Eine neue Generation wächst heran

Wir alle wissen, dass, seit wir uns im Transformationsprozess befinden, neue Kinder geboren werden, aus der einmal eine neue Menschheit wird. Die in den 1980ern bzw. 1990ern geborenen Indigo-Kinder sind inzwischen herangewachsen. Und sie überrennen derzeit das System, von dem sie sich nicht mehr kleinkriegen lassen wollen. Wir erleben, wie Jugendliche und junge Erwachsene auf die Straßen gehen, um für ein besseres Bildungssystem und gegen das ungenügende Schulsystem zu demonstrieren. Sie tun das nicht destruktiv und distanzieren sich auch von den gewaltsamen Unruhen, die in den Städten immer mehr zunehmen. Diese jungen Menschen mit ganz eigenem Denken und dem Herz am richtigen Fleck wünschen sich, dass auf sie individueller eingegangen wird – etwas, das das bisherige Schul- und Bildungssystem nicht hergibt. Sie wünschen sich, dass Gelder besser verteilt werden und statt in Konjunkturpakete in die Bildung fliessen. Statt schicke Hörsäle und neue Hochschultrakte zu bauen, sollte das Geld lieber in eine Personalaufstockung investiert werden, finden Studenten. Dass Opel gerettet wird, während es in Schulen und an Unis an allen Ecken und Enden an Mitteln fehlt, können sie nicht nachvollziehen.

Aber am meisten ärgert sie, dass sie von der Politik nicht ernst genommen werden, wo sie doch die Zukunft darstellen. So forderten Studenten beim Bochumer Bildungsstreik im Juni, als sie das Audimax besetzten, den kategorischen Rücktritt aller Verantwortlichen, nicht nur im Universitätssektor, sondern auch in allen Landes- und Bundesregierungen einschließlich Angela Merkel und Barack Obama.

Es sind nicht nur junge Menschen, die ihrem Unmut Luft machen, sich mutig gegen das alte System stellen und sagen „Wir machen das nicht mehr mit!“ – es sind auch feine Seelen, die jetzt herangewachsen sind und das Alteingesessene nicht mehr mitmachen möchten. Sie haben keine Lust, Regeln zu befolgen, die sie nicht aufgestellt haben.

Und dieses Phänomen ist in allen Ländern zu beobachten. In Russland, China und Japan gibt es ganz besonders viele „neue Kinder“. Selbst unter den traditionsreichen Tibetern ist ein Generationenwechsel entstanden. Dort lehnte ein als wiedergeborener Lama anerkannter 24-jähriger Tibeter die für ihn vorgesehene Position als führender buddhistischer Lama ab, weil er seinem größtem Wunsch nachgehen wollte: Filme machen.

Die neue Generation strömt jetzt von den Schulen in die Hochschulen und in den Arbeitsmarkt. Sie alle sehen sich mit einem System konfrontiert, das in keinster Weise ihrem Bedürfnis nach Entfaltung entspricht. Dabei sind Hochbegabte unter ihnen, die nicht erkannt werden oder deren Ausbildung vielen Eltern zu teuer ist. Da ist zum Beispiel der Viertklässler, der mit nur neun Jahren eine eigene Software für ein iPhone geschrieben hat. Oder die 10-jährige Hanna, die ein ganzes Buch über Elfen geschrieben hat. Oder die Zwillingsmädchen Marie und Sophie, die 13-jährig auf die Idee kamen, ein Navigationsgerät für Rollstuhlfahrer zu erfinden. Sie erhielten den ersten Preis von „Jugend forscht“, und ihre Heimatstadt Koblenz ist heute behindertenfreundlicher. Oder der 15-jährige, der drei Jahre zu früh sein Abitur machte und es mit einem Notendurchschnitt von 1,2 schaffte. Oder die 23-jährige Nicole, die - als Autistin geltend  - bereits ihr Pharmaziestudium abgeschlossen hat, Buchautorin und Journalistin ist und Vorträge hält. Julian (8 Jahre) sagte man ADS und schlechte Erziehung nach, obwohl er Geige spielt und ein Ass in Mathe ist. Nach einem IQ-Test wurde seine Hochbegabung von der Schule anerkannt und er konnte eine Klasse überspringen.

Die neuen Kinder – jetzt Erwachsene – haben oft eines gemeinsam: sie denken sehr schnell. Themen wie Chaos-Modelle, kosmische Konstanten oder quantenphysikalische Zusammenhänge sind keine schwere Kost für sie. Und das ist auch kein Wunder, denken die neuen Erwachsenen doch multidimensional. Sie besitzen die Fähigkeit, in mehreren Dimensionen gleichzeitig zu sein, was sie energetisch einerseits überfordert, sie andererseits aber auch anregt und zu rasant schnell denkenden Menschen macht, die alles gleichzeitig machen können. Deshalb überschlagen sie sich auch manchmal beim Sprechen oder haben im Nu eine Lösung gefunden, wo andere lange nachdenken müssen. Auch die Quantenkinder, die vor allem im chinesischen Raum weit verbreitet sind, sind bereits dabei, heranzuwachsen. Sie sind in der Lage, telepathisch zu kommunizieren und Bücher allein dadurch zu lesen, dass sie ihre Hand hineinlegen, sie durchblättern und den Inhalt erfühlen oder dem Buch „zuhören“, indem sie es ans Ohr halten.

Auf dem Arbeitsmarkt stoßen die neuen Erwachsenen jedoch auf für sie zu langsame Menschen und überaltete Funktions - und Arbeitsweisen, weshalb sie mit dem alten System auch nicht zurechtkommen oder von „alten“ Chefs oder Lehrern nicht verstanden werden. Obwohl die Indigos Systembrecher sind, gehen nicht alle auf die Barrikaden, stürmen Schul- oder Regierungsgebäude und rufen ihren Protest gegen die sterbende Gesellschaft heraus. Im Gegenteil: Sie besitzen auch eine hohe Anpassungsfähigkeit an das bestehende System, das sie sich – so wie es ist – zu eigen machen und es dann auf diese Weise umkrempeln. Die Finanzkrise – verursacht von einigen für sie Ewiggestrigen – ist vielen von ihnen gar nicht wichtig. Vielmehr nutzen sie die Ressourcen, die da sind, um ihre Erfahrungen zu machen und sich weiterzuentwickeln. Und so gibt es auch bereits einige Unternehmen, die die neuen Indigo-Menschen einstellen und sie in ihr Business integrieren – und das manchmal sogar ganz bewusst. So wie Astrid W., die seit einigen Jahren Indigo- und Quantenmenschen in ihre Projekte einbezieht. Ohne deren Mitwirkung, so erzählt sie, wäre das Tempo und die Arbeitsintensität niemals so erfolgreich bewältigt worden. Wo man normalerweise vier Gehirne für einen bestimmten Arbeitsprozess bräuchte, benötige man nur einen der neuen Quantenmenschen. Die neuen Erwachsenen seien schon dabei, die Banken und das zukünftige Management umzukrempeln. Gleichzeitig weiß sie, die als Coach für junge Erwachsene arbeitet, wie schnell ein solcher Mensch auch zerstört werden kann, wenn er ausgenutzt und nicht adäquat geführt wird. Diese neuen Menschen – feine Seelen mit Mut, Intelligenz, Herz, viel Freiheitsdrang und immens starker Schöpferkraft – stehen jetzt auf, wachsen aus ihren Elternhäusern heraus und strömen in die Gesellschaft. Und diese wird sich ändern müssen, wenn sie mithalten will mit der neuen Generation. (© S. Sejana Kreth, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 67)

Sonnen- und Geomagnetische Aktivität table

>
Status
Status
 
From n3kl.org

Newsletter abonnieren

 

Um etwas zu verändern, sollte man nicht etwas Altes zerstören,

sondern etwas Neues schaffen, das das Alte überflüssig macht