen Teil der ganzen Wahrheit enthält. Es existieren Kolonien dort draußen, und Menschen unseres Planeten seien schon seit einiger Zeit auf dem Mond, dem Mars und darüber hinaus. Diese geheimen Aktivitäten laufen unter dem Projekt „Alternative 3“.


Alternative 3


In den 1950er-Jahren erhielten die US-Regierung und die Geheime Weltregierung, die sich mit den Außerirdischen, eingelassen hatten, die Information, dass es zum Ende des Jahrhunderts (genaugenommen 1999) zu großen Flutkatastrophen, zum Polsprung und einem Atomkrieg auf der Erde kommen werde (das Armageddon, das ursprünglich für die Erde vorgesehen war). Außerdem würde die Ozonschicht Schaden tragen. Panikartig dachten die Köpfe der geheimen Weltregierung über Rettungspläne nach, bei denen sie einen Großteil der Bevölkerung ausklammerten. Sie kamen auf drei mögliche Alternativen. Alternative 3 sollte eine Art „Arche Noah“ als Rettung vor der globalen Sintflut werden. Man schlug vor, dass der Zufluchtsort außerirdisch sei, d.h. man wollte ausgesuchte Personen in Raumschiffen von der Erde wegbringen. Schließlich wurde 1957 beschlossen, diesen Plan durchzuführen, und man fing mit dem Bau von Basen auf dem Mond und dem Mars an. Die erste amerikanisch-russische Basis auf dem Mond, die mit Hilfe der Außerirdischen gebaut wurde, war bereits fertig, bevor Armstrong als vermeintlich erster Mensch den Mond betrat. Während auf dem Mars die Hauptbasis entstand, diente die Mondbasis mit Namen „Cassini-Basis“ als Zwischenstation, die auf der erdabgewandten Seite errichtet wurde. Später baute man eine größere, die „Archimedes-Basis“, an die eine Fähre angeschlossen war, die Menschen von der Erde über den Mond zum Mars bringen konnte. Es gab dort einen Bahnhof, von dem Straßen zu Wohndörfern führten. Über die gesamte Mondbasis soll eine Tarndecke gespannt sein, um die Basis für die Erde unsichtbar zu halten.


Die dunkle Seite des Mondes


Der Mond weist uns durch seine „gebundene Rotation“ stets ein und dieselbe Seite zu, während seine Rückseite nie von der Erde aus gesehen werden kann, ausgenommen von leichten Schwankungen, die sich aus der Umlaufgeschwindigkeit um die Erde ergeben, wodurch man manchmal seitlich einen größeren Blickwinkel auf die Rückseite bekommt. Leider beträgt dieser auch nur maximal sieben Prozent Sicht auf die dunkle Seite des Mondes.

© Susanne Sejana Kreth


der gesamte Artikel findet sich in LICHTSPRACHE Nr. 52, Mai/Juni 2007



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