Der Kampf gegen “Monsanto”

Der Gen-Konzern “Monsanto” hat sich vorgenommen, das Monopol über den Markt für konventionelles Saatgut an sich zu reißen. Schon jetzt gehören dem Konzern 90 Prozent aller weltweit gültigen Patente für gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) für unter anderem Baumwolle, Sojabohnen, Mais, Zuckerrüben und Raps. Die großen sechs Pharma- und Industriekonzerne Monsanto, DuPont, Syngenta, Dow, Bayer und BASF haben in den letzten 15 Jahren Hunderte von Saatgutherstellern übernommen oder sind Partnerschaften mit diesen Firmen eingegangen. „Monsanto“ nimmt Farmer-Saatgut, kreiert gentechnische Kopien und behält dann sämtliche Urheberrechte. Diese gentechnisch veränderten Hybridsorten halten nur ein Erntejahr lang und müssen dann vom Bauern neu gekauft werden. Geichzeitig liefern Tochterfirmen die nötigen Pflanzenschutzmittel. Das Unkrautvernichtungsmittel „Roundup“ von „Monsanto“ ist so gesundheitsschädigend, dass schon eine Verdünnung von 0,02 Prozent ausreicht, um Schäden zu verursachen. Es wird auch in Deutschland eingesetzt, weil Angela Merkel zugelassen hat, dass der Gen-Mais Mon 810 bei uns versuchsweise angebaut werden darf. Somit landet das Gift auch im Trinkwasser. Zu den Folgen eines Kontakts damit zählen: Unfruchtbarkeit und Zeugungsunfähigkeit (durch Reduzierung des Testosterons), Zerstörung des menschlichen Erbgutes, maligne Lymphome, Hormonstörungen, Leberkrebs, Meningitis, Hautkrebs und Nierenschädigungen. „Monsantos“ Ziel ist die weltweite Herrschaft über das Saatgut, ein Saatgut, das sich nicht fortpflanzt und daher gegen das Leben ist, ganz zu schweigen von den landwirtschaftlichen und gesundheitlichen Schäden.

Hinter „Monsanto“ steht übrigens die Rockefeller-Foundation, die zur NWO gehört und sich zum Ziel gesetzt hat, die Bevölkerung zu reduzieren. US-Vertreter der „Codex Alimentarius“-Kommission gaben bekannt, dass sie planen, die weltweite Genfood-Kennzeichnung abzuschaffen und zu erreichen, dass genfreie Produkte ebenfalls nicht mehr gekennzeichnet werden sollen. In Kalifornien haben sie es bereits geschafft. Und neuerdings bietet „Monsanto“ sogar eine aluminiumresistente Genpflanze an (Chemtrails!).

Statt dass Farmer mit angrenzenden Feldern entschädigt werden, weil dessen Pflanzen kontaminiert werden, zeigt „Monsanto“ diese wegen Patentverletzung an und gewinnt diese Prozesse oft auch noch. Gleichzeitig entledigt sich der Konzern so seiner Konkurrenz! In Indien haben sich 250.000 Landwirte das Leben genommen, weil das Gen-Saatgut de-ren gesamte Existenz ruiniert hat. Seit 2011 kontrolliert „Monsanto“ sich zudem noch selbst. Ein Gesetz erlaubt es Konzernen wie „Monsanto“, Auswirkungen von GVOs auf die Umwelt selbst festzustellen und zu bewerten. Zusätzlich drängen Monsantos Lobby-Verbände Länder dazu, den Anbau eigener Lebensmittel genehmigungspflichtig zu machen, wie es in Neuseeland geschehen ist. Von der Industrie gestellte Kontrolleure gehen in Gärten und durchsuchen diese ohne Durchsuchungsbefehl, wenn nötig sogar mit Waffengewalt.

Da der Ruf von „Monsanto“ inzwischen sehr schlecht geworden ist, bringt der Konzern nun Produkte unter anderem Namen heraus, und zwar unter Produktnamen von Firmen, die es zuvor aufgekauft hat. Dazu gehören „De Ruiter Seeds“, „Semenis“-Saatgut und „Kiepenkerl“. Auch wenn diese nicht gentechnisch verändert sind, so stammen sie dennoch von „Monsanto“ und sollten nicht gekauft werden! Genauso undurchsichtig ist der Umstand, dass Gen-Pflanzen durch die Hintertür in Länder kommen, die sich gegen das Gen-Saatgut sperren. Dies geschieht dann durch gentechnisch veränderte Futtermittel für Tiere oder Gen-Pflanzen, die in Biogas-anlagen verarbeitet werden. Auf diesem Weg gelangen Spuren der GVOs und der entsprechenden Pestizide doch noch ins Land. Wikileaks hat letztes Jahr enthüllt, dass „Monsanto“ mit Hilfe der USA Länder, die sich gegen deren Saatgut zur Wehr setzen, bekriegen will – in Form von militärischen Handelskriegen. Enthüllt wurde auch, dass „Monsanto“ wissenschaftliche Einrichtungen und politische Ämter unterwandert und dafür sorgt, dass die Vertreter GVO-Befürworter sind. Vielleicht genehmigte die EU-Kommission deshalb den Import der Genmais-Sorte MIR 162, die nun in Europa in Nahrungsmitteln und als Tierfutter verwendet werden darf. Die Gen-Lobby nutzte den Umstand, dass es in dieser Zeit (Sommer/Herbst 2012) keine Verbraucherschutz-Kommission in der EU gab, nachdem EU-Gesundheitskommissar John Dalli zurückgetreten war.

Die neueste Errungenschaft von „Monsanto“ ist ein gentechnisch veränderter Pflanzen-Schädling, der sich mit natürlichen Schädlingen paaren und nicht lebensfähige Nachkommen zeugen soll. Entwickelt wurde dieservonder Firma „Oxitec“, einer Partnerfirma von „Syngenta“, die wiederum eine Tochterfirma von „Monsanto ist. Die toten Larven des Schädlings gelangen über die Früchte und Gemüse in unsere Nahrungskette. Die Gentech-Schädlinge wurden bereits auf den Cayman-Inseln, in Malaysia und Brasilien ausgesetzt. Zuguterletzt ist „Monsanto“ nun auch noch dabei, sich in die Bienenforschung einzukaufen, um davon abzulenken, dass GVOs fürs das Bienensterben verantwortlich sind.

Aber es gibt auch immer mehr Länder, die sich nun gegen „Monsanto“ wehren. So sind in Frankreich GVOs verboten. Ein französischer Bauer hat „Monsanto“ darüber hinaus wegen chemischer Vergiftung durch das Unkrautvernichtungs-mittel „Lasso“ verklagt und vor Gericht gewonnen. Hinter ihm stand ein Verband von Bauern, die alle an denselben Gesundheitsschäden litten. Ähnlich auch in Brasilien: Fünf Millionen Bauern taten sich dort zusammen und verklagten „Monsanto“ wegen der Gebühr, die sie für jede neue Ernte zahlen mussten. Das Gericht gab den Bauern in einer ersten Entscheidung Recht und „Monsanto“ muss 2 Milliarden Dollar bezahlen. Der Konzern hat Berufung eingelegt. Der Europäische Gerichtshof hat außerdem entschieden, dass Bauern ihre alten Saatgutsorten weiter verkaufen dürfen, auch wenn diese nicht zertifiziert sind. Und BASF hat angekündigt, nicht mehr weiter versuchen zu wollen, die Gen-Kartoffel in Europa einzuführen.

Eingeschlagen hat jedoch eine Studie, bei der nachgewiesen wurde, dass Ratten nach der lebenslangen Fütterung mit Genmais und dem Kontakt mit „Roundup“ Krebstumoren bekamen. Selbst Ratten, die Genmais bekamen, der nicht mit „Roundup“ behandelt worden war, entwickelten Tumore. Auffällig war: Die Tiere wurden erst im Erwachsenenalter krank, was zeigte, dass Langzeitschäden auftreten, die nie von „Monsanto“ getestet wurden! Russland verbot daraufhin sofort den Import von Genmais. Ungarn verwies „Monsanto“ des Landes, begleitet von den Worten des Premierministers: „Die Natur zu patentieren und durch Gentechnik einzugreifen ist ein Akt gegen die Schöpfung“. Alle genmanipulierten Maisfelder von „Monsanto“ wurden zerstört, bevor Pollen freigesetzt wurden. Die zuständigen Behörden in Österreich, Kanada, Neuseeland und anderen Ländern überdenken jetzt ihre bisherige Haltung in Bezug auf die Zulassungskriterien der GVOs. Indien verklagte „Monsanto“ wegen der Verletzung von Menschenrechten, nachdem die vielen Selbstmorde von Bauern Überhand genommen hatten. Und Argentinien entzog „Monsanto“ die Registrierung für „Roundup“ und verbot dem Konzern, weiterhin Gen-Saatgut im Land zu verkaufen.

S. Kreth(Quellen: http://info.kopp-verlag.de; Inter-Info 6/2011; http://terragermania.word press.com; Inter-Info 3/2012; http://denkbonus.wordpress.com; Inter-Info 4/2012; http:// einarschlereth.blogspot.com; www.rt.com; Inter-Info 7/2012; www.dasgelbeforum.de; You Tube; Inter-Info 9/2012; Blacklisted/News; Inter-Info 10/2012; Inter-Info 1/2013; Newsletter des Umweltinstituts München e.V.; www.evb.ch; www.oekonews.at; Nexus Nr. 41, Juni/Juli 2012. (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 85)



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