Das Sonnensystem – Teil 5

 

Der Mars

 

von Susanne Sejana Kreth


Der Mars ist der der vierte und letzte der inneren Planeten unseres Sonnensystems. Von allen Planeten ähnelt er am meisten der Erde, und zusammen mit Venus steht er der Erde am nächsten. Er ist maximal 400 Millionen und minimal 56 Millionen Kilometer von der Erde und 227,9 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Sein Durchmesser beträgt 6794 Kilometer. Damit ist er etwas mehr als halb so groß wie die Erde. Sein Äquator ist mit 25,5 Grad gegen die Bahnebene fast genauso stark geneigt wie der Erdäquator mit 23,5 Grad. So sind die Jahreszeiten auf dem Mars ähnlich ausgeprägt wie bei uns, dauern aber wegen der längeren Umlaufzeit fast doppelt so lang. Die Temperaturen auf dem Mars erreichen tagsüber am Äquator 15 - 20° C, am Boden sogar 26° C, fallen aber nachts auf minus 70° C ab. Am tiefsten sinken sie in der Polarnacht: auf minus 130° C. In mittleren Breiten bleiben die Temperaturen unter 0° C.

Für einen Sonnenumlauf braucht der Mars 687 Tage (etwa 2 Erdenjahre). Ein Erdenjahr sind 1,88 Marsjahre. Ein Tag auf Mars dauert 24 Stunden und 37 Minuten, womit er nur 37 Minuten länger als ein Erdentag ist.

Da seine Umlaufbahn elliptisch ist und nicht parallel zur Umlaufbahn der Erde verläuft, kommt es zu erheblichen Schwankungen im Abstand zwischen Erde und Mars. Alle 26,5 Monate kommt der Mars der Erde bis auf 56 Millionen Kilometer nahe; dann bleibt er über Monate hinweg gut sichtbar. Das ist dann der Fall, wenn Erde und Mars eine Opposition zueinander eingehen. Sonne, Erde und Mars bilden dann eine Linie. Die letzten sonnennahen Oppositionen waren im August 2003 und im November 2005. Im Jahr 2003 war der Mars nur 55,8 Millionen Kilometer von uns entfernt, was nur alle paar Tausend Jahre vorkommt. Viele werden zu dieser Zeit in den Himmel geschaut und mit bloßem Auge staunend den roten Fleck am Himmel gesehen haben.


Die Beschaffenheit des Mars


Die Schwerkraft auf dem Mars beträgt nur 38 Prozent von der Schwerkraft der Erde, weshalb die Atmosphäre auch sehr dünn ist. Am Marsboden beträgt der atmosphärische Druck nur 0,6 - 0,7 Prozent von dem auf der Erde. Zu 95 % besteht die Atmosphäre aus Kohlendioxid. Der Rest entfällt auf Stickstoff, Argon sowie Spuren von Sauerstoff, Wasserdampf und Kohlenmonoxid.

Durch die dünne Atmosphäre kommt es zu gelegentlichen Schleierwolken, die aber im Verhältnis zur dichten Wolkendecke der Venus (100 %) und der Wolkenbildung auf der Erde (50 %) nur 5 Prozent ausmachen. Kennzeichnend sind jedoch die starken Staubstürme, die auf dem Mars herrschen. Durch seinen Gehalt an Eisenoxid, das mit den Marsstürmen immer wieder aufgewirbelt wird, wirkt der Mars rot. Die eisenhaltigen Winde lassen dann die dünne Marsatmosphäre rötlich schimmern.


Doch woher kommt das Eisenoxid? Hier gehen die Meinungen der Wissenschaftler auseinander, seit im Jahre 2003 die Theorie aufgestellt wurde, dass das Eisen mit den Meteoritenschauern auf den Mars kam. Bis dahin hatte man angenommen, dass Wasser das Eisen aus den Marsfelsen herausgewaschen hatte, das Metall daraufhin oxidierte und nach dem Austrocknen Rost zurückblieb, der dem Planeten seine rote Farbe verlieh. Doch der Mars war nicht immer so rot. Längst vermuten Forscher, dass der Mars einst eine Vegetation und Seen und Flüsse ähnlich wie die Erde besaß, und es dann zu einer Katastrophe kam, die alles Leben auf dem Mars auslöschte. So ist es durchaus denkbar, dass das Eisenoxid auf die Weise entstand, wie oben beschrieben: dass es durch metallhaltige Meteoriten auf den Mars kam. Dafür spricht, dass bei der „Pathfinder“-Mission im Jahre 1997 festgestellt wurde, dass der Marsstaub deutlich mehr Eisen enthält als das Marsgestein selbst. Somit ist denkbar, dass der rote Staub ursprünglich gar nicht vom Mars, sondern von woanders her stammt. Nach Jakob Lorber sowie den bestätigenden Aussagen außerirdischer Kontakte, die Dick Miller mit Marsianern hatte, stammt dieser Staub von Maldek, dem zerstörten Planeten, der einst zwischen Mars und Jupiter existierte. Der Staub überzog den Mars und erreichte sogar die Erde. Diese Schilderung des Zeitpunktes der Zerstörung von Maldek kann sogar in den ursprünglichen Bibeltexten nachgelesen werden, in denen steht, dass sich damals die Flüsse rot färbten. Der Kontaktler Enrique M. Orue bestätigt, dass die Rotfärbung des Mars durch den jahrhundertelangen „Regen“ verbrannter Materie von Maldek zustandekam. Jedoch fügt er noch an, dass das Magma aus vulkanischen Aktivitäten viele Metallverbindungen enthalte, die ebenso zum rötlichen Ton beitragen. Mehr zu diesen Hintergründen und der Geschichte des Mars weiter unten.


Auf dem Mars kommt es immer wieder zu solch starken Stürmen. Die Sandstürme, die auf eine Windgeschwindigkeit von bis zu 500 Stundenkilometern kommen, können sich über Monate hinziehen und den Mars komplett einhüllen, wie es zum Beispiel 1971 geschah. Auch 2001 kam es zu einem fast so starken Sturm wie 30 Jahre zuvor.
Die mittlere Dichte des Mars beträgt 3,94 g pro ccm, weshalb man davon ausgeht, dass der rote Planet nicht über einen ausgeprägten Eisenkern verfügt. Stattdessen besteht sein Kern aus festem Gestein, dem von innen nach außen ein Mantel aus Eisen- und Magnesiumsilikaten und eine Kruste, bestehend aus Aluminium und Silizium folgt. Die Kruste, die dicker ist als die der Erde, besteht nicht wie bei unserem Planeten aus verschiebbaren Kontinentalplatten, sondern aus einem Stück. Jedoch ergaben neuere Forschungen, dass es in der Vergangenheit des Mars tektonische Plattenverschiebungen gegeben hat, und dass die Marskruste auch heute wieder in Bewegung ist.


Die Oberfläche des roten Planeten unterscheidet sich von Hemisphäre zu Hemisphäre sehr stark. Während die nördliche Halbkugel jünger ist, weniger Krater und dafür große Vulkane aufweist und eingeebnet in Lavaströme ist, was die dunklen Flecken (ähnlich den Maria auf dem Mond) anzeigt, ist die südliche Halbkugel des Mars zerklüftet und von Kratern übersät.

Der Mars besitzt Krater, riesige Canyons, Schluchten und ausgetrocknete Flussläufe. Die Krater stammen von zahlreichen Meteoriteneinschlägen, die sich in der Frühgeschichte unseres Sonnensystems ereignet haben. Sie wurden meist nach irdischen Astronomen und Physikern benannt. So heißen sie z.B. Kepler, Huygens, Herschel, Lowell oder Cassini. Auch Becken sind durch Meteoriteneinschläge entstanden. Eines davon ist Hellas mit einer Größe von 1600 x 2000 Kilometern. Der tiefste Teil des Beckens liegt 4000 Meter unter dem mittleren Niveau.

Die hervorstechendste Oberflächenstruktur sind die riesigen Schildvulkane. Besonders eindrucksvoll ist Olympus Mons. Mit seiner Höhe von 22 Kilometern und einem Durchmesser von 600 Kilometern ist er der höchste Berg unseres ganzen Sonnensystems. Damit ist er dreimal so groß wie der Mount Everest und erstreckt sich über eine Fläche, so groß wie Colorado. Sein Krater reicht 3 Kilometer weit in die Tiefe. Nicht weit entfernt liegen auch die Vulkane Arsia Mons, Pavonis Mons und Ascraeus Mons. Letzterer ragt 18,2 Kilometer in die Höhe. Bei Pavonis Mons sind es 12 Kilometer.
Man vermutete früher, dass die Vulkane inaktiv sind, doch heute geht man davon aus, dass sie sich lediglich in einer Ruhephase befinden, da die Vulkane durch die Marskruste, die aus einem Stück besteht, nicht wie bei der Plattentektonik ständig in Bewegung gehalten werden. Den letzten Lavastrom aus dem Olympus Mons soll es laut jüngster Entdeckungen erst vor zwei Millionen Jahren gegeben haben.  
Das ganze Tharsis-Gebiet, in dem diese drei Vulkane liegen, ist ein Wulst der Marskruste, der sich etwa 6000 Meter über das mittlere Marsniveau erhebt. Die hohen Vulkane konnten sich nur entwickeln, weil die Marskruste aus einem Stück besteht. In der Tharsis-Region befinden sich die größten und jüngsten Vulkanformationen, während die in der Elysium-Region älter sind.

Der Mars besitzt – vor allem in der Äquatorzone – riesige Canyons. Auffallend ist das Canyon-System Valles Marineris mit einer Länge von fast 5000 Kilometern. Die größte Breite erreicht 200 Kilometer, die Tiefe über 7000 Meter. Dieser Canyon ist so groß, dass der Grand Canyon auf der Erde dagegen wie ein kleiner Riss in der Erdkruste aussieht.

Die Kappe des Nordpols besteht aus gefrorenem Wasser, während die des Südpols neben dem Wasser auch einen geringeren Anteil an Kohlendioxid enthält. Im Sommer werden die jeweiligen Polkappen deutlich kleiner als im Winter, bauen sich aber – so neuere Forschungen – jedes Frühjahr erneut auf, indem – so die Vermutung – Geysire aus Kohlendioxid aus dem Inneren emporschießen. Der Südpol ist laut den Forschern geologisch aktiver als viele andere Gebiete des Planeten.


Auch ein Magnetfeld hat der Mars. Vor allem die Untersuchung der Sonde „Mars Global Surveyor“, die das komplette Magnetfeld kartierte, brachte darüber viele Erkenntnisse. So hat der Mars ein ähnliches Magnetfeld wie die Erde, das sich im Laufe von Millionen Jahren mehrfach umgepolt hat.

Die Marsmonde


Mars besitzt zwei kleine Monde: Phobos und Deimos, die 1877 von Asaph Hall entdeckt wurden. Sie ähneln in ihrem Aufbau und ihrer Beschaffenheit den Meteoriten des Asteroidengürtels und stammen von ihm ab. Beide Monde ziehen eine fast kreisförmige Bahn um den Mars. Phobos umrundet ihn dabei mit geringer Entfernung, während Deimos in einem größeren Abstand um den Mars kreist. Beide Satelliten rotieren „gebunden“, was bedeutet, dass sie dem Mars immer dieselbe Seite zuwenden. Aufgrund der Nahaufnahmen der Raumsonden wurden die beiden unregelmäßig geformten Monde, die man eher als „Felsbrocken“ bezeichnen müsste, von den Astronomen scherzhaft "kosmische Kartoffeln" genannt.

Phobos´ Durchmesser beträgt 20 Kilometer. Er hat eine sehr rauhe Oberfläche und zeigt seltsame, parallel zueinander verlaufende, rund 500 Meter breite Furchen. Außerdem ist er übersät mit Kratern, von denen der größte, Stickney, einen Durchmesser von 10 Kilometern aufweist. Da er sich mit seinem geringen Abstand von 9270 Kilometern zum Mars stetig der Marsoberfläche nähert, ist es vorgezeichnet, dass er eines Tages auf dem Mars aufschlägt und einen Krater verursachen wird. Phobos Umlaufzeit um Mars beträgt 7 Stunden und 39 Minuten.

Deimos ist etwas kleiner und hat einen Durchmesser von 12 Kilometern. Seine Oberfläche ist etwas ruhiger als die von Phobos, und er befindet sich in einer größeren Umlaufbahn um Mars; ist 23.400 Kilometer von ihm entfernt. Die Umlaufzeit beträgt 30 Stunden und 21 Minuten.


Die Erforschung des Mars


Unser Nachbarplanet wurde erstmals im Jahre 1659 von Huygens mit einem Teleskop beobachtet. Huygens entdeckte dabei das Hochplateau Syrtis Major. Der Astronom Sir Wilhelm Herschel behauptete 1784, dass auf dem Mars Formen entwickelten Lebens vorhanden wären. 1877, als der Mars der Erde sehr nahe war, entdeckte der Astronom Schiaparelli die Schluchten und Gräben, die er als Italiener als „canali“ bezeichnete, woraus dann unter Astronomen die „Kanäle“ entstanden, von denen man glaubte, dass sie von intelligenten Marsbewohnern angelegt worden seien, um das Land zu bewässern. Später stellte sich dann heraus, dass die Marskanäle eine optische Täuschung waren. Fortgeführt wurden diese Erkundungen durch die Studien von Mädler und Powell. Ebenfalls im Jahr 1877 entdeckte Asaph Hall die beiden Marsmonde Phobos und Deimos, die bereits 1610 von Johannes Kepler vermutet worden waren. Genauere Marskarten wurden später von Antoniadi und 1905 von Lowell angefertigt. Vollständige Karten konnten jedoch erst mit Hilfe der um den Mars kreisenden Raumsonden gemacht werden, die ab den 1970er-Jahren den roten Planeten erkundeten, und die das Bild des wünstenähnlichen Planeten, der kein Leben trägt, bestätigten, das man bereits vermutete.


Inzwischen wurde der Mars bereits von zahlreichen Raumsonden besucht. Erwähnenswert sind vor allem die amerikanischen Sonden Mariner 4, 6, 7 und 9 sowie Viking 1 und 2. Mariner 4 näherte sich als erstes am 14. Juli 1965 nach einem siebenmonatigen Flug der Oberfläche des Mars bis auf 10.000 Kilometer an und sendete 22 Bilder zur Erde. Mariner 6 und 7 streiften am 31. Juli und 5. August 1969 den Mars in einer Entfernung von ca. 3500 Kilometern und sendeten 76 und 126 Bilder zur Erde. Mariner 9 gelang es am 13. November 1971 schließlich, in 1395 Kilometern Höhe in eine stabile Umlaufbahn des Mars einzutreten, obwohl zu dieser Zeit gerade ein Sandsturm auf dem roten Planeten wütete. Von der Umlaufbahn aus nahm die Sonde über ein Jahr lang 7329 Bilder auf und schickte sie zur Erde. Dabei entmystifizierte sie auch das Bild der Marskanäle, indem die Furchen und Gräben bestätigt wurden. Die Bilder, die Mariner 9 machte, ermöglichten außerdem das Erstellen einer ersten echten geografischen Karte vom roten Planeten. Viking 1 und 2 erreichten dann am 20. Juli und am 4. September 1976 die Marsoberfläche und führten chemische Bodenanalysen durch. Die Viking-Sonde kartographierte außerdem die gesamte Oberfläche des Mars. Dabei entstanden Bilder mit erstaunlichen Oberflächenanomalien, die künstlicher Natur zu sein schienen, darunter das Marsgesicht und die pyramidenähnlichen Strukturen in der Cydonia Region. Zum ersten Mal dachten die Wissenschaftler an mögliches einstiges Leben auf dem roten Planeten.                

Die am 4. Juli 1997 auf der Steinebene des Tals Ares Vallis niedergegangene NASA-Sonde "Pathfinder" und das von ihr ausgesetzte solargetriebene Marsmobil "Sojourner", die unzählige Fotos von der Oberfläche übermittelten und Bodenproben chemisch analysierten, vermochten bis dahin jedoch keine Spuren organischer Art auszumachen.

Schließlich vermaß 1997 die Sonde Mars Global Surveyor die Marsoberfläche mit Laserlicht und fand östlich unter der Tharsis-Region alte Flussläufe. Diese Spuren einstigen Wassers auf dem roten Planeten gibt es überall, wie Aufnahmen beweisen.
Die „Mars Odyssey 2001“ suchte ebenfalls nach Wasser auf dem Mars und entdeckte große Eisvorkommen tief unter der Oberfläche, vor allem großflächig um die Polregionen herum.

2003 begann dann ein neues Kapitel in der Erforschung des Mars, als die europäische Sonde „Mars Express“ mit dem Erkundungsroboter „Beagle 2“ den roten Planeten besuchte. Die Raumsonde verlor zwar bald den Funkkontakt zu „Beagle“, doch aus der Umlaufbahn gelang es „Mars Express“, hervorragende Bilder vom Mars zu machen und schließlich auch, Lage und Volumen von vorhandenem gefrorenem Wasser am Südpol des Mars nachzuweisen. Dabei entdeckte man auch, dass die Südpolkappe nicht allein aus gefrorenem Kohlendioxid, wie früher angenommen, sondern größtenteils aus Wasser besteht. Fast zeitgleich landete auch die US-Sonde „Spirit“ auf dem Mars, dem drei Wochen später sein Zwilling „Opportunity“ folgte. Letzterer landete auf der gegenüberliegenden Marsseite. Bereits nach einer Woche entdeckte „Opportunity“ das Mineral Hämatit im Marsboden, das sich entweder bei Vulkanaktivitäten oder in Gegenwart von Wasser bildet. Ebenso verhält es sich mit Silikat, das zwar sowieso in der Marskruste vorkommt, das „Spirit“ in diesem Jahr aber in einer 90-prozentigen-Konzentration im Marsboden entdeckte. Bald darauf entdeckte der Rover Gesteinssedimente, die bewiesen, dass dort einst Wasser durchgeflossen war. Auch das Vorhandensein von Methan, das schon ein Jahr vorher in der Atmosphäre des Mars vermutet worden war, konnte kurz darauf bestätigt werden. Wasserdampf fand man bald darauf ebenfalls. Auffallend war, dass das Methan und der Wasserdampf nicht gleichmäßig verteilt vorgefunden wurden, sondern dass beide Gase gleichzeitig an den Orten erhöht waren, wo Eisvorkommen gefunden worden waren. Auch Spuren von Gletschern wurden entdeckt, und zwar an den Hängen des Olympus Mons. Schließlich fand „Mars Express“ Anfang 2005 dann auch den vermuteten gefrorenen See der Größe der Nordsee in der Elysium-Ebene. Außerdem entdeckte die Sonde eine Fläche mit reinem Eis in einem Krater am Nordpol. Die Eisflächen erklären vielleicht auch die Lichtreflexionen, die seit mehr als 100 Jahren immer wieder von Astronomen auf dem Mars beobachtet werden – genau in den Gebieten, in denen Eis gefunden wurde. Aufnahmen der Sonde „Mars Global Surveyor“ lieferten im Jahr 2006 erkennbare Sedimentablagerungen und Abflussrinnen, die zeigen, dass sogar noch in den vergangenen fünf Jahren auf dem Mars Wasser geflossen ist. Und schließlich erforscht der „Mars Reconnaissance Orbiter“ seit mehr als zwei Jahren den Mars. Im Gepäck hat er die hochauflösende HI-RISE-Kamera, die uns seitdem regelmäßig mit sensationellen Bildern vom Mars beliefert. Die MRO-Sonde forscht außerdem nach Bodenschätzen, untersucht die Marsatmosphäre und sucht weiter nach unterirdischen Wasserreservoirs.


Der Mars mythologisch


Seinen irdischen Namen verdankt der rote Planet dem römischen Kriegsgott Mars (oder auch Maurs, Mavors oder Marmar genannt). Doch man sah ihn nicht nur als Kriegsgott, sondern auch als Gott des Wachstums, als Beschützer der Felder und Herden und sogar als Gott der Weissagung an. Er wurde als der Krieger angesehen, der Patron der Schmiede, Schlosser und aller Handwerker, die mit Feuer arbeiten. Sein Symbol war die Lanze. Bei den Griechen wurde Mars Ares genannt, der Eherne, der Schilddurchbrechende. Er war der Sohn von Zeus (Jupiter) und Hera (Juno). Den Wagen, mit dem er in den Kampf zog, schirrten seine Kinder Phobos („Furcht“) und Deimos („Schrecken“) sowie Eris (Zwietracht). Seine Geliebte war die Liebesgöttin Aphrodite, im Römischen Venus. Roms Mars war früher der etruskische Fruchtbarkeitsgott und Erlöser Maris, der in Matiene, einem alten Heiligtum in den Apenninen, verehrt wurde. In Nordeuropa wurde Mars mit Tyr (Tiw, Tig) gleichgesetzt. Ihm wurde übrigens der Dienstag zugeordnet, daher auch engl. Tuesday.


Der Mars symbolisch und astrologisch


Das Symbol des Mars wird durch den Lebenskreis mit einem schrägliegenden Pfeil dargestellt, was Dynamik, Aktivität, Impuls und Energie, die umgesetzt wird, symbolisiert. Das Urprinzip Mars, wie es in der Astrologie verwendet wird, beschreibt die durchsetzende, männliche Kraft, die nach außen geht, um etwas durchzusetzen, einen Impuls zu setzen und um etwas in Gang zu bringen. Es stellt die Energie des Kampfes zur Verfügung, um eine Situation in Bewegung zu bringen, die vielleicht vorher stagnierte. Mars repräsentiert den Krieg, Waffen, Kampf und Gewalt. Er ist dem Sternzeichen Widder zugeordnet. Sein Metall ist das Eisen, seine Farbe rot und astromedizinisch symbolisiert er alles Entzündliche, Fieberhafte sowie die Muskeln, Gefäße, die Galle, die Geschlechtsorgane und den Wärmehaushalt des Körpers. 2009 haben wir übrigens wieder ein Mars-Jahr.


Der Mars im Film


Es war H.G. Wells, der mit seinem 1898 veröffentlichten Roman „Krieg der Welten“ ein erstes Bild von Marsbewohnern zeichnete, die sich imperialistisch und kriegerisch verhalten. Die zwei späteren Verfilmungen bestärkten dieses Bild. Neben zahlreichen Filmen wie „Mars Attac“, einer düsteren Persiflage auf den Glauben an „kleine grüne Marsmännchen“ gab es in neuerer Zeit zwei intelligentere Verfilmungen über den roten Planeten: „Mission to Mars“ und „Red Planet“, in denen die Menschheit zu einer ersten bemannten Raumfahrtmission zum Roten Planeten aufbricht und unerwartet auf Leben stößt. „Star Trek“ ging da noch weiter. In der TV-Serie war der Mars bereits kolonisiert, und auf Utopia Planitia, einer Ebene mit riesigen welligen Sanddünen, die eine sichere Landung verspricht, gab es Werften, in denen die Raumschiffe der Sternenflotte gebaut wurden.


Das Marsgesicht und die Pyramiden auf dem Mars


Der Mythos Mars und die Phantasie, die er bei uns Menschen auslöst, ging soweit, dass, wann immer die Rede von Außer-irdischen war, stets von „kleinen grünen Marsmännchen“ gesprochen wurde. Stets wurden außerirdische Kontakte mit dem Mars in Verbindung gebracht. Eine Erinnerung, die in uns allen an vergangene Zeiten ruht? Am 25. Juli 1976 fanden viele Menschen eine Resonanz darauf, als die Sonde Viking 1 eine Struktur in der Cydonia-Region aufnahm, die anmutete wie ein Gesicht, das in den Himmel blickt. Das 1,5 Kilometer große „Marsgesicht“, das 450 Meter weit aufragt, erregte großes Aufsehen, da es wie ein Beweis für Leben auf dem Mars wirkte. Die Felsformation zeigte ein humanoides Antlitz, das wie eine Maske dalag, die man auf dem Boden liegengelassen hatte. Erkennbar waren Nasenrücken, Kinn, Stirn und Augenhöhlen, in denen sich sogar aus Fels gearbeitete Pupillen zeigten. Und auf der linken Wange sah man eine Träne aus Stein. Es war vor allem Richard Hoagland, der mit seinen Forschungen bemüht darum war, herauszufinden, welche Zeichen uns möglicherweise von einer früheren Zivilisation auf dem Mars zurückgelassen worden waren. Und auch die Filmindustrie fühlte sich inspiriert, einen Spielfilm zu drehen, der die Entdeckung eines Marsgesichts zum Inhalt halte („Mission to Mars“). Kurz nach dem Filmstart wurde eine neuere Aufnahme des Marsgesichts von der Sonde „Mars Global Surveyor“ gemacht und es stellte sich heraus, dass der Berg, der für ein künstlich erstelltes Monument gehalten wurde, erodiert war. Das Gesicht war kaum noch zu erkennen. Aufnahmen von „Mars Express“ aus dem letzten Jahr bestätigten den Zerfall des Marsgesichts. Forscher sagen jedoch auch, dass die neuen Aufnahmen in einer völlig anderen Sonnenbeleuchtungsposition aufgenommen wurden und dadurch wie ein ganz gewöhnlicher Berg aussehen, und dass das Gesicht ganz bewusst so bearbeitet worden ist, dass es in einer ganz bestimmten Sonnenposition als Gesicht erscheint. Doch diese These hat Richard Hoagland selbst widerlegt, indem er alle Beleuchtungspositionen aufzeigte, die möglich sein können, und mit denen er bewies, dass das Gesicht unter allen Sonnenwinkeln erhalten blieb. Die Aufnahmen – wenn sie nicht gerade bewusst retuschiert wurden – zeigen jedoch, dass der Berg wirklich erodiert ist, entweder, weil es sich um einen ganz gewöhnlichen Berg gehandelt hat, der sich im Laufe der Zeit verändert hat, oder aber weil sich die Struktur des Berges, in den tatsächlich einmal das Antlitz eines Gesichts gemeißelt worden war, durch Sandverwehungen und ähnliche Witterungsverhältnisse „verwischt“ hat. Was es auch immer ist, und ob es das Marsgesicht nun gegeben hat oder es sich „zufällig“ für 30 Jahre lang gezeigt hat, so hat es uns Menschen und viele Wissenschaftler auf jeden Fall inspiriert, auf Leben zu hoffen, das wir auf dem Mars oder einem anderen Planeten unseres Sonnensystems finden könnten. Und ohne als Menschheit die Resonanz zu „Leben auf anderen Planeten“ zu haben, wäre diese Formation nie in das Blickfeld unserer Wahrnehmung geraten. Somit kann und sollte man das „Marsgesicht“ nicht als Täuschung abtun, sondern als Hinweis und Symbol unserer Realität betrachten, in der die Möglichkeit besteht, dass es einst Leben auf dem Mars gegeben hat.


Doch es gab noch weitere Strukturen auf unserem Nachbarplaneten, die anmuteten, als seien sie von Menschen erschaffen worden. Eine der auf dem Mars entdeckten Anomalien wurde wegen ihres Aussehens von der NASA „Inkastadt“ genannt, und es sieht wirklich wie eine alte künstlich angelegte Stadt aus. Die Strukturen, die sich in der Nähe des Südpols befinden, sind mit ihren quadratischen Plattformen und Kuppeln zu stadtähnlich angeordnet, als das sie natürlich entstanden sein könnten. Viele weitere künstliche Strukturen geben Anlass anzunehmen, dass der Mars einst eine bewohnte Welt war.

13 Kilometer nordöstlich des Marsgesichts in der Cydonia-Region findet sich eine große, dreikantige Struktur mit erstaunlich scharfen Außenkanten und symmetrischen Ecken. Auch Formationen, die wie Mauern aussehen, gibt es dort. Durch die eingebrochene Decke des „Forts“, wie der Komplex genannt wurde, wird ein quadratischer Innenraum sichtbar. Ganz in der Nähe befinden sich mehrere pyramidenförmige Erhebungen, die Richard Hoagland „Mars-City“ genannt hat. Sie sind zehnmal höher als die Pyramiden von Gizeh. Knapp 20 Kilometer südlich des Marsgesichts steht eine riesige fünfkantige Pyramide (Tetraeder), die über 1000 Meter hoch ist und deren Seiten genau dem Goldenen Schnitt entsprechen. Und rund 100 Kilometer südwestlich findet sich eine Doppelpyramide, deren nördlicher Teil mit ihrem zentralen Treppenaufgang und mehreren Plattformen den Maya-Pyramiden Mexikos ähnelt, während die südliche Pyramide dem ägyptischen Typ gleicht. Sie ist quadratisch, läuft nach oben spitz zu und ist von einer Mauer umgeben, wie man das von der Sakkara-Pyramide kennt.

Richard Hoagland erkannte außerdem, dass das (einstige) Marsgesicht und die Marsstadt eine Einheit bilden und in einer Achse in Richtung Sonnenauf- und Sonnenuntergang ausgerichtet sind. Die Abbildung unten illustriert Hoaglands geometrisches Beziehungsmodell der einzelnen Komplexe der Cydonia-Region, die mathematisch eine Botschaft enthält, die mit der heiligen Geometrie zusammenhängt. Später fand man übrigens ein zweites steinernes Gesicht, das aber weniger spektakulär aussah.


Aktivitäten auf dem Mars


1996 wurden in einem Meteoriten vom Mars, der vor 13.000 Jahren auf die Erde eingeschlagen war, dem ALH84001, Spuren primitiven Lebens entdeckt, woraus geschlossen werden kann, dass es auf dem Mars möglicherweise früher einmal wirtlichere Verhältnisse gegeben hat. Solche Gesteinsbrocken werden mit Kometen oder Asteroiden vom Mars abgesprengt und landen schließlich auf der Erde. ALH84001 hatte man 1984 in der Antarktis gefunden. Er stellt den ersten physischen Beweis für die Existenz von Leben auf dem Mars dar.

Wir haben gesehen, dass Wasser und Methan auf dem Mars gefunden wurden. Der Mars-Meteorit zeigte Spuren primitiven Lebens. Die pyramidenähnlichen Strukturen erinnern an die Pyramiden auf der Erde und lassen die Frage aufkommen, wer diese Strukturen wohl gebaut haben könnte. Und schließlich fand man vor wenigen Jahren weitere Strukturen, die so aussehen, als ob sie künstlich erschaffen wurden (Bilder unten). Das Vorhandensein von Leben auf dem Mars – in welcher Form auch immer – ist also sehr wahrscheinlich geworden.

Seit Wasser auf dem roten Planeten gefunden wurde, reift nun endgültig der Plan heran, zum Mars aufzubrechen und ihn zu kolonisieren. Mit Terraforming soll der erkaltete Planet wieder zum Leben erweckt und besiedelt werden, um von der Erde ausweichen zu können, die schon bald zu viele Bewohner und zu wenig Wasser haben wird und deren Rohstoffe wie Öl und Gas bald verbraucht sein werden. Seit man weiß, dass es auf dem Mars Wasser und reichhaltige Bodenschätze gibt, plant man, von einer Station auf dem Mond, die 2024 einsatzbereit sein soll, erste regelmäßige bemannte Marsmissionen zu unternehmen und mit dem Projekt der Besiedelung und Belebung unseres Nachbarplaneten zu beginnen.


Doch was wäre, wenn dies bereits geschehen ist? Tatsächlich soll dies bereits passiert sein, denn im Geheimen hat eine Gruppe der Regierung bereits mit mehreren Top Secret -Projekten den Mars besucht. Eines dieser Projekte ist „Alternative 3“ (die „Lichtsprache“ berichtete bereits darüber), ein Plan, der eine Kolonisierung des Mars beinhaltete.


Vom Weltraum aus gesehen erkennt man, dass der Mars eine Atmosphäre besitzt, in der sich Wolken bilden. Wenn man die Aufnahmen aus den 1970er-Jahren mit den aktuellen Bildern vom Hubble-Teleskop vergleicht, bemerkt man, dass sich der Mars verändert hat. Es sieht so aus als wäre er atmosphärisch dichter geworden. Auch die polaren Eiskappen schrumpften in den 70er-Jahren. Und um den Äquator herum tauchte ein breites Band von dunklerer Farbe auf, was auf aufkeimende Vegetation hindeutet. Entweder unterscheidet sich das Aussehen des Planeten aufgrund einer natürlichen Veränderung im Transformationsprozess, oder es wird bewusst ein Terraforming-Projekt initialisiert. Eine dritte Möglichkeit wäre, dass der Mars schon immer so wie heute aussah, die NASA die Bilder aus den 70ern aber absichtlich so manipuliert hat, dass der Mars wie ein atmosphäreloser Planet aussieht.


Auffällig ist, dass es nach 1976 einundzwanzig Jahre lang keine Marsmission mehr gab, die erfolgreich war. Nach der „Viking“-Mission vergingen zwölf Jahre, bis man wieder eine Sonde zum Mars schickte. Vier Sonden, die bis zur „Pathfinder“-Mission im Jahr 1997 gestartet wurden, gingen entweder verloren oder der Start missglückte. Es scheint fast so, als ob man nicht wollte, dass die Menschen der Erde sehen, was sich wirklich auf dem Mars abspielt. Und selbst als die Sonde „Phobos 2“ Farb- und Infrarotaufnahmen zur Erde funkte, wurden diese der Öffentlichkeit vorenthalten. Stattdessen hieß es, dass der Kontakt wie bei „Phobos 1“ abgebrochen war. Was uns nicht gesagt wurde, war, dass auf einer der Aufnahmen ein elliptisches Objekt zu sehen war, das „da nicht hingehörte“. Kurz darauf funkte die Sonde offiziell nicht mehr.
Auch der „Mars-Observer“, der 1992 zum Mars geschickt worden war, funktionierte nicht. Der Funkkontakt brach ab. Aus den Quellen der Santiner erfahren wir jedoch eine Bestätigung, dass manchmal eingegriffen wird, damit wir bestimmte Dinge auf Planeten, die wir erforschen wollen, nicht sehen. Den „Mars-Observer“ hatten sich die Santiner „ausgeliehen“, ihn technisch etwas verändert und ihn später wieder freigegeben.

„Alternative 3“ war jedoch nicht das einzige Projekt, das bezüglich des Mars im Geheimen vor sich ging. Mittels Remote Viewing und dem „Montauk“-Projekt gelang es einer Splittergruppe des amerikanischen Militärs, sich auf eine ungewöhnliche Weise Zugang zum Mars zu verschaffen: und zwar über ein Zeittor (ausführlichere Beschreibung im Artikel im Heft).

Die Geschichte des Mars


Der Mars entstand vor rund 4,5 Milliarden Jahren, als auch das Sonnensystem entstand. In seiner Frühzeit – etwa vor 3,5 Milliarden Jahren – kam es zu heftigem Meteoritenbombardement, das die zahlreichen Krater auf dem Mars verursachte. Später gestalteten die Vulkane mit ihren Lavaströmen weite Teile der Marsoberfläche neu. Durch das heiße Magma, das sie auswarfen, schmolz im Boden gefrorenes Eis, das sich dann als Sturzflut über die Oberfläche ergoss und die Flusskanäle bildete, die wir heute auf der Marsoberfläche sehen.

Man weiß heute, dass es vor langer Zeit einmal Leben auf dem Mars gegeben hat, und dass die Erde eines Tages auch so aussehen wird wie der Mars heute. Der Mars soll sogar in seinen fruchtbarsten Zeiten 1,3 Mal mehr Wasser gehabt haben als heute die Erde. Daher nimmt man an, dass der Mars früher eine Welt war, die der Erde sehr ähnlich war. Es gab Meere, Seen, Flüsse und Vegetation auf ihm. Das räumen heute sogar schon Wissenschaftler ein. Wahrscheinlich hat der Marsozean große Teile der nördlichen Hemisphäre bedeckt.

Die Santiner vom Alpha Centauri erzählen, dass der Mars in seiner Frühzeit eine Bevölkerung besaß, die in ihrer Zivilisation und Technik die Stufe einer hoch entwickelten Menschheit erreichte, die auch die Raumfahrt einschloss. Nachdem sie auch einen hohen geistigen Reifegrad erlangte hatte, wanderte diese Menschheit in ein anderes Sternensystem aus, das ihnen bessere Möglichkeiten des geistigen Wachstums bot, denn sie waren inzwischen dem Schwingungsgrad des Sonnensystems entwachsen. Eine Nachfolgerasse hatte sich aber bereits inkarniert, so dass die Zivilisation auf dem Mars fortbestehen konnte. Diese war sehr lernbegierig und fortschrittswillig, und mit Hilfe der Lehrer der einstigen Zivilisation, die auf dem Mars zurückgeblieben waren, entwickelten sie sich rasch weiter. Nachdem auch diese Zivilisation einen Status erreicht hatte, der sie befähigte, in höhere Schwingungsbereiche einzutreten, siedelte auch diese aus. Sie begaben sich ebenfalls in ein Sonnensystem, das demjenigen ihrer Vorfahren benachbart war. Ob diese Zivilisation von einer bevorstehenden Katastrophe auf dem Mars wusste, die sie nicht verhindern konnte, wissen wir nicht, aber in vielen Quellen wird von Umweltbedingungen auf dem roten Planeten gesprochen, die nicht in den Griff zu bekommen waren. Diese sollen laut Elisabeth Klarer, die diese Information von Akon aus dem System Alpha Centauri erfuhr, mit der Einstrahlung der Sonne zu tun gehabt haben. Auch das venusische Volk, aus dem Akon ursprünglich entstammte, war einst von der Venus nach Alpha Centauri ausgewandert, weil die Sonneneinstrahlung ihren Heimatplaneten unbewohnbar gemacht hatte.

Viele Quellen sprechen jedoch von einer planetaren Katastrophe, die auf dem Mars passierte und die jegliche Möglichkeit auslöschte, auf der physischen Ebene wieder Leben entwickeln zu können.

Was für eine Katastrophe geschah damals, die alles Leben auf dem Mars auslöschte? Die Sirianer sagen, dass es auf dem Mars damals eine Erdkolonie gab. Bewohner der Erde, die damals bereits eine raumfahrende Zivilisation entwickelt hatten, lebten auf dem Mars. Die große Pyramide auf dem roten Planeten soll aus dieser Zeit stammen. Doch während eines Krieges in unserem Sonnensystem, das angegriffen wurde, kam es zur Zerstörung der Marskolonien. Dabei verlor der Mars seine Atmosphäre und Hydrosphäre und erkaltete, bis er so aussah wie heute.


Damals gab es zwischen Mars und Jupiter einen weiteren Planeten, der Maldek, Mallona, Makier oder Phaeton genannt wurde. Auch dieser Planet, auf dem es ebenfalls eine Erdkolonie gab, wurde zerstört. Die Sirianer erzählen, dass der Planet Maldek bewusst „geopfert“ wurde, um die Übernahmeversuche derjenigen, mit denen sie im Krieg waren, zu verhindern. Diese hatten auf Maldek ebenfalls eine Operationsbasis eingerichtet, um von dort aus ihre Kolonisierungsversuche fortzuführen. Im Verlauf der Verhinderung dessen, wurde Maldek zerstört, und mit ihm die außerirdische Basis. Die Santiner beschreiben im Detail, wie es zu der Explosion von Maldek kam. Ob dies nun mit dem Krieg in Zusammenhang steht, lässt sich nicht ermitteln. Doch laut ihren Aussagen, schürften damals die Erdbewohner auf Maldek nach einem bestimmten Erz, das nur an wenigen Orten auf dem Nachbarplaneten des Mars vorkam. Dieses Erz hatte die Eigenschaft einer starken Reaktionsfähigkeit, so dass es ohne großen Aufwand in ein leichteres Element umgewandelt werden konnte. Bei diesem chemischen Prozess wurde Energie frei, die als Treib- bzw. Antriebsmittel benutzt wurde. Um an das Erz in größeren Tiefen des Planeten zu kommen, benutzten sie Sprengtechniken. Die Folge dieses Eingriffs war, dass sich immer größere Hohlräume bildeten, bis eines Tages die Trennschicht zwischen der Planetenkruste und den inneren Magmaschichten durchbrach und Maldek explodierte. Die Trümmer gingen auf den Mars nieder. Nach den außerirdischen Übermittlungen, die der Kontaktler Enrique Mercado Orue bekam, sollen dabei Bruchstücke des Planeten sogar teilweise senkrecht eingeschlagen sein, die die Oberfläche regelrecht pflügten und tiefe Einschnitte hinterließen. Dadurch kam es zu vulkanischen Aktivitäten, wobei die Lava jedoch sehr langsam ausströmte und allmählich die Oberfläche des Mars veränderte. Heute kennen wir diese Einschnitte als die tiefen Schluchten, die wir auf dem roten Planeten finden. Auch die rote verbrannte Materie des geborsteten Planeten ging auf den Mars nieder, so dass dieser bis heute eine Rotfärbung besitzt. Überreste von Maldek sind der heutige Asteroidengürtel. Einzig zwei größere Bruchstücke wurden vom Mars eingefangen und umrunden heute als die beiden Monde Deimos und Phobos den Planeten.


Leben auf dem Mars


Wie wir gesehen haben, gab es also – soweit die vielen Quellen, die diese Aussagen machen, stimmen – mehrere Zivilisationen auf dem Mars, einschließlich der, die wir Erdenmenschen als Kolonie auf ihm eingerichtet hatten. Doch wie sieht es heute auf dem Mars aus? Existiert dort noch Leben oder gar eine Zivilisation? Ja! Denn zahlreiche geistige Quellen wissen davon zu erzählen, und die Berichte darüber stimmen größtenteils überein.

Demnach leben die heutigen Bewohner des Mars nicht mehr auf der Oberfläche ihrer Heimat, denn diese ist unwirtlich und unfruchtbar, obwohl es noch Wasser und auch eine gewisse Vegetation gibt. Das Leben auf dem Mars spielt sich stattdessen unterirdisch ab. Doch auch auf der Oberfläche gibt es laut der Berichte Leben, nur dass dieses auf einer anderen Schwingungsebene stattfindet. Würden wir auf einer höheren Schwingungsfrequenz sein, könnten wir dieses Leben wahrnehmen.

Wie würde ein Marsbewohner unter den dortigen Verhältnissen wohl aussehen? Der geringe Druck, die geringe Schwerkraft, die dünne Atmosphäre und das Kohlendioxid in der Luft müssten Bewohner hervorbringen, die ganz anders aussehen wie wir. Der Brustkorb müsste wegen der Luftverhältnisse größer sein, während die geringe Schwerkraft einen ansonsten schmalen Körper erzeugen dürfte. Erich von Däniken postulierte einmal, dass der Marsmensch aufgrund der dortigen Verhältnisse wuchtiger und größer sein müsste. George Adamski, der Marsianern begegnet ist, berichtete jedoch, dass sie schmächtige und nicht sehr große Menschen sind. Die Frauen sollen demnach nicht größer als 1,72 Meter sein, und die Männer sollen 1,83 Meter nicht überschreiten. Laut der Aussagen der Remote Viewer sollen die Marsbewohner jedoch etwa 3,80 Meter groß sein und eine lange, dünne, knochige Körperform besitzen.

Omnec Onec beschreibt die Marsianer mit goldenem oder dunkelbraunem Haar, mit oliver bis gelber Hautfarbe und grauen bis dunkelbraunen, geschlitzten Augen. Unsere gelbe Rasse auf der Erde soll von dort stammen, weshalb die Marsbewohner auch mit der Geschichte der Orientalen und der alten Spanier verbunden seien. Sie kamen vor Jahrtausenden auf die Erde und gründeten neben den Venusiern und den Bewohnern von Jupiter und Saturn hier Kolonien. Die Marsianer sollen laut Omnec Onec bekannt für ihre verschlossene Art und für ihre futuristischen, mehrgeschossig gebauten Städte sein.

Laut der Remote Viewer leben die Marsbewohner seit der Katastrophe und den schlechten Umweltbedingungen in unterirdischen Anlagen. Mit ihrer Technik sind sie der irdischen um ca. 150 Jahre voraus, und haben auch auf der Erde eine Basis errichtet. Laut Narciso Genovese, der direkten Kontakt mit Marsianern hatte, sind sie uns sogar um 2000 Jahre voraus.

Auch Frank E. Stranges sagt, dass der Mars bewohnt ist, und dass die Mars-Zivilisation im Inneren ihres Planeten lebt. Wie bei der Erde gäbe es auch beim Mars Eingänge ins Innere des Planeten, z.B. an den Polen (die „Lichtsprache“ behandelte das Thema des hohlen Planeten bereits in dieser Serie, weshalb es an dieser Stelle nicht noch mal wiederholt wird). Der Venusier Valiant Thor, mit dem er in Kontakt steht, hatte ihm dies mitgeteilt.

Narciso Genovese, der auf dem Mars war, weiß jedoch zu berichten, dass die Eisflächen an den Polarregionen wirklich existieren, und dass diese im Sommer kleiner werden, wenn das Eis schmilzt. Dabei entstehen gewaltige Überschwemmungen, die jedoch durch die künstlich geschaffenen Kanäle in Schach gehalten werden. Dabei verteilt sich das Tauwasser durch die 3 bis 4 Kilometer breiten Kanäle in alle Regionen. Das sind die kilometerbreiten Flussläufe, die irdische Raumsonden bereits entdeckt haben.

Der ehemalige CIA-Agent Virgil Armstrong, der auch schon Kontakte zu Außerirdischen hatte, bestätigt zuvor gesagtes. Stranges erfuhr auch, dass sich die Planetenmenschen durch ihre höhere Schwingung in einem ätherischen oder halbätherischen Zustand befänden, den wir mit unseren physischen Augen nicht wahrnehmen könnten. Dies gilt auch für die Bewohner des Mars.

Der Ingenieur Dr. Daniel Fry, der in den 1950er-Jahren Kontakt zu einem der Raummenschen – der sich Allen nannte – bekam, erfuhr von diesem, welch erstaunliche Verbindung wir Erdenbewohner zum Mars haben. Alan erzählte ihm, dass bei der letzten großen Katastrophe und Untergangs der Zivilisation, was vor mehr als 30.000 Jahren gewesen war, vier Raumfahrzeuge die Erde verließen, um sich eine neue Heimat zu suchen, da die Erde eine zu hohe Strahlung durch die eingesetzte vernichtende Technologie aufwies. Vermutlich sprach der Außerirdische von Atlantis (vom ersten der drei größeren Untergangsszenarien), erwähnte jedoch das Wort „Atlantis“ nicht. Drei der Fahrzeuge erreichten ihr Ziel – den Mars, der seiner Schilderung nach, damals noch nicht ganz so lebensfeindlich war wie heute. Er selbst war einer der Nachkommen dieser Auswanderer.

Der Kanadier Arthur Henry Matthews, der aufgrund seiner Erfindungen (nach Konstruktionsplänen von Tesla) von Marsianern kontaktiert wurde, berichtete, zum Mars mitgenommen worden zu sein und dort Städte gesehen zu haben, die ihn an die „schönen östlichen Städte der USA“ erinnerten.

Auch Howard Menger hatte Kontakte zu den verschiedensten außerirdischen Vertretern, unter anderem auch zu Marsianern. Ebenso George Adamski, der durch seine Kontakte zu Venusiern, Saturniern und Marsianern einiges über das Leben auf dem Mars erfuhr. So wusste er zu berichten, dass das Leben der Marsianer auf einer anderen Schwingungsebene stattfindet als wir sie kennen, und dass verschiedene Spezies auf dem roten Planeten leben, wir aber aus Resonanzgründen nur zu der humanoiden Lebensform Kontakt fänden.

Die beiden Monde „Phobos“ und „Deimos“ sollen laut Dick Miller, der ebenfalls Kontakte zu Sternenmenschen hatte, ebenso wie der Mars bewohnt sein. Nach Narciso Genovese nennen die Marsianer einen ihrer Monde „Sori“.

Der Marsianer Mon-Ka schilderte Dick Miller, dass der Mars im Gegensatz zu unserer Überzeugung nur sehr wenig mit Krieg und Gewalt zu tun habe. Der Kampf mit den Elementen auf dem rauhen Planeten sei der einzige Gewaltakt, der sie vor Herausforderungen stelle. Schon lange habe es Menschen auf dem Mars gegeben, die auf ihm lebten, und die Überreste der Zivilisationen wären überdeutlich zu sehen (damit sprach er vermutlich besonders auf die Pyramidenstrukturen an). Doch der Planet sei nicht tot. Riesige Schächte führten nämlich an den Canyons und Schluchten tief ins Planeteninnere hinein, wo das unterirdische Leben stattfände. Dort gäbe es Wohnungen und Industrieanlagen. Die meisten Raumfahrzeuge der Föderation der Planeten würden hier gebaut werden (ganz so wie in Star Trek!). Das Volk der Marsianer, so schildert Mon-Ka, zeichnet sich durch einen starken und vitalen Fortschrittswillen aus, ein Vorwärtsdrängen, das daraus entstand, dass das Volk überlebt hat.


Narciso Genovese ist wohl derjenige, der am meisten über das Leben auf dem Mars berichten kann, weil er selbst dort war. Nach seinen Aussagen sind die Marsianer nur ca. 1,85 Meter groß. Die männlichen Marsbewohner haben eine weiß-rosa Hautfarbe, hellblaue Augen, hellblondes Haar, das sie kurz tragen und nicht das mindeste Anzeichen von Bart im Gesicht. Die Anzüge, die sie tragen, sind aus einem Stück gemacht, wobei Kopf (außer Gesicht), Hände und Füße ebenfalls bedeckt sind und die Fußenden wie bei einem Stiefel mit einer dicken Sohle enden. Die Gestalt des Marsianers ist imponierend und schön, wie Genovese es beschreibt. Die Aussprache der Marsianer hört sich wie neolateinisch an, ist aber trotzdem mit keiner irdischen Sprache zu vergleichen.

Am 12. Oktober 1956 reiste er mit einem Team von Wissenschaftlern – unter größter Geheimhaltung gegenüber der Öffentlichkeit – mit einem Raumschiff zum Mars, auf dem er fünf Tage blieb. Er hatte Kontakt zum Mars aufgenommen und eine Antwort erhalten, die in Form technischer Baupläne zu ihm kam, die die außerirdischen Besucher mitbrachten. Jahrelang war an dem Raumschiff, das den marsianischen Schiffen sehr ähnlich ist, gebaut worden, bis es schließlich im Jahre 1956 soweit war und er mit den Marsianern zusammen den Flug zum Mars (und zum Mond) unternahm.

 

(die ausführliche Beschreibung des Lebens auf dem Mars findet sich in LICHTSPRACHE Nr. 55)

 

Der Mars hat übrigens viele Namen. Selbst auf der Erde gibt es Unterschiede. So heißt er z.B. im Japanischen „Kasei“. „Masar“ heißt er in der alten Solex-Mal-Sprache (Sprache der amerikanischen Urvölker, Sonnensprache), die teilweise auch von den Raummenschen verwendet wird. Die Bewohner des Mars selber nennen ihren Planeten „Loga“ (nach N. Genovese).


Der Mars im Transformationsprozess


Im Oktober 2005 meldete die NASA, dass der Mars in einer Phase des intensiven Umbruchs steckt. Entgegen der bisherigen Erkenntnis, die Marskruste bestehe aus einem einzigen Stück, hatten Forscher festgestellt, dass die Marsoberfläche sich aktuell verändert, dass Beben stattfinden und dass das Klima sich wandelt. Und so wie unser eigener Planet in einem intensiven Transformationsprozess ist, so wandelt sich auch der Mars derzeit um. Die Hyperaktivität der Sonne trägt zum Beispiel dazu bei, dass die Oberfläche des Mars belebt wird. Die obere Mars-Atmosphäre ist ionisiert, so die Sirianer, was zu einer Anhäufung splitterdünner Schichten führt, die allmählich die schädliche Strahlung daran hindern, in die untere Atmosphäre durchzudringen. Dies lässt den Himmel dort bereits blauer erscheinen. In der unteren Atmosphäre haben sich auch vermehrt Schichten aus Wasserdampf gebildet, infolge der abschmelzenden Eisfelder nahe den Polarregionen. Häufiger werdende Mars-Beben setzen viele Gase und Wasserdampf aus dem Inneren in diese gemischte Atmosphäre frei. Dünner Wasserdampf bildet sich oberhalb von Gegenden, wo bisher normalerweise große Sandstürme tobten.

Und so können wir davon ausgehen, dass auch unser Nachbarplanet in diesen Jahren in einem intensiven Wandlungsprozess steckt. Dieser Prozess erneuert wie auf der Erde die Strukturen und hebt die Energien an. Alte Strukturen wie das Marsgesicht bröckeln dabei und verfallen, während andernorts neue Strukturen entstehen, wie die Vegetation, die sich zurzeit vermehrt. Wir dürfen gespannt sein, was aus dem Mars wird. –


Was nun die Projekte betrifft, die auf dem Mars stattfinden (Alternative 3), so sind natürlich auch diese Erdkolonien vom Wandel nicht ausgeschlossen. Auch sie dürften jetzt einem Bewusstseinswandel unterliegen, der hoffentlich dazu führen wird, achtsamer und bewusster mit unserem Nachbarplaneten umzugehen, so dass eine Wiederholung zerstörter und zerstörender Erdkolonien wie einst nicht mehr vorkommen muss. Denn so wie wir einst in Atlantis übertrieben technologisch mit der Erde umgegangen sind, so sind wir Menschen einst auf den Mars gegangen und haben ihn schon einmal besiedelt und seine Nachbarwelt (Maldek) ausgebeutet. Heute sind wieder Menschen auf dem Mars und wollen ihn erobern. Die Zeiten wiederholen sich. Doch diesmal wünschen wir uns, dass ein neues Bewusstsein Einzug hält und das, was im Entstehen ist, sich entfalten kann, ohne dass der Mensch es wieder zerstört.

 

© Susanne Kreth (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 54 + 55)                                                                    



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