Der derzeitige Zustand der Wirtschaft

Lange kann dieser Zustand nicht mehr gutgehen. Inzwischen hat die EZB sich zur neuen Bankenkontroll-Behörde erklärt, womit die Banken sich jetzt selbst kontrollieren. Und durch den neuen EZB-Chef Mario Draghi, hat ab nächstem Jahr auch wieder Goldman Sachs die Fäden in der Hand. Um das bargeldlose System voranzutreiben, denkt die EU über eine Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen nach – als ersten Schritt, um das Volk daran zu gewöhnen. Und die EU erlaubt nun auch offiziell eine Schönfärberei der Bilanzen von Euro-Staaten. Die Maßnahme soll es Krisenländern erlauben, Investitionen aus dem Defizit herauszurechnen. Mittels kreativer Buchführung sollen Manipulationen erlaubt sein, um den Zusammenbruch des Systems noch weiter hinauszuschieben.

Doch der Crash kann nicht unbegrenzt weiter verzögert werden. Die Hinweise sind da, dass das alte System am Ende ist. Die Commerzbank streicht inzwischen 5200 Arbeitsplätze, gegen die Schweizer UBS wurde von Frankreich aus ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, die Deutsche Bank wurde von der Ratingagentur S&P herabgestuft und die HSBC hat etliche Konten von Botschaftern und sogar Vatikan-Konten geschlossen, um sich neu ordnen zu können. Ungarn hat seine Mehrwertsteuer auf 27 Prozent erhöht. Bei uns ist bisher nur die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Silbermünzen zum 1.1.2014 geplant. Auch die Goldverbote gehen los. In Indien wurde der Verkauf von Goldmünzen verboten. Auch China exportiert kein Gold mehr, sondern behält es im Land. In Frankreich darf kein Gold und Silber mehr mit der Post verschickt werden. Damit will man es im Land lassen, wo es hingehört. Die Zentralbanken kaufen derzeit viel Gold auf, um die Währungen zu stärken. China steht kurz vor einer Bankenkrise und wurde – wahrscheinlich absichtlich – von der US-Ratingagentur Fitch herabgestuft. Die USA, die selbst in höchsten Nöten sind, wollen China drosseln, weil dort das Kapital noch fliesst. Trotzdem der Aktienmarkt Chinas massiv eingebrochen ist, der Interbankenhandel eingestellt wurde und die Zinsen auf 25 Prozent gestiegen sind, weigern sich die Zentralbanken, frisches Geld in den Markt zu pumpen. In Spanien müssen Hinzugezogene, die mehr als ein Jahr dort leben, seit Ende 2012 ihr Auslandsvermögen offenlegen, wenn es über 50.000 Euro liegt. Immerhin leben dort 200.000 Briten und etwa eine halbe Million Deutsche. Dies macht man, um sich im Ernstfall für die Rettung von Banken bei den Bürgern bedienen zu können. Dazu gehören auch das Offenlegen von Steueroasen und die Beseitigung des Bankgeheimnisses, was in immer mehr Ländern gemacht wird. Frankreich ist erneut in die Rezession gerutscht und will nun bei Beamten Kürzungen vornehmen. Dort belaufen sich die Staatsschulden auf 1,87 Billionen Euro, was 91,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts ausmacht. Griechenland, wo trotz Schuldenschnitt die Schulden bei über 160 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen, nimmt eine Entlassung von 700.000 Beamten für einen erneuten Kredit in Kauf. Irland und Portugal haben zusätzliche sieben Jahre zur Abzahlung ihres Kredits bekommen. Portugals Haushaltsdefizit ist im ersten Quartal des Jahres auf 10,6 Prozent der Wirtschaftsleistung gestiegen. Inzwischen liegen die Schulden der gesamten Euro-Zone bei 8,75 Billionen Euro. Schlimmer sieht es in den USA aus. Dort ist die Schuldenobergrenze von 16,7 Billionen US-Dollar bereits am 17. Mai erreicht gewesen. Trotzdem ist der Handel und das Schuldenmachen der Banken weitergegangen; man hat es einfach ignoriert. Einzig die Schuldenuhr der USA blieb an diesem Tag bei 16,699 US-Dollar stehen und verblieb mehr als 70 Tage (!) auf diesem Stand, ohne dass die Politik die Schuldenobergrenze anhob oder die Uhr wieder angeschaltet wurde. Die Amerikaner machten einfach weiter wie bisher, weil sie der angehaltenen Uhr glaubten! Dass tatsächlich weitere 53 Milliarden Schulden gemacht wurden, störte niemanden. Heute läuft die Uhr wieder und steht inzwischen bei über 16,9 US-Dollar.

Und bei uns im deutschsprachigen Raum? Bei den Banken herrscht eine Kreditklemme vor, und einzig die Spareinlagen verhindern noch den Crash! Die Europäische Bankenunion soll die Rettung bringen, doch in Wirklichkeit bringt sie nur ein Einbringen deutscher Spareinlagen mit sich, in Form einer gemeinschaftlichen europäischen Einlagensicherung, an der dann auch die Sparkassen und Volksbanken Deutschlands beteiligt werden. Bis zur Bundestagswahl versucht man wohl noch weiterhin, alles zu verzögern und nichts falsch zu machen, während danach alle Abgaben und der Druck auf den Steuerzahler und den Bankkunden erhöht wird. Was zurzeit stattfindet, ist eine Umverteilung der Haftung vor dem zu erwartenden Crash, was natürlich nicht öffentlich kundgetan wird.

(Ausschnitt aus den "Wandelereignissen" in Lichtsprache Nr. 87, Sept./Okt./Nov. 2013)

Sonnen- und Geomagnetische Aktivität table

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